Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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November 2020 - coolibri

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SZENE D O R T M U N D D

SZENE D O R T M U N D D O R T M U N D Bei„LesArt.“mit dabei: UtaRotermund. Foto: LesArt Zwölf Festangestellte(Foto)und 55 Mitglieder sind fürdie Urbanisten im Einsatz. Foto: Luisa Gehnen Die Vielfalt des Lesens Das „LesArt.“-Literaturfestival findetindiesemJahr vom5.bis 15.11. statt. Schonzum 21.Mal treffensichLiteraturfreunde an besonderen OrteninDortmund. Unter anderemliest dieDortmunderKabarettistin Uta Rotermundam8.11. im TheaterFletchBizzelaus “Adressatunbekannt“ vor. DerBriefromanhandelt vonzweiFreunden, beidegebürtigaus Deutschland, dieeineKunstgalerieinSan Francisco betreiben–undvom Nationalsozialismus getrennt werden.Ein weiteres Festival-Highlight: RichardDavid Prechtliest am 14.Novemberaus seinem Werk “Künstliche Intelligenz undder Sinn desLebens“ im domicil. Es geht darum, dass das Lebennicht aus derAbfolge vorausberechneterSchrittebesteht. sahe „LesArt.“-Literaturfestival:5.bis 15.11. verschiedene Orte,Dortmund, aktuelle Infos, dasProgramm auflesart.ruhr Zehn Jahre für das Viertel Wasvor zehn Jahren in einerStudenten-WG in Dortmund angefangen hat, ziehtmittlerweileKreiseweitüberdas Ruhrgebiet hinaus. DieUrbanisten wolltendamals mitkleinen Projekten, Veranstaltungenund überschaubarenGestaltungsaktionen„ihr“ Unionsviertellebenswertermachen. Mittlerweileist derVereininmehrerenlangjährigengroßenProjekten aktiv,hat 55 Mitglieder undzwölf Festangestellte. Das Selbstverständnis „Freiräume neuentdecken, Lebensräumelokal gestaltenund Kulturräumegemeinsambeleben“des Vereinsbestimmt auch denneuenhauseigenen Podcast„bunterbeton“. MitVertreternvon Kultur-Initiativen sprechen sie über Beweggründehinterkultureller Arbeit.Inder ersten Folgestelltsich derVereinselbstvor. EI bunterbetongibt‘sauf dieurbanisten.de und spotify.de D O R T M U N D B O C H U M Beim „Chorwerk Ruhr“wirds‘s mystisch. Foto: Chorwerk Ruhr Liza undAlex– „Hurra,wir lachen noch!“ Foto: Varieté et cetera Im Klangrausch Das Ensemble „Chorwerk Ruhr“ lässt am 7.11.atmosphärische Chorwerke aus Russland,Skandinavien, demBaltikumund Großbritannien im Konzerthaus Dortmund erklingen. FürdiesenmystischenKlangrausch mit Werken vonRachmaninow bisPärtwirddie Bühnemal abgedunkelt, mal in stimmungsvolles Lichtgetaucht. „ChorwerkRuhr“,gegründet1999, zähltzuden bedeutendstenKammerchöreninDeutschland.Esgelingt demEnsemble, sowohl denspeziellenAnforderungensolistischerBesetzungen gerechtzuwerdenals auch eine perfekte Verschmelzungdes EnsemblesimChorklangzuerreichen. Musikgeschichtebekommtsoeinen eindrucksvollenKlang. sahe KonzertChorwerkRuhr:7.11. (20Uhr), Konzerthaus, Dortmund, aktuelle Infos aufkonzerthaus-dortmund.de 18 Hurra, wir lachen noch! 100Jahre nach den„Goldenen 20ern“ befindenwir unswiederineiner Zeit,inder sich dieWeltlebenshungrignachausgelassenen Festivitäten undberauschendenNächtesehnt.ImVarietéetceteraheißt es: „Hurra, wir lachennoch!“ Es istAmüsementmit Abstandangesagt. Am Tischwerdendie Masken abgesetzt–undschnell vergessen. Chantall istmit Peitschenbewaffnet undmacht klar,dassder Wind nuraus einerRichtung weht:ihrer. Liza verbiegt sich schlangengleichauf Alex’Händen, bevorder siegalantindie Luft wirft. DieZwillingeRoman undSlava beeindrucken mitperfektsynchronem Stepptanz. Und dasist längstnicht alles. sahe „Hurra,wir lachennoch!“: 30.10.20 bis28.2.21,Varieté et cetera,Bochum,aktuelleInfos aufvariete-et-cetera.de

SZENE B O C H U M TheLastMinutes Before Mars Zeche wird Theaterrevier Foto: JU Bochum DieBochumer Zeche1hatinden vergangenen Jahren häufig ihre Gestaltgewandelt.Seitneuestemheißt sieTheaterrevier und istdas Zuhausefür das JungeSchauspielhaus derStadt. Ausgestattet miteiner großzügigen Förderung desLandesund spannenden, innovativenKonzepten stehtdas neue Projektoffenbarauch zukunftssicher. Johan Simonshatte dieZeche 1zuBeginn seinerIntendanz am Schauspielhaus Bochum wiederzur Spielstättedes Hauses gemacht –und damitUnmut in derfreienSzene derRegionausgelöst: Vorher war sieHeimat derStreetdance- KompanieRenegade, diedortein Zentrumfür urbaneKunst aufzubauen versuchte. Das stieß zwar aufInteresse undUnterstützungaus der jungen,freienKulturszene –abernicht beiden großen Geldgebern.Das Stadttheater hatte mehr Glückund bekam1,3 Millionen Euro aus demLandesprogramm „Neue Wege“für dasProjekt Theaterrevier.Mit dieser FörderungimRücken kann dieLeiterin desJungenSchauspielhauses Cathrin Rose erstmalinden kommendendreiJahrenein Programm umsetzen,das in besonderemMaßevon denjungenTeilnehmern selbst gestaltetwird: Herzstückdes Theaterrevier istdie DramaControl,ein 15-köpfigerAufsichtsrataus Menschenzwischen fünf und21 Jahren.Sie istsobesetzt, dass siedie verschiedenenLebensrealitäten innerhalb derBevölkerung abbildet.Inden Jugendclubs, diejetzt Bandenheißen, wurde gezieltnachMitgliederngesucht, dieInteresse haben,künstlerischeund programmatischeEntscheidungenfür denneuen Ortzutreffen.Sie sollen Themen setzen oder konkreteStücke auswählen.Mit denMitgliedern desBochumerEnsembles bilden sie„Spielzeitpaare“,besuchen gemeinsamProben, diskutierenüberdie Schauspielkunst. Undsogar Unternehmungenaußerhalb desTheaterbereiches, zumBeispielgemeinsames zurSchulegehen, sind angedacht. Fürjeweilszwölf Zuschauer Wegender Corona-Maßnahmen kann dasTheaterrevier momentan zwar noch nichtvolle Fahrt aufnehmenund Inszenierungen desJungen Schauspielhauses müssenteilweise noch in denKammerspielen stattfinden. Im September konnte es jedoch immerhineröffnen undauch in dennächstenWochengibtesnochmehrere Vorstellungen deserstenStücks vorOrt fürjeweils zwölfZuschauer:Die Uraufführung „The Last MinutesBeforeMars“der Gruppe MammalianDivingReflexbesteht auseiner Kombination von360-Grad-Videos, Virtual-Reality-Technologien undLive-Performances,die zeigen,was Jugendlicheaus demRuhrgebiet machen würden, wenn sienur noch einpaarMinuten aufder Erde hätten. MaxFlorian Kühlem TheLastMinutes Before Mars: 6.,7., 21., 22.,28.11.Theaterrevier,Bochum; schauspielhausbochum.de DETAILS ZU ALLEN VERANSTALTUNGENUNTER: 19

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