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März 2017 - coolibri Dortmund

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C O O L I B R I L O K A

C O O L I B R I L O K A L K U N S T S C H U L E P I A B O H R D E P O T cooli- D E P O T coolibri präsentiert Eröffnet eigene Kunstschule: Pia Bohr Kunst für die Stadt Die Stadt braucht Kunst – dessen ist sich die Dortmunder Holzbildhauerin Pia Bohr sicher. Die renommierte Künstlerin, die man unter dem Namen Pia Lund auch als Musikerin kennt, macht deshalb jetzt Nägel mit Köpfen und eröffnet eine eigene Freie Kunstschule. Im Stundenplan des täglichen Programms stehen dabei unter anderem Anfänger-, Kindermal- und Mappenvorbereitungskurse für angehende Kunststudenten. Auch Angebote mit kunsttherapeutischen Ansätzen, sowie Kalligrafie, Fotografie und kreatives Schreiben stehen im Lehrplan. Für die Initiatorin ist es dabei nicht nur wichtig, das kreative Schaffen in der Stadt zu fördern, sondern auch den Bürgern Möglichkeiten zur kreativen Selbstfindung an die Hand zu geben. Unterrichten werden diplomierte Künstler, jeder Kurs kann einzeln gebucht werden, Kindermalkurse können sogar spontan wahrgenommen werden. Zu finden sein wird die Kunstschule in Innenstadtnähe. Die Anbindung ist für die Künstlerin eines der wichtigsten Kriterien: „ Die Schule befindet sich auf halbem Weg zwischen Kreuzviertel und Hansamarkt. Sie gehen durch eine von Graffitikünstlern gestaltete Toreinfahrt und stehen in einem mediterran begrünten Innenhof. Hier sind auch eine Kita, das BVB-Fanprojekt und die Mitternachtsmission beheimatet – wir sind hier mitten im Dortmunder Leben!“ lv Freie Kunstschule Pia Bohr, Dudenstr. 4, Dortmund; kunstschulepia.de Foto: Kunstschule Designer versammelt euch! Nicht wie die andern Die Massenware ist an der Macht. Aber schon seit einiger Zeit regt sich Widerstand, aus allen Ecken agieren die Individualisten, die Selbermacher, die Rebellen mit gutem Geschmack. Ab und an versammeln sie sich zum großen Gipfeltreffen, dem Design Gipfel, und tragen ihre stylischen, handgemachten und innovativen Gaben zusammen, um dem gesichtslosen Schreckgespenst mit Namen Massenkonsum die Faust entgegenzustrecken. Wer sich der Revolution anschließen will und mit Haut, Haar, Kleidung, Accessoires und Grundeinstellung einfach nicht sein will, wie die anderen, der schaut einfach zum Design Gipfel vorbei und erfindet sich mit schicken Klamotten, coolen Taschen, hippen Illustrationen, ausgefallenen Wohnideen, tollem Schmuck und Co neu. Anzutreffen sind beim elften Termin in Dortmund etwa die Doli Bottles aus Düsseldorf – das sind trendige Trinkflaschen aus umweltschonenden und schadstofffreien Materialien. Darin abfüllen könnte man sich dann ja den leckeren Kaffee- und Kolanuss-Schnaps von CO‘PS, um sie dann mit auf Wanderschaft in den neuen Schuhen vom Label LASH zu nehmen. Oder man genießt einfach das Pogramm mit DJ, Live-Musik und Walking Acts. Am 25. und 26.3. auch mit Termin in Essen! lv coolibri verlost 3x2 Tickets auf coolibri.de Foto: Julian Kuhnke / itisnovember In Vino Veritas: Wine & Taste-Festival Sekt und Selters Beim Wine & Taste- Festival in Dortmund warten wieder Händler aus ganz Deutschland mit ihrem Angebot auf. Wem’s schmeckt, der kann direkt ordern, um daheim nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Wie es sich für ein gelungenes, urbanes Event gehört, dürfen auch der DJ und die Foodtrucks nicht fehlen: Eine Weinprobe auf leeren Magen könnte allerdings auch riskant werden. Mit dem Kulturort Depot, einer alten Straßenbahnwerkstatt im Herzen Dortmunds, ist die nahezu ideale Kulisse gefunden. Über 30 Weinmanufakturen sämtlicher Größenordnung werden hier für zwei Tage die Gläser auspacken und vollschenken. Zum Beispiel Traubenglück: Ein Handel für besondere Weine, vor allem Produkte junger und noch relativ unbekannter Winzer sind im Repertoire. Unter anderem das noch ziemlich junge Weingut Freitag aus der Pfalz, das mit Weinen wie „Casual Freitag“ oder „PHILosophie“ verspricht, den Wunsch nach Hippnes ebenso zu bedienen wie nach richtig leckerem Wein. Aber auch Traditionskelterer wie das Gut Lawall-Stöhr, das seit 1757 den alkoholhaltigen Traubensaft herstellt, machen sich auf den Weg in den Pott, um ihre Produkte an die Frau und den Mann zu bringen. Der Frühsommer - mit schon milden, länger werdenden Abenden geradezu prädestiniert für ein Gläschen im Freien - kann also kommen, wir sind gewappnet!toc Wine & Taste Festival, 1.+ 2.4., Kulturort Depot, Dortmund; wineandtaste.de Foto: Wolfgang Poly Design Gipfel: 4.+5.3. (12-18 Uhr) Depot, Dortmund design-gipfel.de 22

C O O L I B R I L O K A L R E G I O N Stefan Nussbaum bringt die Menschen zum Singen. Foto: Stfan Nussbaum Das Mitsingding Singen macht glücklich. „Das höre ich immer wieder und kann es bestätigen“, sagt Stefan Nußbaum. Der Diplom-Instrumentalpädagoge bringt seit zwei Jahren die Menschen im Ruhrgebiet zum Singen. Sein Chor besteht jedoch immer nur für einen Abend. „Es ist jedes Mal eine Überraschung, wer da so kommt.“ Entsprechend bunt ist das Repertoire. Vom Volkslied über Operetten aus den 20ern, Rock und Pop bis zu aktuellen Chartstürmern erklingt alles, was die Mitsinger mitreißt. „Dabei nehme ich mir die Freiheit, Spaß an Schlagern zu haben und direkt danach ein Stück von Sting zu spielen“, berichtet der Dortmunder. Er möchte möglichst die gesamte Klaviatur bedienen und hat inzwischen 530 Titel gruppendynamisch aufbereitet. Das Konzept seines Mitsingdings hat er zwar nicht erfunden, doch es ist genau sein Ding. „Als Kind habe ich die Hitparade auf Kassette gehört. Später kam mit der Gitarre die Folklore dazu. Nach dem Studium bin ich in einem musikalischen Comedy-Programm aufgetreten und habe gelernt, mit dem Publikum zu spielen. Nun habe ich das Gefühl, dass vieles davon in diesem Projekt zusammen fließt.“ Geprobt ist nichts, jeder singt so gut er kann. Schiefe Töne gehen in der Gruppe unter. „Zwischendurch setze ich auch mal aus und lasse die Leute alleine singen. Das sind immer besonders schöne Momente, weil ich spüre, dass sie sich noch mehr anstrengen“, sagt der 54-Jährige. Er teilt die Menge auch schon mal auf und gibt Männern und Frauen abwechselnd eine Stimme. „Der Klassiker dafür sind Stücke wie Schuld war nur der Bossanova oder Im Wagen vor mir.“ Wenn er zum ersten Mal in einer Stadt ist, stellt er zunächst ein möglichst populäres Programm zusammen. „Titel von den Beatles, Udo Jürgens und Abba kennen die meisten. Ansonsten möchte ich mich in einem Haus aber möglichst nicht wiederholen.“ Seit der Premiere im Kabarett Kö kommen auch nach Hagen, Herten und Iserlohn regelmäßig rund 200 begeisterte Sänger. „Die meisten sind Frauen, aber Tenöre sind inzwischen überall selten“, berichtet Stefan Nussbaum lachend. Zwei Stunden singt er mit seinen Gästen, gönnt ihnen zwischendurch zwei Pausen, um wieder zu Atem zu kommen. Wünsche sind erwünscht und werden möglichst auch erfüllt. „Es ist ein gutes Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein, die positiven Schwingungen zu spüren und das macht tatsächlich glücklich.“ Dominique Schroller 23

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