Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
Aufrufe
vor 5 Jahren

März 2016 - coolibri Düsseldorf

  • Text
  • Wuppertal
  • Jazz
  • Charts
  • Oberhausen
  • Oper
  • Krefeld
  • Dortmund
  • Lesung
  • Musik
  • Sucht
  • Www.coolibri.de

C O M E D Y kulturbuero

C O M E D Y kulturbuero - niederrhein.de Solo-Tour 2016 04.03.2016 GOCH - Viller Mühle Ingo Appelt 23.04.2016 GOCH - Viller Mühle Jürgen B. Hausmann 09.07.2016 K.-Lintf. - Stadthalle Eure Mütter 05.11.2016 KLEVE - Stadthalle MÄRZ 2016 AnnenMayKantereit Auf der Erfolgsleiter Flohmarkt-Test Düsseldorf vs. Dortmund Kino-Duell Batman V Superman Pawel Popolski 08.04.2016 REES - Bürgerhaus Kom(m)ödchen Ensemble 05.06.2016 GOCH - Kastell open air Paul Panzer Olaf Schubert & seine Freunde 13.08.2016 GOCH - Viller Mühle 20.11.2016 KREFELD - KönigPalast der nächste erscheint am 23. März Z A K K André Herrmann und Christian Huber Sie sind dann mal offline Ein Mix aus Lesung, Gesprächen, Dinosaurierkämpfen und Feuershow – wo gibt’s denn so was? Bei André Herrmann und Christian Huber aka Zwei wie Pech und Schwafel. Im Internet sind die beiden Gag-Tüftler bereits schwer aktiv, ihre Twitter-Accounts und Facebook-Posts werden von Herzen und Daumen nur so überschüttet. Gegen die These, dass die Online- Kids das wahre Leben einfach wegklicken, treten die beiden Freunde der absurden Komik jetzt in echt an und lesen aus Hubers „Fruchtfliegendompteur“ und Herrmanns „Klassenkampf“. Zusammen mit den anfangs erwähnten Zusatzfeatures ergibt das Ganze ein abgedrehtes Redeo für Literaturversteher und -verdreher. S.B. André Herrmann und Christian Huber aka Zwei wie Pech und Schwafel: 31.3. zakk, Düsseldorf; zakk.de Foto: zakk Kostenlos - K 26158 DW Rotterdam Presenta / Rita Just befoRe the night Performance 13.3. ➽ 18 uhr Premiere ✖ 16.3. ✖ 17.3. ➽ 20 uhr ausstellung 13.3. ➽ 17-21 uhr ✖ 16.3. ✖ 17.3. ➽ 19-22 uhr fft Kammerspiele ➽ Jahnstraße 3 K O M (M) Ö D C H E N fft-duesseldorf.de Tickets ➼ (0211) 87 67 87-18 Das FFT wird gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen 46 Slothrop.eu 1 Hichem Dahes Max Uthoff Alles, was Recht ist Klar, dass aus diesem Mann mal ein Kabarettist werden würde: Seine Eltern betrieben ein Theater, er selbst studierte Rechtswissenschaft. Seinen Sinn für Gerechtigkeit und die von Kindheit aufgesogene Theaterluft kulminieren nun in einem Dasein als einer der wichtigsten politischen Scharfrichter. An der Seite von Claus von Wagner moderiert Max Uthoff im ZDF „Die Anstalt“, in seinem Soloprogramm wettert er gegen Fassadendemokratie und gesellschaftlichen Inzest. Dass der Mann mit dem Anprangern der üblichen Verdächtigen nur Geld machen will, kann man ihm übrigens nicht vorwerfen: Uthoff ist wohl der einzige Kabarettist, der Geringverdiener nur den Eintrittspreis zahlen lässt, den sie sich leisten können. S.B. Max Uthoff – Gegendarstellung: 3.3. Kom(m)ödchen, Düsseldorf; kommoedchen.de Foto: Mchel Neumeister

K U L T U R N E W S Monika Baer: L, 2014 Foto: Jens Ziehe_Courtesy Galerie Barbara Weiss, Berlin „Butoh Photography" im Weltkunstzimmer Stefanie Sargnagel Foto: zakk Foto: Weltkunstzimmer Monika Baer hat in den 1990er-Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert, bei Alfonso Hüppi. Sie gehört zur ersten Generation von Malerinnen, die sich in der sehr männlich geprägten deutschen Malerei-Szene durchsetzen konnten. Sie brach mit Konventionen der Malerei – und erregte nicht zuletzt so Aufsehen. Dennoch hatte sie hierzulande seit über zehn Jahren keine institutionelle Einzelausstellung. Nachdem sie in den vergangenen Jahren zu großen Präsentationen nach Chicago und New York geladen war, widmet ihr nun das Museum Abteiberg eine Ausstellung. Diese startet am 6.3. und endet am 12.6. Die Ausstellung „Butoh Photography“, derzeit zu sehen im Düsseldorfer Weltkunstzimmer, beleuchtet einen der wichtigsten Aspekte für die Fotografie des Butoh-Tanzes: das Verhältnis zwischen Modell und Fotograf, zwischen Dokumentation und Inszenierung. Zu sehen sind Arbeiten von insgesamt sechs Lichtbildnern, vier davon Japaner. Ihre Aufnahmen zeigen das Mythische, Unsichtbare und Unsagbare des Butoh ebenso wie sein radikales Spiel mit Geschlechterrollen. Zu sehen ist all das bis zum 12.3. Wohnräume sind keine neutralen Behälter, nicht bloße Kulisse des Lebens. Sie berichten vielmehr vom Selbst- und Weltverständnis ihrer Bewohner. Diesem Thema widmet sich eine Ausstellung, die momentan im Leverkusener Museum Morsbroich läuft: „Aufschlussreiche Räume. Interieur als Porträt“ lautet der Titel. Die beteiligten Künstler verknüpfen im Interieur kollektive Wohnerfahrungen mit Einblicken in ihr eigenes Innenleben, mitunter entwerfen sie gar ihr Selbstporträt als Interieur oder Gebäude. Zu erleben bis zum 24.4. Die Arbeiten von Isa Genzken lassen sich kunsthistorisch mit dem Minimalismus in Verbindung bringen, mit der Konzeptkunst, der Pop-Art und sie werden als Readymade bzw. Objet trouvé bezeichnet. 35 Modelle für Außenprojekte der Künstlerin sind derzeit in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Manche von ihnen wurden realisiert, andere nicht. Die Modelle werden in der Schau, die bis zum 17.4. läuft, um Hintergrundinformationen zu den einzelnen Projekten ergänzt. Zusätzlich erhellen Fotografien, Pläne, Kataloge und Archivalien erstmalig den Kontext der Projekte. In Österreich sorgte ihr Erstling „Binge Living“ bereits für Furore. Stefanie Sargnagels verrückte Erzählungen aus dem Alltag einer Callcenter-Sklavin wurden zum Überraschungsbestseller des Buchweihnachtsgeschäfts 2013. Mittlerweile ist der Zweitling „Fitness“ erschienen und abermals feiert die Autorin das Leben in all seinen Unzulänglichkeiten. Das wird auch am 14.3. so sein, wenn Sargnagel, die an der Akademie der bildenden Künste in Wien Malerei bei Daniel Richter studiert, ins Düsseldorfer zakk kommt, um aus ihrem aktuellen Werk zu lesen. Das Kom(m)ödchen geht im März mit einem neuen Format an den Start. Mit einer DokuSoapInfotainmentMixedandRealityShow. „Machtin machts“ heißt sie und feiert am 7.3. Premiere. Durch den Abend führt stets gut gelaunt Martin Maier-Bode. Der schlecht gelaunte Herr an seiner Seite ist Lutz Krämer (Daniel Graf), der Misanthrop aus dem Ensemble-Programm „Deutschland gucken“. Gäste der ersten Ausgabe: Ulan Bator, die unter anderem über das Thema Ensemble-Kabarett sprechen werden. Und Patrick S. Föhl, von der Stadt Düsseldorf beauftragt, den Kulturentwicklungsplan 2016 zu moderieren. Könnte spannend werden! ONAIR sind die Senkrechtstarter der Vokalszene. Das Sextett aus Berlin kommt gänzlich ohne Instrumente aus, hat aber programmatisch nichts mit den anderen A-Cappella-Formationen, die man so kennt, zu tun. Ihr Repertoire reicht von Björk über Massive Attack, Sting, Rage against the Machine oder Metallica bis hin zu Radiohead. Für ihre Kunst konnten ONAIR schon diverse Preise einheimsen. Am 3.3. machen sie Station im Düsseldorfer Savoy Theater . Alexandra Wehrmann 47

coolibri Magazine 2020/21

coolibri Magazine 2019

coolibri Magazine 2018

coolibri Magazine 2017