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Oktober 2016 - coolibri Ruhrgebiet

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S Z E N E B O C H U M

S Z E N E B O C H U M Hans Nieswandt Perfekter Mix Im Wintersemster startet am Institut für populäre Musik der Folkwang Universität wieder die öffentliche Ringvorlesung. Instituts-Leiter Hans Nieswandt verrät, was die Hörer in Bochum erwartet. „Im vergangenen Semester ging es darum, unsere jungen Künstler mit erfahrenen zusammenzubringen. Da hatten wir eine klare Linie und das war toll, aber es kamen auch manche Bereiche zu kurz. Deshalb habe ich mich diesmal beim Programm bemüht, einen perfekten Mix aus Musikern, Produzenten, Musikwissenschaftlern und Journalisten zusammenzustellen.“ Zuallererst gehe es dabei natürlich darum, den Studierenden einen umfassenden Überblick zu vermitteln, schließlich sei das Institut ja eine Lehreinrichtung. Trotzdem freut sich Nieswandt: „Von Anfang an gab es eine Reihe 30 Jahre Foto: steffen@jagenburg.net von Bochumern, die sich für unsere Arbeit und unsere Studierenden interessieren. Viele Besucher kommen einfach jeden Dienstag vorbei, egal welches Thema ansteht.“ Von Roosevelt über Mille Petrozza bis zu Jens Balzer Bei den Vortragenden schöpft Nieswandt zunächst aus seinen eigenen Kontakten. Sein ehemaliger „Whirlpool“-Mitstreiter Eric D. Clark ist dabei, die Sängerin und Songwriterin Michelle Leonard kennt Nieswandt noch aus der Zeit, als sie in Köln lebte. Als erfahrene Lehrende hatte sie schon ganz früh nachgefragt, wie sie sich einbringen könnte. Die Voguing-Legende Archie Burnett lud Nieswandt ein, weil er gerade Berlin besucht. Am 29.11. kommt Mille Petrozza von Kreator gemeinsam mit dem Intro- Redakteur Carsten Schumacher. „Ich hatte das Gefühl, dass das Programm nicht zu dancefloorlastig werden darf, zumal wir einen Studenten haben, der aus der Metalszene kommt“, erzählt er, „und ich wollte neben den Gästen von weit her jemanden aus der Region dabei haben.“ Filmkomponist Matthias Hornschuh interessiert Nieswandt besonders, weil er zu den aktivsten Streitern im Bereich der Verwertungsrechte gehört. Das sei sowohl für die Studierenden wie für alle Freunde der Musik ein wichtiges Thema. Bei Martin Lauber aka Roosevelt aus Köln ist interessant, dass er in einem ähnlichen Alter wie die Studierenden ist und gerade den großen internationalen Erfolg ansteuert. Danielle de Picotto erprobt gemeinsam mit Axel Hacke eine nomadische Musikerexistenz und der Musikjournalist Jens Balzer überzeugte Nieswandt mit seinem Buch „Pop – Ein Panorama der Gegenwart“. Absagen gibt es keine: „Viele fragen, warum sie noch nicht eingeladen worden sind, weil sie ihre Erfahrungen weiter geben wollen. Die schätzen einfach, dass es mit dem IfpoM eine Institution gibt, der sie vertrauen und wo sie sich einbringen wollen.“ HR Ab Oktober, Institut für populäre Musik, Bochum; folkwang-popinstitut.de 22

S Z E N E D O R T M U N D coolibri präsentiert B O C H U M Treffpunkt für Entdecker Mehr als nur ein Ding Die Kunst des Designs ist nichts anderes, als eine Art der Welt Form zu geben. Der Designer sorgt dafür, dass wir uns nicht einfach in Stoff wickeln, sondern in drapierte Kunstwerke hüllen. Er macht aus schmucklosen Funktionsstücken lebendige Artefakte, die Geschichten erzählen. Was wird man über uns sagen, wenn man in ferner Zukunft die verschollenen Überreste eines Design Gipfels birgt? Neidisch wird die Zukunft sein, auf all die trendigen Unikate, die wir auf einem beseelten Markt mit Wohlfühlstimmung ergattern durften. Auf die handgemachten Glockenspiele aus Down Under, die auf Holz gezogenen Fotografien von muss-so-sein oder den in Glas eingefassten Tropfen Sommerregen von Klapperglas. lv Design Gipfel: 8.–9.10. Depot, Dortmund und 22.–23.10., Zeche Zollverein, Essen; design-gipfel.de Foto: Julian Kuhnke, itisnovember.wordpress.com Wuff Moondog ist zurück Moondog wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. „Wer?“, werden immer noch einige Menschen fragen. Dabei ist Leben und Wirken des amerikanischen Komponisten Louis Hardin, der sich nach seinem Blindenhund nannte, eng mit dem Ruhrgebiet verbunden. Mitte der 70er-Jahre verschlug es ihn nach Westdeutschland und schließlich nach Oer-Erkenschwick. Heute finden sich in Bochum und Umgebung viele Weggefährten und Schüler Moondogs – wie der Trimba-Spieler Stefan Lakatos oder Wolfgang Sellner, Solo-Cellist der Bochumer Symphoniker. Sie und viele andere exquisite Musiker, samt einem spektakulär riesigen Hund, sind beteiligt am performativen Konzert, das schlicht den Titel „Moondog“ trägt und seine Premiere im Frühjahr beim Figurentheater-Festival Fidena feierte. fkü Moondog: 2.+23.10., 1.11. Kammerspiele, Bochum; fidena.de Foto: Diana Küster Infos im KundenCenter oder unter www.bus-und-bahn.de Das SchnupperAbo für Bus und Bahn!

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