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Juni 2016 - coolibri Ruhrgebiet

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C L U B B I N G Wie

C L U B B I N G Wie lange habt ihr am Hoodoomobil gebaut? Jasper: Wir haben alles selbst gemacht. Mit dem Umbau angefangen haben wir im Oktober, aber fertig werden wir wahrscheinlich nie. Es ist immer noch was zu tun. Es läuft alles total gut, aber manchmal geht auch was kaputt und dann repariert man es eben wieder. Mit dem DJ-Truck durch Europa Ein alter Feuerwehrtruck, ein integriertes Soundsystem und drei DJs voller Tatendrang: Die drei Bochumer Paavo, Jasper und Lenni touren mit ihrem selbst gebauten „Hoodoomobil“ durch Europa. Auf Festivals und Spontan-Partys legen sie vor dem Truck House, Disco, Funk und Soul auf. Bald stoppt das Hoodoomobil auch wieder im Ruhrgebiet. Wie kamt ihr auf die Idee, einen alten Feuerwehrtruck zum DJ-Soundsystem umzubauen? Jasper: Wir haben letzten Sommer überlegt, was wir im nächsten Jahr machen wollen. Da wir alle schon länger auflegen und viel Equipment haben, entstand die Idee, alles in ein Auto zu packen und damit durch Europa zu touren. Zuerst wollten wir einen Sprinter umbauen, aber dann haben wir dieses alte Feuerwehrauto gesehen und uns darin verliebt. Foto: neo 7 / Hoodoomobil Geht das auf Dauer nicht ins Geld? Lenni: Es ging uns darum, den Charme des Autos aufrechtzuerhalten, viele Kleinigkeiten sind aber trotzdem teuer. Das fängt bei den Schrauben an und hört bei der Ersatzbatterie auf. Wir werden am Ende kostenmäßig vielleicht nicht bei Null rauskommen, aber zumindest nah an die Null rankommen. Wann seid ihr wieder im Ruhrgebiet? Lenni: Nach Gigs in Holland und Straßburg im Frühjahr ist jetzt erst mal ein paar Wochen nichts geplant. Im Juli geht’s mit einem Festival in Wesel und ein paar kleinen Gigs in Berlin weiter. Wir entscheiden immer relativ spontan, und wir können auch nicht alles wahrnehmen. Aber wenn die Richtung stimmt und wir hinfahren können, sagen wir zu. Wir werden auch demnächst wieder in Bochum spielen. Wird euch das alles nie zu anstrengend? Jasper: Nee, wir sind immer voller Tatendrang! Das muss man aber auch sein, sonst funktioniert so was nicht. Wir haben einfach richtig Bock aufzulegen, wir sind da voll drin gerade. Ist ein ziemlich cooler Job! Inga Pöting „Wenn wir hinfahren können, sagen wir zu.“ 3.+4.6. D.-KEUNING-HAUS, DORTMUND 4.6. SEEBAD, HALTERN AM SEE 11.6. AMPHITHEATER, GELSENKIRCHEN Bands und Beats Das Afro Ruhr Festival packt ein ganzes Wochenende voll mit Tanzshows, Filmvorführungen und Konzerten – da dürfen zünftige Afterpartys natürlich nicht fehlen. Der Freitagabend beginnt mit Auftritten der südafrikanischen Elektro-Band Goodluck und der Solo-Musikerin Niasony aus dem Kongo. Bei der anschließenden Party legen DJ Foxx, DJ Marshall Arzt, DJ General Snip und DJ Shaman Hip-Hop, Afrobeat und Dancehall auf. Den Samstag leiten die beiden Sängerinnen Nawassa Soumano aus Guinea und Wiyaala (Foto) ein. Letztere steht für eingängigen Afro-Pop und bringt die Rockband gleich mit – um dann nahtlos zur Party mit DJ Foxx und DJ Shaman überzuleiten. 42 Foto: Afro Ruhr Festival Sonne und See Pünktlich zu den ersten wirklich warmen Sonnenstrahlen des Jahres materialisiert sich jährlich das Sunset Beach Festival. Nach ausverkauften Sausen in den beiden Vorjahren lässt auch das diesjährige Line-Up mit viel Zuspruch rechnen: Headliner ist Felix Jaehn, der es mit seinem Remix für OMIs „Cheerleader“ auf Platz eins der US-amerikanischen Billboard Charts schaffte. Mit Format:B kommen dagegen zwei Berliner Untergrund-Künstler an den See, die sich dem Tech House verschrieben haben. Und da die beiden Elektro-Lieblinge Felix Kröcher und Phil Fuldner auf so ziemlich allen sommerlichen Hochzeiten tanzen, lassen sie auch dieses Fest nicht aus. Foto: Pressefoto Faxen mit Farbe Farbspritz-Feten haben immer so ein bisschen was von Schaumparty. Aber keine Bange: Der Holi Farbrausch setzt eindeutig auf Hippietum und nicht auf Zweifelhaftigkeiten à la Wet-T- Shirt-Contest. Weiße Klamotten braucht’s zwar schon, aber nur, um die in den kräftigsten Farben einzufärben. Zum Überschwang tragen selbstredend auch die leichtfüßigen Elektrosounds hochkarätiger DJs bei. Allen voran Elektro-Spaßvogel Moguai, Robin Schulz, Lost Frequencies, Moonbootica und abermals Phil Fuldner und Format:B. Das Partykonzept kommt übrigens ursprünglich aus Indien und soll über Unterschiede aller Art hinwegtäuschen – am Ende sind eben alle bunte Paradiesvögel. Foto: Pressefoto / holi-farbrausch.de

C L U B B I N G 2.JULI, OLGAPARK, OBERHAUSEN Familienfest mit 50 000 Besuchern Das Elektro-Festival Ruhr in Love will trotz seiner 50 000 Besucher ein „Familienfest“ sein. Das gelingt durch die Aufteilung auf 40 Floors, die die lokale Szene gestaltet. Mit großen Namen geizt die Elektro-Sause im Oberhausener Olgapark selbstverständlich nicht. Am Start sind zum Beispiel Ruhr-in-Love- Dauergast Felix Kröcher (Frankfurt), Danny Avila (Madrid), Ostblockschlampen (Leipzig) und The Disco Boys (Hamburg). Wer Elektro liebt, ist aber auch mit dem restlichen Line-Up bestens versorgt, denn von House bis Hardcore, von Trap über Trance bis Dubstep ist alles dabei. Die 400 DJs und Liveacts legen auf 40 bunt geschmückten Open-Air-Floors auf, die von Clubs, Plattenlabels, Bookern und Lokalmedien mitbetreut werden. Und wenn um 22 Uhr die Musik ausgeht, ist die Party noch lange nicht vorbei: Dann übernehmen 20 Szene-Clubs in ganz NRW. Darunter das Projekt X (Bochum), das Studio (Essen), die Turbinenhalle (Oberhausen) und die Räuber und Rebellen (Recklinghausen). Die ganze Liste gibt’s auf ruhr-in-love.de Foto: i-Motion TOCOTRONIC, DINOSAUR JR, MATT SIMONS, GOAT, TURBOSTAAT, KELVIN JONES u.v.m. 17. - 19.06. Duisburg, Landschaftspark Duisburg-Nord BIATHLON AUF SCHALKE 28.12. Gelsenkirchen, VELTINS-Arena STOPPOK 23.11. Wuppertal, Haus der Jugend 11.6. STRANDDECK KEMNADE, BOCHUM 17.6. DRUCKLUFT, OBERHAUSEN BANDS. TALKS. LESUNGEN. 31.08. - 02.09. Berlin, Neukölln Drinks an Deck Spätestens, wenn an sämtlichen sandigen Flächen im Ruhrgebiet DJ-Pulte aufgestellt und Cocktails gereicht werden, ist klar: Jetzt ist Schluss mit der Winterdepression! Die Meuterei am Stranddeck ruft ab Juni wieder an jedem zweiten Samstag des Monats (bei gutem Wetter) dazu auf, den Käpt’n zu knebeln und die Musik bis zum Anschlag aufzudrehen. Die étvoila-Crew schickt dazu ihr feinsten DJs an Deck, um auch die letzten Landratten mit House, Hip-Hop, Charts und Classics auf die gute Seite zu holen. Aber Achtung: Der Ausnahmezustand beginnt schon um 20 Uhr und Widerstand ist zwecklos, denn hier werden keine Gefangenen gemacht! Foto: ét voila Oldschool aufs Ohr Der Abend beginnt pop-punkig und rock’n’rollig mit The Yum Yums aus Norwegen und zwei Supportbands im alten Café. Auf dem Fuße folgt dann gegen Mitternacht der Genrebruch in der Partyhalle nebenan: Hier regieren Beats und Stroboskop, während DJ Jan Le Gitan (DJ-Team Schwarze Katze Weißer Kater) und Batti (Heartfirst, Banditendisko) Hip-Hop, Trap, Deutsch- Rap, Cloudrap und Mashup-Beats von einer Betonwand zur anderen jagen. Im Gepäck haben sie selbstredend auch gute Old-School-Platten. Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass Gangsterrap und Goldkettchen bei der Superbreit nicht zu befürchten sind. Inga Pöting Foto: Superbreit BRANDY WORLD TOUR 2016 01.07. Köln, Live Music Hall ACHIM SAM - ISS WAS?! 24.03. Essen, Zeche Carl PHILIPP DITTBERNER & BAND 05.08. Dortmund, FZW DIETER NUHR 10.02. Essen, Grugahalle CURTIS STIGERS 13.07. Bochum, Zeche ...und 50.000 weitere Veranstaltungen Tickets auf www.ADticket.de

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