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September 2019 - coolibri Hamm, Unna, Hagen

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S Z E N E B O C H U M D

S Z E N E B O C H U M D O R T M U N D coolibri präsentiert Jetzt mit „Kultur“: die Uhle Kultur-Uhle (fast) ohne Eulen Noch steht an der Hauswand „Welcome To Bochums Most Famous And Traditional Restaurant“, doch das ist die Uhle am Dr.Ruer-Platz seit Januar nicht mehr. Und die beiden ausgestopften Riesen-Eulen, die den Gastraum überwachten, fanden nach lokalem Ringelpietz neue Heimat im Stadtarchiv. Da der Abriss nicht direkt anstand, hat sich BO-Marketing das Ecklokal gesichert, ein Schild drangepappt, „Kultur-Uhle“, und bespielt es bis mindestens Februar 2020. Zunächst waren Kunstausstellungen zu sehen, nunmehr ist bis Februar das Start-up „Think School“ da zuhause, mit innovativen Lern-Konzepten für Schüler. Im Innenhof wurde ein „Häuschen des Wissens“ der Bochumer Hochschulen gebaut, mit Liegestühlen und Rasen. Wer die Kultur-Uhle für kulturelle Abendveranstaltungen nutzen möchte: Kontakt ist Bettina Zobel (zobel@bochum-marketing.de). tt Foto: Nicolai Heinle Simon Höfele Zeitgenössisches hautnah Er ist Mitte zwanzig, spielt seit er sieben ist Trompete und legt neben klassischer Musik auch sehr gern Zeitgenössisches auf den Notenständer: Simon Höfele. Als Teil der Reihe „Junge Wilde“ präsentiert sich der gebürtige Darmstädter im Dortmunder Konzerthaus über drei Spielzeiten hinweg. Im September zieht er, gemeinsam mit dem italienischen Perkussionisten Simone Rubino, unter anderem Werke von Kathrin Denner, Gerhard Stäbler und Toshio Hosokawa aus der Schublade ins Rampenlicht. Für die besondere Hautnah-Atmosphäre sorgt das bei den „Jungen Wilden“ übliche Gespräch im Anschluss eines jeden Konzerts, bei dem die Künstler backstage die Fragen der Zuschauer beantworten. LN Simon Höfele: 17.9., Konzerthaus Dortmund; konzerthaus-dortmund.de coolibri verlost 2x2 Karten auf coolbri.de Ticket Foto: Sebastian Heck K A M E N D O R T M U N D Laith Al-Deen gratuliert zum runden Geburtstag. 50 Jahre Konzertaula Kamen Auf ihren Bühnenbrettern standen schon Größen wie Fats Domino, Ray Charles oder Hildegard Knef: Die Konzertaula Kamen. Am 15. Oktober 1969 eingeweiht, feiert sie 2019 ihr 50-jähriges Bestehen mit einem vielseitigen Jubiläumsprogramm. Ein Höhepunkt der zweiten Jahreshälfte ist das Konzert von Laith Al-Deen am 27.9., dessen Hit „Bilder von Dir“ auf keiner Nuller-Party fehlen darf und der seine neuen Songs gerne am Live-Publikum testen will. Im Oktober verzaubert der Berliner Magier Peter Valance mit Entfesselungstricks und Großillusionen das Publikum (4.10.). Und im November gibt’s mit der „Radio Show On Air“ eine Jubiläumsrevue durch die Musikgeschichte der vergangenen 50 Jahre. LN 50 Jahre Konzertaula Kamen (Jubiläumshighlights): bis 20.12., Konzertaula Kamen; stadt-kamen.de/kultur/konzertaula 20 Fozo: Pressebild Sophie Passmann liest im Domicil. Alte weiße Männer Für ihr neuestes Buch „Alte weiße Männer. Ein Schlichtungsversuch“ hat sich Sophie Passmann mit 15 mächtigen Männern (darunter: Sascha Lobo, Ulf Poschardt und Tim Raue) getroffen, um mit ihnen über ein Feindbild zu sprechen, das in feministischen Diskursen häufig auftaucht: dem alten weißen Mann. Eine Spezies, die sich in ihrer Machtposition bedroht sieht, die ganze Aufregung um Gleichberechtigung für überzogen hält und es lieber hätte, wenn in den Chefetagen alles so bliebe, wie es ist. Was halten die Interviewten von diesem Klischeebild? Glauben sie selbst, alte weiße Männer zu sein? Und wie kann man verhindern, einer zu werden? Bei Passmanns Lesung gibt’s Auszüge der humorvollen und tiefergehenden Betrachtungen, die bei Suppe, Schorle und Steak entstanden sind. LN Alte weiße Männer: 15.9., Domicil, Dortmund; domicil-dortmund.de Foto: Asja Caspari

D O R T M U N D coolibri präsentiert Wege des Wissens „Alles nur geklaut“ heißt nicht nur ein Song von den Prinzen, sondern auch die aktuelle Sonderausstellung der Zeche Zollern. Ähnlich wie im Song geht’s dort um Betrug, Profitgier, Ideenklau. Anhand ausgefallener Exponate wird den kleinen und großen Schummeleien der Geschichte nachgespürt. Mit Glück kann man die Ausstellung außerdem beim coolibri-Leserabend „Nachts im Museum“ auf ganz besondere Weise erleben. Wer hat von wem abgeschrieben? Wie werden Ideen geschützt und welche Branchen sind vom Wissensraub besonders betroffen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung auf rund 1000 Quadratmetern Fläche. Unter anderem erfahren Besucher, wie Friedrich Harkort in England Technik für seine Dampfmaschinen abkupferte, welche kuriosen Anträge beim Kaiserlichen Patentamt scheiterten oder mit welchen raffinierten Methoden Spioninnen im Ersten Weltkrieg arbeiteten. Die Bandbreite der Exponate reicht vom 4.000 Jahre alten Scheibenrad über Mikrokameras und -pistolen bis hin zur elektronischen Fußfessel. Besonders anschaulich wird die Geschichte durch den Einsatz moderner Technik: Mithilfe von 3D-Hologrammen erwachen an verschiedenen Stellen im Museum historische Personen wieder zum Leben. So erzählt zum Beispiel Karl von Drais auf dem Laufrad von seiner berühmten Erfindung. Inszenierung zur Erfindung des Rads S Z E N E Rooms öffnen. Eine Spielrunde ist während der Öffnungszeiten möglich und dauert 60 bis 90 Minuten. Außerdem gibt es viele weitere Mitmach- Stationen: Im Sachverständigenlabor kann man zum Beispiel anhand von Warenproben lernen, Nachahmung und Original voneinander zu unterscheiden und an der Selfiestation lassen sich Selbstporträts in eine Cloud schicken, die über den Köpfen der Besucher schwebt. Lina Niermann Sonderausstellung „Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens“: bis 13.10., Zeche Zollern, Dortmund; allesnurgeklaut.lwl.org Foto: LWL-Industriemuseum / Stephan Schütze Escape-Rooms und weitere Mitmach-Stationen Für Spielkinder stehen sechs „geheime Kammern des Wissens“ parat, die die Themen der Ausstellung aufgreifen. In Kleingruppen müssen Rätsel gelöst und Codes geknackt werden, damit sich die Türen der Escape- coolibri verlost 8x2 Tickets für den Leserabend „Nachts im Museum“ am 18.9. um 18 Uhr auf coolibri.de. Enthalten sind eine Kuratorenführung, eine Spielerunde in den Escape-Rooms sowie ein abschließendes Abendessen im Restaurant Pferdestall. Ticket D O R T M U N D R E G I O N Die Warsteiner Music Hall darf nun auch nach 22 Uhr die Türen geöffnet lassen. Weg mit dem Zapfenstreich Was lange währt wird endlich gut – zumindest für die Betreiber der Warsteiner Music Hall auf dem Phoenix-West-Gelände in Dortmund. Vor zwei Jahren hatten Anwohner gegen die Kommune geklagt, weil Lärmschutz und erhöhtes Verkehrsaufkommen während der Veranstaltungen bei der Baugenehmigung nicht berücksichtigt worden war. Während des Rechtsstreits durfte die Warsteiner Music Hall nur bis 22 Uhr betrieben werden – für viele Bands eine eher unattraktive Zeit, um von der Bühne zu gehen. Damit ist nun Schluss. Unter anderem Fettes Brot (20.10.) und Von wegen Lisbeth (1.11.) dürfen die Halle auch noch Viertel nach Zehn zum Beben bringen. Für alle Elektro-Fans könnte der Keller der Halle spannend werden. Techno-Pionier Dimitri Hegemann plant hier einen Club zu eröffnen. EI warsteinermusichall.de Foto: Michael Nickel Graffiti-Workshops, Konzerte, Skate-Contest und vieles mehr bei der Nachtfrequenz Nacht der Jugendkultur Was geht? Zum 10. Mal feiern 90 Städte und Gemeinden in NRW die Nachtfrequenz, eine Nacht, vollgepackt mit allem, was die Jugendkultur zu bieten hat. Rund 150 Locations sind am Start. Die Palette reicht von Tanz und Theater über Beatboxing und Augmented Reality bis zu Parkour. Fast alle Angebote sind kostenlos, zum Teil ist eine Anmeldung erforderlich. Im Treffpunkt Stollenpark in der Dortmunder Nordstadt wird zum Beispiel die Vielfalt gepriesen, mit Open Stage für spontane Rap-, Dance- oder Gesangseinlagen. Außerdem zeigen Saz- und Steelpan-Gruppen ihr Talent. Im Dortmunder U warten Action-Painting- und Tape-Art-Aktionen auf kreative Mal- und Klebekünstler. Und im Freizeitzentrum U 27 in Bochum steigt ein Newcomer-Konzert mit Die Krauses, Airstrike und Not at home. LN Nachtfrequenz19: 28.+29.9., verschiedene Orte, NRW; nachtfrequenz.de 21 Foto: Ilva Menzel

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