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November 2017 - coolibri Essen

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K U L T U R N E W S

K U L T U R N E W S Rochus Aust, Subport bei der Nacht der Lichtkunst Foto: Rochus Aust7Hellweg ein Lichtweg Preisträger des architekturbildes 17 ist Andreas Gehrke. Foto: Andreas Gehrke Kopf der Nofretete, Amenophis IV./Echnaton aus Tel el-Armarna, ca. 1300 v. Chr. Foto:Jens Nober/Museum Folkwang Essen Das Matterhorn soll im Gasometer von der Decke hängen. Animation DLR Der Europäische Architekturfotografie-Preis „architekturbild 2017“ widmet sich in diesem Jahr den Interpretationsmöglichkeiten des Themas „Grenzen|Borders“. 28 prämierte Bildserien zeigt das Fotoprojekt „bild.sprachen“ noch bis zum 18.11. im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Es ist voraussichtlich die einzige Möglichkeit die Ausstellung in NRW zu sehen. Der Eintritt ist frei.Vom 24.11. bis zum 16.12. folgt dort „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen“ . Die Ausstellung zeigt die Urbanisierung mit ihren Herausforderungen, Ursachen und Wirkungen. Sie basiert auf den Ergebnissen des Wettbewerbs „Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart“ der Architekturzeitschrift ARCH+. Studierende der TU Dortmund übertragen im Vorfeld der Ausstellung diese internationalen Themen in städtebauliche Entwürfe im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf. Die 2. Nacht der Lichtkunst wirft ihre Schatten voraus. Am 25.11. präsentiert „Hellweg – ein Lichtweg“ wieder Landmarken, illuminierte Industriedenkmäler und Werke der Lichtkunst des östlichen Ruhrgebiets. Mit dabei sind 43 Lichtkunstwerke unter anderem in Hamm, Bergkamen, Lünen, Schwerte, Soest und Unna. Das Rahmenprogramm besteht aus Lichtzeichnungen, Bootstouren, Konzerten zum Thema Wasser und Fachvorträgen. Highlight sind wieder die acht Lichtreisen, die es den Besuchern ermöglichen, innerhalb einer geführten Bustour Lichtkunstwerke in mehreren Städten zu entdecken. Tickets gibt es auf hellweg-ein-lichtweg.de „EinBlick“ heißt die Designausstellung über Heiko Bartels und Wegbegleiter, die vom 4.11. bis 2.12. in der cubus kunsthalle, Duisburg zu sehen sein wird. Bartels war Produkt-Designer, Lichtgestalter, Szenograph und Berater bedeutender Ausstellungen. 1980 gründete er mit Harald Hullmann, Hardy Fischer und Charly Hüskes in Düsseldorf Kunstflug. Die Gruppe wurde weltweit ausgestellt und ausgezeichnet, unter anderem mit dem NRW-Staatspreis für Design und Innovation für das Konzept und die Gestaltung eines elektronischen Fahrkarten- und Service-Automaten. 28 Gute Nachrichten für alle Herner Kunstfreunde. Die Städtische Galerie hat endlich einen neuen Giebel und öffnet ihre Pforten für Ausstellungen. Die erste, „Adhäsion“ mit Werken von Lotte Füllgrabe-Pütz und Setsuko Fukushima ist bis zum 26.11. zu sehen. Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen war ausgefallen, als der Gebäudeschaden bekannt worden war. Füllgrabe-Pütz zeigt Arbeiten aus Draht, Papier und Pflanzenteilen zum Thema Grenzgeschichten des Lebendigen. Setsuko Fukushima kombiniert mit ihren oszillierenden Objekten botanische Welten mit Sprache. Mit mehr als 500 Exponaten zeigt die Sonderausstellung „Erdgeschichten. Geologie im Ruhr Museum“ wie sich das Leben auf der Erde entfaltet hat und welche Kräfte im Inneren und Äußeren des Planeten wirken. Unter den Ausstellungsstücken, die noch bis zum 2.9.2018 im Ruhr Museum auf Zollverein zu sehen sein werden, befindet sich auch das älteste Stück Nordrhein-Westfalens: eine 485 Milionen Jahre alte Kolonie polypenartiger Lebewesen. Sonne aus, Kunstlicht an! Bereits seit 2006 öffnen Oberhausener Künstler ihre Pforten im Rahmen von „Kunstlicht – Nacht der offenen Ateliers“. Am 4.11. ist es wieder soweit. Die Besucher können vom frühen Abend bis Mitternacht die Ateliers eigenständig erkunden oder sich von den Kunstschaffenden durch die Räume führen lassen. Der Gasometer in Oberhausen beherbergt ab dem 16. März 2018 Wuchtiges: Die neue Ausstellung „der Berg ruft“ zeigt atemberaubende Naturaufnahmen. Das Thema Berge wird dabei aus drei Perspektiven beleuchtet: Aus Sicht von Bergsteigern, religiösen Anhängern und Naturforschern. Herzstück ist eine 30 mal 42 Meter hohe Skulptur des Matterhorns, die kopfüber an der Decke des Gas-Turms schweben wird. Bis Ende November ist noch die aktuelle Ausstellung Wunder der Natur zu sehen. Tobias Ehinger ist seit 1. Oktober neuer Geschäftsführender Direktor am Theater Dortmund. Ehinger, der bislang Ballettmanager am Theater Dortmund war, folgt auf Bettina Pesch, die als Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Generalintendantin ans Theater Magdeburg wechselt. Mit Tobias Ehinger nimmt ein Künstler den Posten ein. Der 1979 geborene Ehinger kam nach seiner Karriere als Tänzer am Stuttgarter Ballett und dem Aalto Theater Essen als Manager nach Dortmund. Erstmalig zeigt das Museum Folkwang seine Ägyptische Sammlung Nofretete, Ramses und Osiris (bis 2. 4. 2018) als neue Präsentation im Helm/Helmet/Yelmo. Die wabenförmige Installation des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros dient dabei als Ausstellungsfläche für Spitzenwerke, darunter der Kopf der Königin Nofretete aus dem 13. Jh. v. Chr. EI

BLICK NACH RÜTTENSCHEID Rüttenscheid ist Essens wohl prominentester und beliebtester Stadtteil. Doch anders als in Berlins Friedrichshain, Düsseldorfs Flingern oder Dortmunds Kreuzviertel dreht sich hier nicht alles ums Jung und Alternativ sein. Im Gegenteil: Das Viertel rund um die Rüttenscheider Straße ist organisch gewachsen und lebt moderne Urbanität vor, ohne sich bemüht szenig zu geben oder Trends nachzuhaschen. Was die Rü-Besucher schätzen, ist das familiäre Flair, das zwischen Traditionsbetrieben, inhabergeführten Geschäften und privaten Machern entsteht. Man trifft sich zum Kaffee, zum Tanzen, zum Shoppen, zum Abendessen, zum Flanieren unter Kirschblüten im Frühling oder Lichterketten im Winter. Und auch wenn an mancher Stelle eine Kettenfiliale auftaucht, die Rü-Traditionalisten gar nicht gerne sehen, verwässert das das einmalige Gefühl des Viertels nicht. Wir werfen einen Blick auf die pulsierende Lebensader mitten in Essen. Foto: IGR Dr. Rolf Krane BECHERTRICK Allein in Deutschland werden jährlich drei Milliarden Einwegbecher benutzt. Deren Herstellung und Entsorgung belastet die Umwelt. Um das zu verhindern, können Kaffeeschlürfer in Rüttenscheid nun Becher merhmals nutzn ‐ dank eines neuen Pfandbechersystems, bei dem Kunden in teilnehmenden Cafés für einen Euro Pfand einen Mehrwegbecher erstehen und wieder abgeben können. So kann man etwa bei den Coffee Pirates einen Kaffee ergattern, schlürfend über die Rü flanieren und den Becher beim Backbord wieder abgeben. Gut für die Natur, die Kaffeeanbieter, das Gewissen und den Kaffeedurst. Erkennen kann man die Teilnehmer an Türaufklebern und Thekenaufstellern, initiiert wurde das Projekt durch die Interessengemeinschaft Rüttenscheid, dem Systemanbieter CupforCup und einem Studentenprojekt. Lukas Vering Foto: Inga Pöting MODE FÜR MÄNNER Uli Schott The unknown brand MODE FÜR MÄNNER NEU IN RÜTTENSCHEID Klarastraße 13 / Rüttenscheider Markt – www.ulischott.de 29 29

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