Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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N O R D B A H N T R A S

N O R D B A H N T R A S S E Reife(n) Leistung Balkantrasse Foto: Kristine Löw / Bergische Entwicklungsagentur Wuppertal und fahrradfreundlich – vor einer Weile ging das zusammen wie Hückeswagen und Hauptstadtflair. Doch es hat sich was getan im Tal: Mit der neuen Nordbahntrasse ist der Traum vom ebenerdigen Fahren endlich wahr geworden. Radfahren in Wuppertal, das war für eine sehr lange Zeit vor allem erstens anstrengend und zweitens gefährlich. Zumindest ersteres ist durch die neue Nordbahntrasse seit Ende 2014 Vergangenheit: Seitdem ist das Netz der stillgelegten Bahntrassen im Bergischen Städtedreieck für Radfahrer durchgängig befahrbar. Dank des Projekts der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft kann man die Region nun bequem und steigungsarm aus der Sattelperspektive erkunden – auf insgesamt über 100 Kilometern hochwertiger Fahrradstrecke mit so kuriosen Namen wie Korkenzieher-, Balkan- oder Werkzeugtrasse. Der Aufwand hat sich gelohnt: Wuppertal wurde 2015 als die Stadt ausgezeichnet, die im ADFC-Ranking den größten Sprung nach oben hingelegt hat. Der größte Gewinn für Wuppertal ist bei diesem Schulterschluss die Nordbahntrasse zwischen Vohwinkel und Oberbarmen, erbaut vor 135 Jahren durch Berge und über Täler. Mehr als 22 Kilometer führt sie ebenerdig durch sieben Tunnel, zwei Viadukte und über vier große Brücken – ein Streckenpanorama, das seinesgleichen sucht. „Dass man jetzt vom Ölberg bis zum Mirker Bahnhof ebenerdig und ohne Autoverkehr fahren kann, ist einfach toll“, erzählt Uwe Peter. 46 Gemeinsam mit den Wuppertaler Bike-Händlern organisierte er im April, pünktlich zum Saisonstart, die zweite Auflage der Bergischen Velo. Die erste Auflage 2015 hatte bereits mehrere Tausend Besucher angelockt. Sattel-Fest Wer die Trasse noch nicht kannte, konnte sie hier gleich erfahren und nachvollziehen, wieso Blick vom Barmer Steinviadukt Foto: ADFC Wuppertal/ Solingen diese zum Höhepunkt für Berufspendler geworden ist, die sich lieber mit der Aktentasche aufs Rad statt in den hektischen Stadtverkehr begeben, aber auch viele Wochenendausflügler auf den Plan ruft: „Besonders eindrucksvoll sind die Viadukte, wo man auf der Höhe der Häuserdächer fährt und in die Straßen hinabblickt“, so Uwe Peter. Die Frage ist nun: Wird Wuppertal damit fahrradfreundlicher? Schlagzeilen machte 2012 der Fahrradklimatest, der der Stadt Wuppertal den letzten Platz unter den Großstädten bescherte. 2014 galt die Stadt immerhin als „Aufsteiger des Jahres“, verbesserte sich nämlich von Platz 28 auf 22. Grund zum Feiern ist das jedoch noch nicht. Wer den Radverkehr wirklich fördern und ausbauen möchte, der muss das Fahrrad als Verkehrsmittel auch ernst nehmen“, findet der regionale Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, Klaus Lang, „der muss auch bereit sein, sich abseits der Trassen stärker für die Radinfrastruktur zu engagieren und auch mal den einen oder andern Pkw-Parkplatz opfern“. Immerhin: In den letzten zwei Jahren hat sich doch einiges getan. Die Fußgängerzone Elberfeld wurde für Radler freigegeben, Radwege besser markiert und über 100 Einbahnstraßen freigegeben. Und wenn sich Händler, Radler und Interessensgemeinschaften weiterhin vernetzten, wie es jetzt mit der bergischen Velo passiert, ist das Radeln im Tal sicher auf einem guten Weg. bergische-bahntrassen.de

R A D T I P P S Volker Arians ist der „Zweiraddoktor“ So wird das Rad frühlingsfit Der Frühling steht vor der Tür. Höchste Zeit also, das Fahr- oder Motorrad aus dem Keller zu holen und sich wieder in den Sattel oder Sitz zu schwingen. Wie ihr das passende Gefährt findet, es wieder fit bekommt und welches Equipment ihr zur Hand haben solltet, hat „ZweiradDoktor“ und Fahrrad-Experte Volker Arians Anne Lenhardt im Interview erklärt. Zu allererst: Wie finde ich das richtige Fahrrad für mich? Zunächst muss man folgendes für sich definieren: Welche Art von Fahrrad ist sinnvoll für mich? Will ich Kondition und Kraft trainieren, dann kaufe ich ein Rennrad. Wer gerne in die Natur will, kauft sich ein geländegängiges Rad. Wer von Zuhause zur Uni will und im Stadtverkehr unterwegs ist, braucht wieder ein anderes. Passende Reifen und gute Bremsen sind zum Beispiel wichtige Aspekte. Und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit etwas Glück bekommt man für 350/400 Euro schon gute Räder, die stabil, gut verarbeitet und langfristig nutzbar sind. Wie mache ich meinen Drahtesel dann nach dem langen Winterschlaf wieder fit? Am besten schon im Winter. Sobald im März nämlich die schönen Frühlingstage beginnen, herrscht in den Fahrradwerkstätten Hochbetrieb. Lange Wartezeiten und erhöhte Preise muss man dann in Kauf nehmen. Notwendige Wartungsarbeiten sollte man deshalb schon im Winter vornehmen. Dann bekommt man meist Rabatte und bessere Ergebnisse. Wichtig ist besonders das Prüfen von Bremse und Licht. Auch den Luftdruck sollte man testen und die Kette ölen. Schraubverbindungen sollte man ebenfalls kontrollieren – vor allem bei neuen Rädern. Welche Grundausstattung an Werkzeug sollte ich zu Hause haben? Das notwendige Equipment für ein Fahrrad ist wirklich überschaubar. Ein oder zwei Werkzeuge, die speziell für das eigene Rad benötigt werden, sollte man sich zulegen. Schraubenzieher, Kombizange und 8er- oder 10- er-Schraubenschlüssel sind ebenfalls sinnvoll. Die Kosten dafür sind überschaubar und meist bekommt man im Einzelhandel schon qualitativ gute Sets. Foto: Volker Arians Zahnfleischentzündung? Entzündungen an Implantaten? Sanfte, nachhaltige Therapie ohne Antibiotika Entzündungen im Mund sind nicht nur unangenehm – sie können dem ganzen Körper schaden. Aktuelle Forschungen weisen nach: · Eine geringere Leistungsfähigkeit, z. B. beim Sport · Frauen kann es schwer bis unmöglich sein, schwanger zu werden · Diabetiker haben schlechter einstellbare Blutzuckerwerte · Rheumatiker klagen über schmerzhaftere Krankheitsschübe Die herkömmliche Antibiotika-Gabe wirkt oft nur kurzzeitig und muss häufig mit schmerzhaften Therapien kombiniert werden. Mit innovativen, sanften Therapien bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Behandlungswege. Wir behandeln praktisch schmerzfrei, ohne Antibiotika und schaffen die Grundlage für einen dauerhaften Erfolg. Informieren Sie sich bei unseren kostenfreien Patientenveranstaltungen Krankmacher Mund? Sanfte Diagnose. Sichere Therapie. Donnerstag, 19. Mai, 18 Uhr Leonardo Royal Hotel · Graf-Adolf-Platz 8-10 · Düsseldorf Tag des Implantatschutzes Mittwoch, 1. Juni, 14 – 18 Uhr Praxis John & Chanteaux · Gabenstraße 5 · Düsseldorf Dr. med. dent. Hans-Dieter John MSD (USA) für Parodontologie · Implantologie Marcel Chanteaux Endodontie · Ästhetische Zahnheilkunde Grabenstr. 5 (am Carsch-Haus) 40213 Düsseldorf Telefon 02 11/8 66 00 22 www.john-chanteaux.de (deutsch) www.hdjohn.com (englisch) Mo, Di & Fr 8 – 18 Uhr Mi 7 – 18 Uhr | Do 9 – 21 Uhr 47

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