Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
Aufrufe
vor 3 Jahren

Lust auf Familie - Tipps für Dortmund

  • Text
  • Dortmund
  • Eltern
  • Kinder
  • Menschen
  • Tipps
  • Zeit
  • Senioren
  • Niermann
  • Kindern
  • Irmine

SENIORENSTUDIUM Neue

SENIORENSTUDIUM Neue Horizonte Wenn 40 das neue 30 ist, wer will mit Ende 60 schonsein Leben mit Gartenarbeit und Bingo verbringen?Neue Kontakte, Wissen und Impulsebietet das Seniorenstudium der TU-Dortmund. Mit festen Ansprechpartnern und regelmäßigen Treffen. Es herrschteineherzliche Atmosphäre, sowohl unterden Studierendenals auch mitder Leiterin desStudiengangs,Prof. Dr.Reichert, dasist gleich zu Beginn desInterviewszuspüren. „Viele Jahrgänge treffen sich noch regelmäßig zum Stammtisch,machengemeinsameAusflüge oder eine Weihnachtsfeier“, erzähltSybille Schulz-Kaymer, die2010 in Rentegingund gleich ihr zweitesStudium an derTU-Dortmund begann.Heute istdie Psychologin ehrenamtlich im Beratungsteamdes Senioren-Studiengangs tätig.Esist einesvon zwei weiteren Ehrenämtern:Bereits vordem Studium engagiertesie sich gemeinsammit ihrem Mann beim BochumerKinder-Zirkus-Projekt „RatzFatz“ undist zusätzlich für die„Creative Kirche“ aktiv.Für ihr Umfeldwar dieEntscheidung, nachdem Berufslebennochmal dieUnibank zu drücken,daher keine großeÜberraschung: „Meine Freundeund Familiehättensichehergewundert,wennich nichts gemacht hätte.“ Auch Volker Reinhardt,der im gleichen Jahr sein Studium begann undgemeinsam mitSchulz- Kaymer im Beratungsteamarbeitet, hatteversprochen,mit derRente nichtnur noch denRasenzumähen.„Manhat ja doch denWunsch, geistigfit zu bleiben.“Kontakt mitStudierenden hatteder Diplom-Ingenieur,der bis2010 in Heidelberglebte,außerdemimmer:„Ichbin viel in Studenten-Kneipen gegangen, dort unterhält mansichregelmäßig mitDozentenund Studenten.“NachDortmundkam er,weilhierseine Lebensgefährtin wohnt, derStudiengangsei ihm aber auch in Heidelbergschon empfohlenworden. Die Hälfte studiertzum ersten Mal „LebenslangesLernen, für mich,mit anderen, für andere“,sosteht es im Mottodes Studiengangs. Vorallem derletzteTeilist einbesonderesMerkmal derDortmunderIdee: Anders,als beiden klassischenSeniorenstudis,die häufig alsGasthörerKursebelegen, wirdden DortmunderSeniorenein Ziel an dieHandgegeben: Das Studium soll Impulseund Know-How geben, um sich anschließendehrenamtlich zu engagieren oder neue Kenntnisse in einbestehendes Ehrenamt einfließen zu lassen. DiegroßeMehrheit 28 würde genau dasimAnschluss an dasStudium auch tun, berichtetFrauProf. Dr.Reichert. Die Bereiche sind dabeivielfältig: von derArbeitmit Jugendlichen,über Flüchtlingsprojekte biszur Mitternachtsmission,die Prostituierteberät.Besondere Voraussetzungfür dieZulassung gibtesnicht,nur über 50 müssendie Bewerber sein und mitunter einenlangenAtemmitbringen: Bereitsjetzt gibteseineWarteliste für die60zuvergebenenPlätze im Wintersemester 17/18. „Die Quote derer, diezuvor schonstudiert habenist ungefähr50/50“, erzählt Reinhardt.Essei einschönes Miteinander zwischen Akademikernund Nicht-Akademikern, gerade letztere würdenein spannendesPotenzial mitbringen.Einewirklicheberufliche Qualifikationbietetder Studiengang allerdingsnicht,die Teilnehmer müsseneinebestimmteAnzahl an Scheinen machenund schließen dann miteinem Zertifikatab. Dafür herrschtweniger Druck,als beieinemherkömmlichenStudium,die Kursedürfen frei gewählt werden: EinzigeBedingung: Regelstudenten haben immer Vorrang. Nur nichtBesserwisser spielen DenKontakt mitjungenStudierenden empfindenReinhardt undSchulz-Kaymerbeideals bereichernd„Ichhabegelernt,meine Tochterzu verstehen“,schmunzeltReinhard, auch in Sachen Technik könneman einigesvon denjungenLeutenlernen. Umgekehrt könntendie Senioren als Zeitzeugen zu vielen Themen einen ganz anderenBlickwinkel beisteuern.Imextra eingerichteten „InformationspoolSeniorenstudium“ stehen sieaußerdemals Versuchsteilnehmer für Abschlussarbeitenzur Verfügung. Auch dieberuflicheVorerfahrungsei beiReferatenoderGruppenarbeitenoft interessant. „Die Distanz,die zu deneigenen Eltern undGroßeltern nichtgegebenist,eröffnet manchmal auch eine größereOffenheit für denAustausch“, so Schulz-Kaymer. Nureinen Fehler dürfeman nichtmachen, mandürfe sich nichtals Besserwisseraufspielen.Dieskämeaberzum Glück nurseltenvor,die betroffenen Senioren wurden dann beiseite genommen undzeigteninder Regeldann schnellEinsicht. EinweitererVorteil an demgebündelt organisierten Seniorenstudium: JungeStudierendeund Dozentenhaben feste Ansprechpartner, wenn derKontakt malnicht rund laufen sollte. Undwie war es,nachsovielenJahrenwieder aufder Lernseitezusitzen? Komisch seianfangsnur dasPflichtpraktikum gewesen, berichtetSchulz-Kaymer, schließlich habesie selbst zuvorjahrelang Praktikantenbetreut. Das Studium selbst sei„aufjeden Fall ganz anders als in jungen Jahren, daswar ja viel zielgerichteter“.Das seiauch toll gewesenaberheute genießesie besondersdie freieGestaltung. Auch jetztnachihremAbschluss belegensie undVolker Reinhardt noch immer Kurse, diesie interessieren. Dabeibeschränken siesichnicht aufden sozialen Bereich. „Esist schön, dass so etwas geht.“ Lisa Sänger Infos zu Gebühren,Bewerbungsfristenund Co. aufseniorenstudium.tu-dortmund.de Foto: Lisa Sänger

Auch in der Urlaubszeit: Seniorenbetreuung daheim Pflegende Angehörige brauchen auch einmal Urlaub, aber wer schaut während dieser Zeit nach Mutter oder Vater? Die meisten Menschen wollen ja zu Hause in ihren eigenen vier Wänden bleiben und das auch, wenn pflegende Angehörige einmal in den wohlverdienten Urlaub gehen. Die Betreuungskräfte von Home Instead können dann einspringen. Sie sorgen nicht nur bei Pflegebedürftigen und Senioren für mehr Lebensqualität, sondern entlasten auch deren Angehörige. Die Mitarbeiter bringen immer Zeit mit. „Das ist es, was uns von einem klassischen ambulanten Pflegedienst unterscheidet. Unsere Betreuungskräfte kommen ohne Zeitdruck, mit viel Fürsorge und Flexibilität zu Ihnen“, erklärt Geschäftsführer Matthias Rostek. Bei Home Instead entscheidet der Kunde, wofür er die vereinbarte Betreuungszeit einsetzt, die dann mit der Pflegekasse abgerechnet werden kann. Home Instead kann auch einspringen Alltägliche Dinge, wie der Einkauf, ein Arzt- oder Friseurbesuch und die Unterstützung im Haushalt können in der Urlaubszeit häufig zu Problemen führen. Hier ermöglicht es Home Instead Dortmund auch kurzfristig eine Lösung zu finden. Auch eine 24 Stunden Betreuung ist möglich. Daheim statt ins Heim Advertorial „Dabei steht immer das Motto: Daheim statt ins Heim im Vordergrund unseres Handelns“ erklärt Rostek. Die Betreuungskräfte von Home Instead sind, wenn nötig, rund um die Uhr im Einsatz. Der Kunde entscheidet über die Zeiten: Wenige Stunden pro Woche bis hin zu mehreren Wochen in der Urlaubszeit. Alles ist möglich. Viele Menschen wollen so lange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen bleiben. Diesen Wunsch umzusetzen, hat sich das Team von Home Instead Dortmund-Süd zur Aufgabe gemacht. „Der Vorteil für die Kunden ist, dass unsere Mitarbeiter immer die persönlichen Umstände berücksichtigen. Sollte sich etwas verändern, können wir schnell und flexibel reagieren“, betont Matthias Rostek. Kontakt: Home Instead Betreuungsdienst Dortmund-Süd GmbH Schüruferstr. 321 | 44287 Dortmund 0231 / 534 796 40 Dortmund-sued@homeinstead.de 29

coolibri Magazine 2020

coolibri Magazine 2019

coolibri Magazine 2018

coolibri Magazine 2017

edition coolibri

Ruhrgebeef No. 8 - Leseprobe
Ruhrgebeef No7 - Leseprobe
Ruhrgebeef No6 - Leseprobe
Backmagazin
Ruhrgebeef No5 - Leseprobe
Ruhrgebeef No4 - Leseprobe
Leseprobe: Ruhrgebeef - Vol 2
Landtagswahl NRW 2017
coolibri Campus NO 02