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Juni 2019 - coolibri Düsseldorf, Wuppertal

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THEMA IdyllischeLage:

THEMA IdyllischeLage: DasTecLabinder AltenWeberei Arrenberg Foto: Nadine Sole Raum für Ideen WUPPERTAL SteuerbareHaushaltsgeräte? Im TecLab nichtnur schnöde Zukunftsmusik. Seit November 2018 bestehtdas Wuppertaler Projekt desTechnologiezentrums Wuppertal. Angesiedeltist es im loftartigenInnovationslaborFreiraum der Bergischen Universität, das Studierenden die Möglichkeit gibt, ihrenStart-up- und Gründungs-Ideennachzukommen. Nadine Sole hatbeim Projektleiter desTecLabs MichaelVoss nachgefragt, wasesmit dem Projektauf sich hatund hatden Freiraum besucht. „Ich habehiereineSchnittstellenfunktion zwischenBergischer Wirtschaft undBergischer Universität“, erzähltMichael Voss.Der Wirtschaftswissenschaftler,der an derBergischenUniversität Entrepreneurship undInnovation studiert hat, bringt als Angestellter desTechnologiezentrumsWuppertal dasvon dortaus initiierte ProjektTecLabvoran. SeineAufgabengebiete liegendarin,das interdisziplinär ausgerichtete Laborbekanntzumachenund denKontakt zu Unternehmenund Expertenaus derRegionherzustellen. Einerseits,umden Studierendenzuzeigen, dass es sich auch nach demStudium lohnt, zu bleiben.Andererseits, um siemithilfe vonUnternehmenbei ihrenGründungsvorhaben zu unterstützen.Die Bildungvon digitalenKompetenzensteht im Vordergrunddes TecLabs. In Tages-WorkshopsoderWorkshopreihen sind seit November 2018 Expertenvor Ort, dieStudierendenund Interessierten digitale Themen unter anderemaus denBereichen Internet derDinge, 3D-Druck,Webentwicklungund digitalesMarketing näherbringen. DiePreisevariieren dabeifür Studentenund Interessiertevon 0bis 20 Euro proTermin.Ein Workshopbehandelt etwa das ThemaSoziale Medien.„Aktuell geht es darum, wieman in Krisensituationenkommunizieren kann“, erklärt MichaelVoss,„jederkennt ja den so genanntenShitstorm.“ Dafür holte er sich die 16 „Das istsoeinfach, das kannst du denanderen nicht vorenthalten.“ Digitalexpertenvon Prevency als Workshopleiterins TecLab.ImFebruar zeichneteRobin Leueringfür dieReihe „Von derIdeezum IoT-Gerät“ verantwortlich.Irgendwann stellteerzuHausefest, dass sich Haushaltsgeräte auch durch einenMikrocontroller steuern lassen. „Da dachte ich, dasist so einfach, daskannst du denanderen nichtvorenthalten“,erzählterbegeistert.Für denElektroingenieurkeinProblem, denStudierendendas Ganzemit einemblauenKästchen, dessen Schalter sich viaMikrocontroller undder Appblynk steuern ließ,zudemonstrieren und gemeinsamzuerarbeiten. Er selbst steuert in derheimischen Küche übrigens seinen Mixer. Experten mitLöterfahrung gesucht Monetäre Absichtenverfolgedas TecLab nicht, berichtetMichael Voss.Vielmehrgeheesum Wissensvermittlung, dasVoranbringenvon Projekten unddas Vernetzen.Ganznebenbeikönnendie involviertenUnternehmen auch direkt ihrenNachwuchsrecruiten–eine praktische Angelegenheit. Das TecLab selbst befindetsich in einemNebenraum desFreiraums.Rechner undEquipment stehen bereit.WiederimFreiraum angekommen,fällteinegroße Pinnwand insAuge. An derlangenWandimhellenGebäude mitden großen Decken suchen undfindensich „Bewohner“, „Projekte“,„Experten“und schließlich findenauch Treffenstatt,die ausgehangen werden.Das Start-up Tadowaus demGamingbereichnutzt denFreiraumund suchthierjemanden„mitLöterfahrung“, um Controller zu Profi- Controllernfür denE-Sport umzubauen. ExperteninSachenCoaching, Gründung oder 3D-Beratung sind an derPinnwandzufinden. Seit November im Freiraum hier angestellt ist Nina Kron. DieNachhaltigkeitsmanagements- Studentin istMitgliedvon Enactus,einer sozialunternehmerischenOrganisation, diesichweltweit für MenscheninNot undein soziales Miteinander einsetzt. Siekümmert sich unteranderemumdas Projekt„Kleine Lichter“.InPartnerschaft miteiner Werkstatt fürMenschenmit Behinderung entstehenrunde Lichter, dieKinder an ihrenSchulranzen befestigen können,um gesehenzuwerden. Aber auch weltweit reicht dasEngagement: Unterdem Titel„Wepad“ entstehen wiederverwertbare Bindenfür Frauen in Südafrika. Außerdem findetein UrbanGardening-Projektdort statt. Nurauf Wirtschaftist wederdas TecLab noch derFreiraum beschränkt:„Das Ganzeist interdisziplinärgedacht“, sagt MichaelVoss. teclab.w-tec.de Michael Voss Foto: Michael Voss

SZENE B R Ü S S E L Kathrin Spaniol und Morgan Nardi FunkelndeKugelndes Atomiums bieten tolleAussichten. Disco-Feeling imUrlaub Istmal wieder eine Auszeitvom Alltag fällig, bietensichKurztripsan, um dieBatterien schnellaufzuladen.Für dieUmweltbegibtman sich dazu bestenfalls mitdem Zugauf denWeg. DerThalysetwabringt Urlauber innerhalb wenigerStundennachParis oder Brüssel.Indie belgischeHauptstadtlockt,neben denüblichenMust-sees MannekenPis oder begehbaresAtomium,ein Festival-Highlightdes Sommers: Brussels Summer Festival.Viele Indoor-Konzerteund Partys sowieBühnenmitteninder Stadt, beispielsweise unterden Fenstern desKöniglichen Palastes,verbreiten tanzbare Beats. Passenddazu mischtals Headlinerein Godfatherder Disco-Musik,Giorgio Moroder, dieMeute auf. RS Brussels Summer Festival:14.-18.8.,versch. Locations, Brüssel; bsf.be thalys.com Foto: Klaudio Metolli, Unsplash Das geheime Projekt Performance Jede * rkenntGeheimnisse und jede * rhat welche. Die Düsseldorfer Choreograf * innen Kathrin Spaniol und MorganNardi gründen eine Geheimgesellschaftauf Zeit und untersuchen den Sinn desGeheimen in einerZeit,inder vieles allzu öffentlich erscheint. fft-duesseldorf.de Das FFT wird gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Do 27.6. (Premiere) –Sa29.6. jeweils 20 Uhr,FFT Kammerspiele Foto: Oliver Look G A L E R I E T Ö C H T E R & S Ö H N E Kunstvon Oliver Räke(l.)und ChristophPöggeler(r.) Foto: Pressefoto Säulenheilige und Graffiti DieKunst von Oliver „Magic“Räkeund Christoph Pöggeler dürfte in Düsseldorfeigentlich jedembekanntsein. DieGalerie Töchter&Söhnezeigt diebeiden Umtriebigennun in einergemeinsamen Ausstellung. DerKünstlerund Grafikdesigner Räke istseitden 1980ern als Graffiti-Writer(Pseudonym:„Magic“) unterwegs. Heutebauterdie Objekte, dieihm draußenals Schreibfläche dienen,imMiniformat nach. So entsteht einauthentisches Gesamtbild. Christoph Pöggelerzeichnetfür diesogenanntenSäulenheiligenverantwortlich.EbenjeneSkulpturen, dietäuschend echt aufden Litfaßsäulen in denStadtplanschauen oder Sehenswürdigkeitenwie den Rheinturm betrachten.Die Werkschau zeigtdie Bandbreite derKünstlerin Malereien, Objekteund Skulpturen. SoN; ChristophPöggeler+Oliver „Magic“ Räke:bis 28.6.,Galerie Töchter und Söhne,Düsseldorf 17

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