Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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März 2017 - coolibri Essen

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Stand Up Paddling Der

Stand Up Paddling Der elegante Bruder des ungestümen Wellenreitens hört auf den Namen Stand Up Paddling. Dabei hält man sich aufrecht auf dem Brett und bewegt sich dank Stechpaddel übers Stehgewässer voran stehen. Austesten kann man die Trendsportart, bei der man nicht mal zwingend nass werden muss, etwa auf dem Essener Baldeneysee (Pottpaddler SUP Center am Seaside Beach). Kurse und Ausrüstung finden sich aber auch an zwei Stationen von Westufer Kemnade am Kemnader See (Bootshallen Gibraltar in Bochum und Campingplatz Ruhrbrücke in Hattingen) oder im Kayabamba am Hagener Hengsteysee. Wer sich in Wuppertal und Umgebung aufs Board trauen will, sollte ein Auge auf das Programm der Supfreaks werfen, die durch Frei- und Hallenbäder paddeln. An Düsseldorfs Unterbacher See versorgt das Surf’n’Kite neugierige Wasserratten mit Boards und Wissen rund ums Stand Up Paddling und im Wassersportparadies der Xantener Südsee sticht man am Beachline in See. Wasserski & Wakeboard Mit rasanter Geschwindigkeit über die Wasseroberfläche brettern und ja nicht das Gleichgewicht verlieren – sonst geht es genauso schnell Unterwasser. Beim Wasserski und Wakeboard braucht man Balance, Wagemut und einen guten Griff um die Haltestange. Die verbindet entweder mit einem Motorboot oder mit einem Wasserskilift. Solch einen findet man zum Beispiel in der Duisburger Wasserwelt Wedau am Margaretensee oder unweit entfernt an der Freizeitanlage Toeppersee. Genau wie die beiden Duisburger Lifts bietet auch die Wasserski- und Wakeboardanlage in Hamm einige Stuntmodule für Sprünge, Tricks und nasse Blamagen. Im Rheinland boarded man bei Wasserski Langenfeld oder am Dormagener Wakebeach 257 im liebevoll „Strabi“ genannten Baggersee. Und auch an der Xantener Südsee findet sich eine Wasserskiseilbahn mit optionalem Hindernisparcours, während kurz vor Holland die Blaue Lagune zum Wakeboarding nach Wachtendonk lockt. VON SEEN UND SEGELN Seen, Flüsse, Kanäle, Baggerlöcher und Co: Zwischen Rhein und Ruhr finden sich zahlreiche Wasserflächen, die alles andere als still stehen. Welcher Wassersport sich wo ausprobieren, trainieren oder meistern lässt, verrät unser Sammelwerk für nasse Abenteuer. Wildwasserrafting Sich todesmutig auf dem Gummiboot in die Wellen stürzen, durch tosende Stromschnellen manövrieren und nebenbei atemberaubende Landschaften bestaunen: Das ist Wildwasserrafting. Das kann man nicht nur in amerikanischen Canyons erleben, sondern auch auf den wilden Flüssen NRWs. Dafür gibt es verschiedene Angebote, etwa Strecken von Hattingen über eine Bootsrutsche und das grüne Ruhrtal bis nach Bochum Dahlhausen oder Essen Horst. Wer es richtig rasant will, sollte eine Route mit Startpunkt in Neuss wählen, die über die wilde Erft auf den Rhein bis nach Düsseldorf führt. Ähnelnde Angebote finden sich auf river-rafting.de, ruhrrafting. de, ruhr-piraten.com, kanu-tour-ruhr.de und wupperkanu.de 22

FAHRRAD OUTDOOR Kanu Wer die Region zu Wasser erkunden will, fällt eine schlaue Entscheidung, führen die blauen Adern doch zu verborgenen Ecken, bieten neue Blickwinkel auf bekannte Highlights und sorgen für stille Momente im bevölkerungsreichsten Bundesland. Besonders geeignet für eine entspannte Reise in gemäßigtem Tempo ist das Kanu, in dem man entdeckerisch alleine, romantisch zu zweit oder teambildend in Gruppen paddeln kann. Besonders beliebte Flüsse für Kanuausflüge im Ruhrgebiet sind die Lippe, die Ruhr und die Lenne, und auch über den Kemnader See und den Baldeneysee paddelt es sich gut. Im Rheinland geht es meist über Erft und Rhein, im Bergischen Land über die Wupper. Segeln Trotz absoluter Abwesenheit von Meeresküsten ist NRW kein schnöder Fleck Wüste im trockenen Landesinneren. Ganz im Gegenteil: Es gibt sogar so viele Wassermassen, dass es im Bundesland mehr organisierte Segler gibt, als im Rest der Nation. Gesegelt wird dabei auf über 60 Seen und Talsperren, die prominentesten Spots sind der Essener Baldeneysee, der Kemnader Stausee bei Bochum, der Harkortsee und der Hengsteyseen, beide bei Hagen. Auch auf den Talsperren im Sauerland wird gesegelt, namentlich auf der Hennetalsperre bei Meschede, der Sorpetalsperre bei Sundern, der Möhnetalsperre bei Soest, sowie der Biggetalsperre und der Listertalsperre bei Olpe. Richtung Niederrhein locken natürlich schon die Niederlande, wer aber die Grenze scheut, kann auch kurz vorher auf der Nord- und Südsee in Xanten die Segel hissen. Auch an Düsseldorfs Unterbacher See ist das möglich. Übrigens: Segelscheine kann man an fast allen genannten Adressen machen. Vor den Kosten muss man sich auch nicht scheuen: Das Chartern von Schiffen ist ab 10 Euro pro Stunde möglich. Tauchen Wer von frischer Luft und offenem Himmel weg will, kann in der Region auch einfach abtauchen. Möglich ist das zum Beispiel im Duisburger TauchRevier Gasometer, dem mit 45 Metern Durchmesser größten Indoor Tauchbecken Europas, welches man auf dem Gelände des Landschaftsparkes findet. Dazu gehört übrigens auch ein Gelände am Rahmer See in Duisburg, auf dem Tauchschüler und Clubmitglieder in die Seetiefen vorstoßen können. Ebenfalls in Duisburg kann man im Betonbunker des Tauchcenter Nullzeits (Emmerichstraße 306 in Obermeiderich) unter Wasser gehen. Versteckt in den 16 Millionen Litern Wasser finden sich ein Trabbi, ein Piratenschiff, ein versunkenes Haus und mehr. Wer in der blausten Ader des Ruhrpotts tauchen will, kann dank Dive-In-Essen in der Ruhr zum Flusstauchen absinken oder zum tauchschuleigenen Spot am Goldberger See in Dormagen fahren. In Düsseldorf geht es mit dem TSC Seeteufel in den Elbsee oder mit dem DUC Düsseldorf in den Oerkhaussee, in Monheim mit Jürgens Tauchschule in den Krämersee. In echter Natur taucht man auch im Auesee in Wesel – aber nur als Vereinsmitglied. Zugänglicher ist da die Xantener Südsee mit Tagestarifen, in der man bis zu 15 Meter tief tauchen und neben einem Schiffswrack auch einen Skulpturenpark entdecken kann. Diverse ansässige Tauchschulen sorgen für noch mehr Einsteigerfreundlichkeit.

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