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September 2016 - coolibri Düsseldorf

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K Ö L N P H O T O S Z E

K Ö L N P H O T O S Z E N E Wilde Zeiten Fotos für die „Innere Sicherheit“: Jochem Hendricks Foto: Jochem Hendricks Mit 104 offiziellen Ausstellungen präsentiert sich die Internationale Photoszene in Köln noch bis Ende September dem Publikum. Das Oberthema ist ambitioniert: „Innere Sicherheit“. Leben wir wirklich in solch wilden Zeiten, wie es die Nachrichtenlage suggeriert? Oder ist nur die Anzahl der Meldungen gestiegen und damit der Eindruck von allgegenwärtigem Terror und politischem Versagen? Die „Innere Sicherheit“ scheint allenthalben gefährdet, und längst hat der Terminus eine Erweiterung jenseits des Politischen erfahren. Die Macher des Photoszene-Festivals haben also gut nachgedacht, als sie ihrem Riesenreigen von mehr als 100 Ausstellungen das Oberthema „Die Innere Sicherheit“ verpassten. Das Festival läuft bereits seit dem 19. August – und traditionell rund um die Photokina (20. –25.9.) zur Hochform auf. Die „Internationale Photoszene Köln“, die gemeinnützige Betreibergesellschaft hinter dem Festival, bespielt sechs Orte: etablierte wie die Kunsträume der Michael-Horbach-Stiftung in der Kölner Südstadt, gediegene wie die Kirche Sankt Gertrud im Agnesviertel und aktuell besonders pulsierende wie „Bruch & Dallas“, „Gold + Beton“, das „Labor“ und die Tiefgarage am Ebertplatz. Die Qual der Wahl 18 Ausstellungen kuratiert das Düsseldorfer Künstlerpaar Katja Stuke und Oliver Sieber im Auftrag der Gesellschaft. Ihre Arbeit dokumentieren sie in einem Online-Handapparat mit jeder Menge weiterer Bilder, Links und Tipps. Hinzu kommen rund 30 Ausstellungen zum Thema sowie knapp 60 weitere. Wer, bitteschön, soll das alles anschauen? Festivalleiter Damian Zimmermann bleibt entspannt: „Das kann man gar nicht alles angucken. Von uns gibt’s einen Übersichtsplan, mit dem jeder selbst entscheiden kann, was er sich ansehen möchte.“ Zimmermann veröffentlicht begleitend das Magazin „L. Fritz“, benannt nach dem Photoszene-Mitbegründer L. Fritz Gruber. Es soll das große Thema auf den Punkt bringen, so Zimmermann: „Die Zuschauer erwarten mehr als eine Tüte Buntes. Die wollen eine Idee präsentiert bekommen.“ Und vielleicht auch eine Vision, wie es weitergeht mit unser aller Inneren Sicherheit. Übrigens: Bis 1. September können noch Fotos für die Reihe „Too Hard To Keep“ von Jason Lazarus abgegeben werden. Er zeigt Bilder von Menschen, die bei diesen selbst schmerzhafte Erinnerungen wachrufen, die sie aber für zu wertvoll erachten, um sie zu vernichten. SZ Photoszene-Festival bis 25.9., diverse Orte, Köln; photoszene.de 22

K Ö L N R O B O D O N I E N „Online. Flexibel. Jetzt. Genau mein Studium.“ Studieren an der Hochschule Fresenius – jetzt auch online Alles, was Sie bisher davon abgehalten hat, zählt jetzt nicht mehr: Vorlesungszeiten, die nicht in Ihr Leben passen? Bei onlineplus studieren Sie, wann und wo Sie wollen. Keine Lust auf ein verstaubtes Fernstudium? Hier studieren Sie online in einer lebendigen Community mit einer modernen Lernplattform und multimedialen Studienmagazinen. Persönlich und individuell begleitet durch unsere studycoaches. Drachenfels in Köln Altes Eisen Traditionell im Spätsommer übernehmen die Roboter die Herrschaft über das Odonien. Selbstfahrende Autos? Vollautomatische Fertigungshallen? Künstliche Intelligenz? Was für den Rest der Welt der ganz heiße Scheiß sein mag, ist den Kölnern schon seit Jahren ein eigenes Festival wert. Die liebenswert bekloppte Künstlergemeinde, die sich alljährlich zum „Robodonien“ im – wer hätt’s gedacht? – Odonien in der Hornstraße trifft, haucht vermeintlichem Altmetall und ähnlichem Schrott ungeahntes Leben ein. Dann schwingen menschenähnliche Ungetüme aus Stahl, Rost und Schweißnähten ihre Köpfe und Glieder zu den Beats, die der ebenso aus Restteilen gefertigte Kollege Steelhammer aufs Schlagzeug drischt. Ein anderer spielt Bass dazu, ein dritter Gitarre, und ein drachenartiges Eisengerippe speit Feuer vor Begeisterung. Foto: Laurence Voumard | study now WWW.PHOTOKINA.DE onlineplus.de Veranstaltungstermine im Ausgabe Oktober 2016 bis zum 19.09. • 12.00 Uhr terminator@coolibri.de Fax 02 34 / 9 37 37 - 97 #PHOTOKINA Hausherr Odo Rumpf ist der perfekte Gastgeber dieser wunderbar wahnsinnigen Schrottparty. In seiner Person vereint er alles, was ein Roboterkünstler braucht: Das grundlegende Wissen eines Maschinenbau-Ingenieurs, das unabdingbare künstlerische Talent – verfeinert in der Schule des Bildhauers Thomas Virnich – und das kreative Naturell, das ihn ganz augenscheinlich nicht ruhen lässt. Sein Festival ist die perfekte Kombination aus Science-Fiction und angenehm gruseliger Endzeit-Stimmung, bringt altes Blech, moderne Elektronika und funkelnde Pyrotechnik in einen schauerlich-schönen Einklang. Immer in Bewegung Ein weiterer Mitbegründer der Feierlichkeiten ist Jim Whitinmit, bekannt für seine in Leipzig beheimatete „Bimbotown“. Seine Fantasiestadt bevölkert er mit abstrusen Skulpturen, die dank Pressluft und Elektromotoren unentwegt in Bewegung sind. Whitinmits Figuren tanzten übrigens bereits in den 80er Jahren durch den Herbie-Hancock-Videoclip zum Song „Rock it“. Altes Eisen steht eben auf Rock’n’Roll. Diesen Nachweis erbringt niemand nachdrücklicher als die eingangs beschriebene Roboter-Rock- Band „Sir Elton Junk“. Die eingefleischten Fans freuen sich schon auf die Jungs mit dem 3-Meter-Hünen am Bass. Sebastian Züger Robodonien, 16.–18.9., Odonien, Köln; robodonien.de 20.–25. SEPTEMBER 2016 | KÖLN IMAGING UNLIMITED ERLEBEN Spannende Produkte und Neuheiten gepaart mit Action und Events: Damit weckt die photokina Deine Kreativität in Sachen Fotografie und Video! Entdecke wie Du noch mehr aus Deinen Bildern und Filmen machen kannst. Imaging Unlimited – Du wirst begeistert sein! photokina Hotline: +49 1806 103 101* E-Mail: photokina@visitor.koelnmesse.de * 0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem Mobilfunknetz 23

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