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Mai 2016 - coolibri Düsseldorf

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S P O R T A R T D Ü S S

S P O R T A R T D Ü S S E L D O R F ART Düsseldorf im Angriff Optimistisch in die Zukunft Foto: spoba.de Sportfotografie, Arno Bachert Norbert Gregorz ist neuer Trainer der Handballer des ART Düsseldorf. Der frühere Profisportler, der unter anderem mit dem heutigen Bundestrainer Dagur Sigurðsson in Wuppertal zusammen spielte, hat große Ziele. Er will das Team zurück in die zweite Bundesliga bringen. Seit 2012 die damalige HSG Düsseldorf vom Spielbetrieb zurückgezogen wurde, gibt es in der Landeshauptstadt nur noch Amateurhandball. Das will der 48-Jährige ändern, erzählte er Piet Keusen. Ist Düsseldorf eine Handballstadt? Düsseldorf ist auf jeden Fall eine Sportstadt. Neben Fußball, Eishockey, Basketball und vielen anderen Sportarten gibt es auch für Handball ein Publikum. Wir haben tolle Fans und wollen mit guten Leistungen dafür sorgen, dass auch die Begeisterung für unseren Sport wieder wächst. 1989 wurde TURU Europapokalsieger, inzwischen spielt der ART als Nachfolgeverein viertklassig. Da haben Sie sich ja einiges vorgenommen, oder? Ich will nicht über die Vergangenheit reden. Der Verein hat in der Vergangenheit vielleicht nicht immer das Potenzial genutzt, das er eigentlich gehabt hätte. Aber was ich als neuer Trainer hier vorgefunden habe, das macht mich sehr optimistisch. Im Verein sind sehr engagierte Leute, es gibt eine gute Jugendarbeit, die A-Jugend spielt in der Bundesliga und auch die erste Mannschaft ist für die Zukunft gut aufgestellt. Sie sprechen die Zukunft an, was ist Ihr Ziel mit dem ART? Wir wollen uns erst einmal in der neu geschaffenen Nordrheinliga etablieren. Es wäre schön, wenn wir in zwei Jahren an der dritten Liga anklopfen könnten und in fünf, sechs oder sieben Jahren wieder in die zweite Liga zurückkehren würden. Der ART ist schon seit vielen Jahren für die gute Jugendarbeit bekannt, im Januar wurde mit Julius Kühn gerade erst ein Ex-Spieler Europameister. Landen die talentierten Jungs bei anderen Vereinen, weil der ART sie als Oberligist nicht halten kann? Zunächst mal ist es doch wunderbar, wenn ein Spieler, der beim ART ausgebildet wurde, den EM-Titel holt. Der Nachteil an der Jugendarbeit ist aber, dass man nicht alle Spieler halten kann. Sonst müsste man ja die Herrenmannschaft jedes Jahr austauschen. Wir werden beim ART die Verzahnung intensivieren. In der nächsten Saison wird es zum Beispiel drei 14 Schnittstellenspieler geben, die fest zum Kader gehören, aber auch in der A-Jugend eingesetzt werden können. Ich glaube, dass wir eine ganz gute Mischung aus Alten und Jungen haben. Die deutsche Nationalmannschaft ist im Januar erst Europameister geworden. Nach derartigen Ereignissen spricht man gern vom Boom. Ist der spürbar? Da muss man trennen. Der Spitzensport wird immer professioneller, da kommen immer mehr Zuschauer in die Halle, die Spiele werden zu Events. Die EM war fantastisch, da ist die Mannschaft mit einer No-Name-Truppe Europameister geworden und es hat sich eine Euphorie vor dem Fernseher entwickelt. Und bei Ihnen im Verein? Da ist das ein bisschen anders. Da hat man schon das Gefühl, dass dem Handball die Basis wegbricht. Viele Vereine können die Jugendarbeit finanziell nicht stemmen und dann gibt es noch den demografischen Wandel. Eine Mannschaft braucht mindestens zehn Spieler, aber es gibt immer weniger Jugendliche. Da müssen wir vielleicht mehr investieren, wieder in die Schulen gehen und Kampagnen starten, um Kinder wieder an den Sport heranzuführen. Man hat das Gefühl, es warten viele darauf, dass der ART wieder durchstartet. Seit dem Rückzug der HSG 2011 gibt es keinen Profihandball mehr in Düsseldorf und mit dem Castello in Reisholz steht eine Halle fast leer. Im Moment sind wir mit unserer Heimat an der Graf-Recke-Straße sehr zufrieden und wir haben tolles Publikum. Aber wenn wir den Aufstieg in die dritte Liga schaffen sollten, dann spielen wir auch gern im Castello. Das ist eine tolle Halle für Profihandball. Aber im Moment sind wir eben nur in der vierten Liga.

S H O P S & T R E N D S RAUMWUNDER Raufaser, weiß gestrichen – so sieht es in vielen Wohnungen aus. Ziemlich uninspiriert, findet Marco Nikkels, der in der Raumtapeterie die exklusiven Tapeten von Designers Guild vertreibt. Das britische Label ist berühmt für Wandverkleidungen in außergewöhnlichen Farben, Mustern und Strukturen; Dessins. Die Raumtapeterie, Bilker Allee 192, Düsseldorf, 0211-41664986; raumtapeterie.de Foto: Designers Guild Foto: Lakrids by Johan Bülow SCHWARZES GOLD Kaum jemand pflegt eine so innige Zuneigung zu Lakritz wie die Dänen. Und natürlich war es ein junger Däne, der das Süßholzgewerbe revolutioniert hat. Lakrids by Johan Bülow heißt seine Lakritz-Gourmetlinie, in Düsseldorf zu finden in einem umgebauten Container auf dem Carlsplatz. Da gibt es süßen wie salzigen Lakritz etwa mit Chili und Cranberry oder umhüllt von Passionsfruchtschokolade. Klingt irre? Schmeckt auch so. Lakrids by Johan Bülow, Carlsplatz/Stand E1, Düsseldorf; de.lakrids.nu Foto: Kaviar Gauche THE LOOK OF LOVE Eheabsichten? Dann sind Sie im Kaviar Gauche Bridal Concept Store richtig. Auf 130 qm präsentiert dieser seine Brautmodekollektionen. Markenzeichen: couturige Schnitte, fließende Stoffe, florale Elemente und romantische Spitze neu interpretiert. Vom Traumkleid über das passende Haarband, die Clutch bis zu den perfekten Schuhen ist alles zu haben. Kaviar Gauche Bridal Concept Store, Kö 27, Düsseldorf; kaviargauche.com VINTAGE MÖBEL UND ACCESSOIRES VINTAGE FABRIK – NORDSTRASSE 4 – 40477 DÜSSELDORF WWW.VINTAGE-FABRIK.DE Foto: Living Illustrations Tattoo Atelier KUNST AM KÖRPER Misha und Jane sind Profis – er im Tätowierhandwerk, sie im Body Piercing. Gemeinsam haben sie das Living Illustrations Tattoo Atelier eröffnet: Die Tattoo-Motive werden gemeinsam mit dem Kunden entwickelt – jedes Werk ein Einzelstück – und so gestochen, dass es sich der Anatomie des Körpers anpasst. Living Illustrations Tattoo Atelier, Oststr. 114, Düsseldorf, 0211-91187609; livingillustrationstattoo.com; Berit Kriegs ÖFFNUNGSZEITEN Mo – Do nach Terminabsprache, Fr 10 – 20 h, Sa 10 – 18 h Werner Zenz | Fischelner Straße 1 | 47877 Willich FON 02154-60 55 27 WEB www.einrichtungshaus-xxs.de 15

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