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Mai 2016 - coolibri Düsseldorf

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K U L T U R N E W S Big

K U L T U R N E W S Big Daddy Wilson Foto: André Havergo Die Reise der Wartenden Ausstellung in Solingen Foto: Veranstalter Foto: Veranstalter Vier Städte, 18 Erzähler/innen, fünf Musiker, 20 ungewöhnliche Orte, grenzenlos viele Geschichten. Das internationale Erzählfestival „Erzähl mir was! – Grenzenlos“ findet in diesem Jahr vom 2. bis 8.5. in Remscheid, Wuppertal, Solingen und Wermelskirchen statt. Die Geschichten entführen Jung und Alt in fantastische Storys, an ungewöhnliche Orte und durch märchenhafte Bilder. Organisiert von der Akademie Remscheid mit zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern, findet das Erzählfestival nun schon zum zehnten Mal statt. storytelling.de Das ArToll Kunstlabor in Bedburg-Hau war kürzlich Schaffensstätte für fünf Künstlerinnen, die die Ergebnisse nun in der Ausstellung „Lückensprung“ in der Galerie SK in Solingen zeigen. Jede Künstlerin arbeitet mit den unterschiedlichsten Medien und Ansätzen: Malerei, Fotografie, Zeichnung, Bildhauerei, Video, Installation. Sie verbindet zum einen der gemeinsame Aufenthalt im ArToll Kunstlabor und zum anderen die Auseinandersetzung mit dem Raum/Ort. Die gezeigten Arbeiten sind vor Ort entstanden und setzen sich mit der Architektur, Geschichte und/oder Bedeutung der Räume des Ar- Tolls auseinander. 50 Sieben Holzplastiken, die sich auf einer Sackkarre bewegen lassen, unterwegs durch die Republik. Das ist der Grundgedanke der Wanderausstellung „Die Reise der Wartenden“. „Im Warten erleben wir uns in der Zeit“, sagt Bildhauerin Christina Rode, die mit den Wartenden unterwegs ist. „Die Wartenden, das sind lebensgroße Holzskulpturen. Sitzende Figuren, die Abbilder sind und Symbole der Menschen, ihrer Gefühle, Erfahrungen, Denkfiguren. Sie gehen auf die Reise, in die Welt, auf öffentliche Plätze und Orte.“ Die Wuppertaler Färberei hat bis zum 21. Mai (Finissage auf dem Ölbergfest) die Patenschaft über die Figuren und lässt sie in Wuppertal reisen: Sie werden die Künstler im Atelier der Troxlerwerkstatt für einige Tage „besuchen“, den Oberbürgermeister in seinem Büro, mit dem Kunstprojekt Oase auf den Berliner Platz, also in den öffentlichen Raum wandern. „Wir hoffen so, in Gesprächen und kleinen Begegnungsmomenten Menschen anzuregen, über sich selbst, ihre Nächsten und vielleicht auch die momentane Lebenssituation vieler, die auf andere Lebensmöglichkeiten warten – oder an Grenzen warten, nachzudenken und zu sprechen“, erläutert Färberei-Leiterin Iris Colsmann. „Auch in einem Flüchtlingssprachkurs hier im Haus sollen die Figuren Anlass zu Gesprächen geben. Vom 5 bis 8.5. gibt Wuppertal dem Tanz mal wieder ein Zuhause. Insgesamt 2500 Tänzerinnen und Tänzer aus dem kompletten Bundesgebiet kommen nach Wuppertal in den Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule, um beim Bergischen Löwen 2016 um insgesamt 54 Platzierungspokale und die 13 begehrten goldenen Löwen zu tanzen. Getanzt wird insgesamt in drei verschiedenen Altersstufen (Kids, Teens und Adults) sowie in drei verschiedenen Kategorien. Abgesehen vom Paartanz ist so gut wie jeder Stil vertreten: Hip-Hop, Ballett, Jazzdance, Showtanz, Modern Dance usw. Hochklassige Liveacts aus aller Welt geben sich künftig in der Blues Kitchen die Klinke in die Hand: Hier treffen Rhythm and Blues auf Jazz, Funk und rockige Töne. Mit dem Start der neuen Konzertreihe im Theater und Konzerthaus dürfen sich Solinger Musikliebhaber auf außergewöhnliche Künstler freuen. Mal laut, mal leise – aber immer bewegend und einzigartig. Den Anfang machen zwei Liveacts aus den amerikanischen Südstaaten. Um das Erlebnis perfekt zu machen, werden an den Konzertabenden typisch amerikanisch-kulinarische Highlights in ungezwungener Bar-Atmosphäre angeboten. Zum Auftakt am 4.5. gibt sich Big Daddy Wilson die Ehre. Sobald man seine Stimme vernimmt – sowohl gesprochen als auch gesungen – hört man seine südstaatlichen Wurzeln heraus. Laut und deutlich ist der Klang der ursprünglichen „Blues People“ zu vernehmen, der an vergangene Zeiten erinnert, in denen die Musik noch von den Verandas der Menschen und nicht aus ihren iPhones herüberschallte. Das neue Album „Time“ des aus North Carolina stammenden Blues-Sängers wechselt zwischen akustischem und elektrischem Blues mit starken Soul- und Gospel-Einflüssen. Am 1.6. sind dann Mississippi Bigfoot um die charismatische und stimmgewaltige Sängerin Christina Vierra zu Gast. Geboten wird ein wilder Ritt durchs Delta. Mit starken Heavy-Blues-Einflüssen präsentiert sich Mississippi Bigfoot im modernen Soundgewand. DoppelD

K U N S T N E U E R K U N S T V E R E I N VON DER HEYDT-MUSEUM WUPPERTAL Caro Verbeek: Duftende Farben 2 Foto: Caro Verbeek Schnupper-Kunst Nach der Definition des Künstlers Peter de Cupere spricht man von „Olfactismus, wenn in der Kunst das Medium Geruch Teil der Arbeit oder selbst das Kunstwerk ist. Grundsätzlich ist eine visuelle Darstellung auch möglich, wenn klar ist, dass es sich um ein Duft-Konzept handelt und/oder wenn das Kunstwerk Geruch als Kontext stellt.“ Seit Mitte April dreht sich im Neuen Kunstverein Wuppertal alles um das Projekt „Olfactismus – Über den Geruch“. Dies sei weniger eine Ausstellung, sondern – der ephemeren Eigenschaft Rechnung tragend – eine Folge von Performances und Veranstaltungen, die den Geruch in der oder als Kunst zum Thema haben. Bis zum 14.5. kann man sich noch Eindrücke verschaffen; am 6.5. gibt es ab 19.30 Uhr einen entsprechenden Filmabend. kanimi neuer-kunstverein-wuppertal.de Tony Cragg, Versus, Bronze, 2012, Foto: Michael Richter © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 19.4. - 14.8.2016 TONYCRAGG RETROSPEKTIVE PARTS OF THE WORLD tonycragg-ausstellung.de K U N S T R A U M E N Ausschnitt von Beate Johns „Lab 1“ Foto: Beate John Künstlergruppe Noch bis zum 8. Mai kann die Eröffnungsausstellung des Künstlervereins Kunstraum EN in neuen Räumlichkeiten besucht werden. Im Aufbau ist hier eine „Produzenten-Galerie“ in Form von Ateliergemeinschaften, „Offene Atelier“-Ausstellungen und Einzel- und Gruppenausstellungen von Mitgliedern und Freunden des Vereins. Es bieten sich Möglichkeiten zu künstlerischem Austausch und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die international vernetzte Künstlergruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, qualitativ hochwertige Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und plant für das laufende Jahr Veranstaltungen im weiteren Umkreis sowie Kooperationen mit Kunstvereinen in Nachbarländern und mit den „Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepe-Ruhr“ (Kontakt: Beate John, Tel: 01578- 9617283). kanimi 51

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