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März 2021 - coolibri

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TELEGRAMME Bochum Vonder

TELEGRAMME Bochum Vonder Bühneinden Browser: Das Livestream-Programm desSchauspielhaus Bochum wirdPandemie-bedingtauch im März fortgesetzt. Mit „Die Hydra“ nachTextenvon HeinerMüller undAnton Tschechows„Iwanow“ stehen zwei Theaterstücke aufdem virtuellen Spielplan. Am Samstag,20. März, um 19.30 Uhrgibteseinen musik-theatralenHöhepunkt ausder Spielzeit2019/2020: „Die Hydra“ nach HeinerMüller. Nach dergefeiertenAdaptionvon WolfgangHerrndorfs „BilderdeinergroßenLiebe“ist derAbend um dieSagengestalt desHerakles daszweite Bühnen-Abenteuerzudem derRegisseur TomSchneider unddie Musiker undSchauspieler Moritz Bossmann,Michael Graessner, SandraHüllerund SandroTajouri gemeinsamaufbrechen. Knapp eine Wochespäter, am Freitag, 26.März, streamt dasSchauspielhaus um 19 UhreineVorstellung vonJohan Simons‘ gefeierter „Iwanow“- Inszenierung.Das ersteStückdes weltberühmten DramatikersAnton Tschechowfasziniertmit demgroßenThema,das auch alleseine späterenWerke bestimmt:das Lebender MenscheninseinerganzenAbsurdität,Lächerlichkeit undTraurigkeit. Johan Simonsinszenierte dieses große Schauspielaus Tragödie undKomödie im Januarvergangenen Jahresmit Jens Harzer in derTitelrolle. Fürdas Streaming-Programm desSchauspielhaus Bochum werden die Vorstellungenals „Geisteraufführungen“imleerenTheater gespielt und vonmehrerenKameras livefür dasPublikum zu Hauseübertragen. Im Anschlussfolgenjeweils Gesprächsrundenmit denbeteiligten Künstlern,an denen sich die Zuschauer über einen Live-Chat beteiligen können. VirtuelleTickets für dieTeilnahmeanden Streamings können aufder Website desTheaterserworbenwerden. Derreguläre Kartenpreisfür dieAufführungenbeträgt 15 Euro (ermäßigt 10 Euro). Werden Kartenkauf miteiner Spende verbindenmöchte, hatdie Möglichkeit, ein„Unterstützerticket“ für 25 Euro (ermäßigt 20 Euro)zu erwerben. schauspielhausbochum.de Bottrop DerBürgervereinHof JüngerKirchhellen lädtam24. März,19.30 Uhr, zu „KABARETTimHOF“.Die Moderation im KulturzentrumHof Jünger (Haus 2, Theatersaal) übernimmtBenjamin Eisenberg, dieGäste sind René Sydowund René Steinberg. VVK-Stellen: Bürgerverein HofJünger(sonntags: 11-13Uhr), Humboldt Buchhandlungen in Bottrop-Kirchhellen,Bottrop- Mitte, Gladbeck Dortmund DerDortmunderKunstverein undUrbaneKünsteRuhrladen zu einerbesonderenAusstellung ein: Um auch in PandemiezeitenKunst zu denMenschenzubringen, initiieren derDortmunderKunstverein undUrbane KünsteRuhrgemeinsam dieAusstellung Taking my Thoughts foraWalk entlangder Dortmunder Kampstraße.Beginnendam27. Februar2021 bringendie Partnerinstitutionenfür dreiWochen14künstlerischeArbeiteninden öffentlichen Raum derDortmunderInnenstadt. DieBesucher können dieKunstwerkesounter Einhaltung derSchutzmaßnahmen bei einembesonderenStadtspaziergang erleben. DieKunstwerkesindentlang der1200Meter langen Wegstrecke zwischen Westen-und Ostentor unteranderem in Schaufenstern, U-Bahn-Stationen, aufParkplätzenund an Laternenpfählenplatziert.Sie können im Vorbeigehenentwederzufälligentdeckt oder anhandeiner Straßenkarte gezielt aufgesuchtwerden. Diekünstlerischen Arbeiten,darunterzum Beispiel einAudiowalk, eine mobile Galerieauf demDacheines Autosoderfiligrane Zeichnungenauf 18 Glas,werfen einneuesLicht aufdie Stadt: Siespinnen sowohl fiktiveals auch ganz realeGeschichten undhelfen, Gedanken undWegeneu zu sortieren.Die Kunstwerkesindrundumdie Uhrzugänglich. Düsseldorf Das Take-off Festival läuftnochbis zum 2. März.Unter demTitel „any body outthere?“ reflektiertesdie aktuelle Situationvon Kindern undJugendlichen in derPandemieund verleiht ihnen eine Stimme. Das Festival istein Projektdes tanzhaus nrwinKooperation mitdem FFTDüsseldorf, demJungenSchauspielDüsseldorfund derTonhalle. Das digitale Festivalprogramm richtetsichsowohl an dieÖffentlichkeit als auch an geschlossene Schulgruppen aus demKooperationsnetzwerk Take-off:JungerTanz. Im Zentrumdes Festivals stehen digitale Workshops, Performances und Diskussionen. ZumgenerationenübergreifendenGesprächlädtdas digitale Symposium „Corona? WirKinderwurdennicht gefragt.“Weitere öffentlicheVeranstaltungen sind etwa einMitmach-Hörspiel,eineZoom-Performanceund eine Online-Filmpremiere. CiprianMarinescu,Projektkoordinator Take-off:JungerTanz, war vonAnfang an entschlossen,das Festival trotzder durch diePandemieerschwertenBedingungenzurealisieren: „Zunächst plantenwir einFestival im Theater, dann in Schulräumen undnun sind wir doch beieinem Onlineprogramm angekommen.Esist für unsmomentandie einzigeMöglichkeit,mit demjungenPublikuminKontakt zu treten.Mit demTake-offFestivalmöchten wir einSignalsetzen undden Kindern undJugendlichen zeigen,dassihre Wünsche auch in derPandemiegehörtwerdenund wir sieimBlick behalten.“ tanzhaus-nrw.de „Lockedin: Literaturaus Gefängnissen“ soll am 4. März,19Uhr,das Thema sein beim LiteraturbüroNRW in Düsseldorf. Fjodor M. Dostojewski, Hans Fallada, Walter Kempowski,Horst Bienek,AlexanderSolschenizyn, NelsonMandela undviele weiterehaben in ihrerund über ihre Haftzeitgeschrieben. „ImLaufe dieses Jahres nehmen wirihreErfahrungen exemplarisch in denBlick“, so dieVeranstalter. „Wir beginnen,amVorabend ihres 150. Geburtstages,mit Rosa Luxemburgs Briefen aus demGefängnis.“ Referent istMichael Serrer, Leiter desLiteraturbüros NRW. DerEintrittist frei, Anmeldungper E-Mail an sekretariat@g-h-h.de, Tel. (0211) 1699111. literaturbuero-nrw.de Foto: Chris Franken

TELEGRAMME Foto: Heinz Mack, o.T.,1997, Keramik, glasiert Beck &EggelingzeigtseitAnfang Februardie Ausstellung „Heinz Mack.Tuschen und Keramiken“ anlässlichdes 90. Geburtstages desKünstlers im März diesen Jahres und blickt aufein erfülltes Leben zurück. Sein Schaffensdrang istnach wievor ungebremst. Nach sechs erfolgreichenAusstellungenmit Heinz Mack sowiezahlreicheninternationalenMessepräsentationen,12 publizierten Büchernund internationalenProjekten,präsentiert dieGalerie nunparallelzur großen EinzelausstellungimMuseumKunstpalast Tuschenund Keramiken desvieltalentiertenKünstlers. Dieinder AusstellunggezeigtenKunstwerkekonzentrieren sich auf Schwarzund Weiß undzeigen doch einenenormen Variantenreichtum, nichtzuletzt im Zusammenspiel mitdem Lichtauf denglasiertenOberflächen derKeramiken.Eswar derausdrückliche Wunsch desKünstlers,besondersdiese Werkemiteinander kombiniert zu präsentieren. DynamischeStrukturen, elementare Formen undchromatischeKonstellationen in monochromerFarbgebung stellenhiernicht nurParallelen zu Macks„ZERO-Sprache“dar,sondern erweiterndiese um vielfacheAusdrucksmöglichkeiten. Aufgrundder momentanen Schließungder Ausstellungsräumewirddie Ausstellung über einenVirtualVisit onlinebesuchbarsein. Zudemist eine Publikationsowie einFilm geplant. beck-eggeling.de Herne Auch derMondpalasthat trotzCoronaMärz-Pläne.Das Publikum kann sich unteranderemauf„DasSchweigen derFrösche“ freuen. Es herrscht Kleinkrieginder Nachbarschaft: Miteiner feucht-fröhlichen Gartenparty unterNachbarnfängt es an.ZudiesemZeitpunkt ahnt niemand, dass im Gartenteichdes Ehepaars Brockmeier noch in derselbenNacht einneuer Mieter einziehenwird, einziemlichkleiner,ziemlich lautquakender Frosch.Den Anwohnernaus demMietshaus raubterden Schlaf,für die BrockmeiersinihremEigenheim jedoch entwickelt er sich zu einerArt Kind-Ersatz. Undschon bald können dieZuschauer mitgroßemVergnügen erleben, wie dieEmotionen hochkochen undaus einerMücke –oderindiesemFall aus einemFrosch–einElefantwird! Köln SamuelA.Wilsi Im März2021setzt stimmenafrikas seinemehrteilige Reiheunter demTitel Länderfokus in Kooperationmit derKölner Sonnenblumen Community Development Groupe.V.fort. Es werden Schriftsteller*innen aus vier verschiedenen Ländern Afrikasvorgestellt, diemit ihre literarischen Texten Aufschluss über Geschichte undGegenwartihrer Herkunftsländergeben. Nach demFokus Nigeriarichtet sich derBlick aufTogound diedeutsche Kolonialgeschichte. Am 3. undam10. März wird perLivestreamzuBegegnung undAustausch mitdem Autorund Theatermann SamuelA.Wilsieingeladen. Am 3. März stellt er dieKurzgeschichte„German Pipan“ mitanschließenderDiskussion vor, am 10.Märzspricht derAutor über diedeutsche-togoische Kolonialgeschichte. DieVeranstaltungen findenindeutscherSprache statt. Samuel A. Wilsi, 1969 in Togo geboren, wuchsinder Côte d’Ivoire aufund kam1992nachDeutschland.SeinTheaterstück„Das ewigeLied“ wurde2008 vonder LandesstiftungBaden-Württemberg ausgezeichnet.Esfolgten zahlreiche Film- undTheaterarbeiteninTogo, Frankreichund Deutschland. Samuel A. Wilsifungiertauch als AutorseinerProduktionen, dieerals modernes Storytellingbegreift: Dabeibedient er sich diverser Ästhetiken undDisziplinen dervisuellen undperformativen Künste. Uhrzeitenund Hinweise zu denStreamingplattformen auf: stimmenafrikas.de Foto: privat Im Mondpalast bekommtdas Publikum einenKleinkriegzusehen. Foto: Arne Pöhnert Bei GRENZGANG sind dieBesuchermit demKopfunterwegs,reisengedanklich in fremde Welten,tauchen eininandereKulturenund erlebendie WunderdieserWelt. Beidem Zusammenspiel aus Fotografie,Erzählung undmitreißenderMusik berichtenaußergewöhnlicheReisendeund Profi- 19

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