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Landtagswahl NRW 2017

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In unserem Special zur Landtagswahl 2017 in NRW stellen sich Mitglieder der stärksten Parteien aus den größten Städten zwischen Düsseldorf und Hamm vor.

D O R T M U N D CDU

D O R T M U N D CDU Claudia Middendorf Alter: 48 Familienstand: verheiratet Geburtsort: Dortmund Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -seit 1986 Mitglied der CDU -Stellv. Kreisvorsitz CDU Dortmund -seit 1998 Beisitzerin im CDA-Landesvorstand NRW -seit 2001 Vorsitzende des CDA-Kreisverbandes Dortmund seit 2001 -seit 2014 Beisitz des CDU-Landesvorstandes NRW - Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 22. November 2009 bis 8. Juni 2010 und ab Mai 2012 Foto:Claudia Middendorf DORTMUND Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Hauptziel ist ein gutes Ergebnis für die CDU in NRW und damit der Regierungswechsel am 14. Mai. Zu meinen persönlichen Zielen ganz kurz und knapp: Der Mensch steht im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit. Um diesen Grundsatz herum baue ich meine Ziele für die Fortführung meines Landtagsmandates auf. Foto: FDP Dortmund FDP Katharina Magerstedt Alter: 36 Familienstand: verheiratet Geburtsort: Herford Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: - 2004 Eintritt in die FDP - seit 2015 Schatzmeisterin der FDP Dortmund - seit 2017 Mitglied der Ratsfraktion als Sachkundige Bürgerin im Ausschuss Soziales, Arbeit, Gesundheit Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Ich werde mich für mehr Qualität in der Bildung einsetzen. Durch die vergangenen Reformen, Integration und Inklusion sind die Lehrerinnen und Lehrer sehr belastet worden. Dies ging zulasten der Qualität der Bildung von Millionen Kindern. Die Lehrkräfte brauchen Verlässlichkeit und unsere Unterstützung, um gute Arbeit leisten zu können. Um Ressourcen sinnvoll einzusetzen brauchen wir Schwerpunktschulen für Inklusion und die Förderschulen. Da es zu wenig Lehrpersonal gibt, müssen die Lehrkräfte beispielsweise durch Schulverwaltungsassistenten und Schulsozialarbeiter entlastet werden. Ich möchte die beste Bildung für unsere Kinder. Foto:Karin van Klaveren SPD Nadja Lüders Alter: 46 Familienstand: verheiratet Geburtsort: Witten Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -1996 Eintritt in die SPD -seit 2014 Unterbezirksvorsitzende der SPD Dortmund -2010 – 2012: Mitglied des Landtages NRW Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Für mich gilt: Der Mensch muss stets im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen. Hierbei spielt die Chancengerechtigkeit eine große Rolle. Das Thema Bildung ist ein gutes Beispiel dafür: Bildung darf weder von der Herkunft oder vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Deswegen ist die Gebührenfreiheit auf allen Bildungsebenen ein wichtiges Ziel: Beitragsfreie Kita, weiterhin keine Studiengebühren und die Kosten für die Ausbildung zum Meister sollen abgeschafft werden. Die Qualität des Bildungssystems ist ebenso zentral, wie die Durchlässigkeit und die individuelle Förderung. Initiativen und Projekte wie z.B. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wollen wir weiter stärken, um junge Menschen beim Übergang in Ausbildung und Beruf passgenau zu unterstützen. 12

D O R T M U N D Foto:Iris Bernert-Leushacke Die Linke Iris Bernert- Leushacke Alter: 55 Familienstand: k.A. Geburtsort: Dortmund Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -Kreissprecherin DIE LINKE bis 2012 - Direktkandidatin Landtagswahl 2010 und 2017 Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Ich kandidiere für DIE LINKE., weil sich nur DIE LINKE. überzeugend für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Soziale Gerechtigkeit funktioniert nur durch Umverteilen von oben nach unten. In meinem Wahlkreis im Dortmunder Norden stehen zwei Probleme im Vordergrund: die Wohnraum-Situation und zunehmende Armut, besonders bei Kindern. Ich setze mich ein, dass alle Kinder die Chance bekommen, an Bildung von der KITA bis zur Uni kostenlos teilzuhaben. MieterInnen brauchen bezahlbare Wohnungen statt ständiger Mietsteigerungen. Sie müssen vor Luxusmodernisierungen und überteuerten Mieten nach Modernisierungen geschützt werden. DIE LIN- KE. setzt sich für Neubau und Einführung einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit ein. Keine Zwangsumzüge für Hartz-IV-Betroffene. Foto:Benito Barajas B‘90/Grüne Ulrich Langhorst Alter: 49 Familienstand: verheiratet Geburtsort: Rietberg / Ostwestfalen Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: - seit 2001 Mitglied bei B‘ 90/DIE GRÜNEN - seit 2012 Sprecher der Grünen Fraktion Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? NRWsteht für Vielfalt und eine offene Gesellschaft. Es ist nicht wichtig, wo wir herkommen, oder wen oder was wir lieben: Wir alle sind NRW. Den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken, ist für mich eine der zentralen Aufgaben. Die Chancen, die jeder Mensch im Leben braucht, sind immer noch nicht annähernd gerecht verteilt. Dabei ist Chancengerechtigkeit eine Voraussetzung für einen gelingenden Zusammenhalt. Immer noch sind zu viele Menschen arm oder von Armut bedroht. Trotz einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung bekommen zu wenige langzeitarbeitslose Menschen einen Job. Wir brauchen Einkommen, von denen die Menschen leben können und einen sozialen Arbeitsmarkt. Weitere Parteien Piratenpartei MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei) Die Rechte Die PARTEI 13

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