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Juni 2015 - coolibri Düsseldorf

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K U L T U R N E W S

K U L T U R N E W S Stadtspazierg ang der anderen Art Foto: Daniela Raimund „Das Bad“ Foto: Olaf Faustmann Maresa Lühle und Th omas Braus Foto: Claudia Kempf Christopher Es ch und Christopher Huber Foto: Veranstalter Nach kurzer Schaffe fe nspause bewegt „Lebe Liebe Deine Stadt“ Wuppertal erneut und lässt seine Bewohner über Ta nz und Performance ihr urbanes Umfe ld mit allen Sinnen neu erfa hren. Experimentierfreudige Menschen sind eingeladen, sich gemeinsam mit Künstlern an Aktionen im öffefe ntlichen Raum zu beteiligen und sich auf Denk- und Spielräume einzulassen. Wie bei den Stadtspaziergängen, bei denen die Te ilnehmer bekannte Orte mithilfe von künstlerischen Herangehensweisen neu erkunden. Mit der Foto- und Videokamera auf Jagd nach versteckten Welten geht Künstler Gregor Eisenmann mit den Te ilnehmern des Stadtspaziergangs am 19.6. am Ostersbaum. Im Anschluss werden Skulpturen gebaut, um diese digital zu bespielen (Anmeldung: lebeliebedeinestadt@dieboerse-wtal.de und 0202/2432212 ). Das Katholische Bildungswerk lädt zur Nachtlesung ins Katholische Stadthaus Wuppertal ein. Die Schauspieler Maresa Lühle und Thomas Braus lesen aus „W inters Garten“ von Va lerie Fritsch und „Eigentlich müssten wir tanzen“ von Heinz Helle und führen in diese Räume der Ausnahmezustände. Der Einbruch des Unerwarteten, der Aufbruch in etwas Neues und die Unumstößlichkeit des Vergangenen sind Themen, die in unterschiedlicher Gewichtung den Menschen existenziell treffe fe n. Gerade wenn man sich in einem Zustand der Sicherheit befindet, wächst angesichts der weltenweiten Fluchtbewegungen die Sorge um den Verlust eben dieser Sicherheit. „Die Literatur ermöglicht Erzählwelten, in denen man sich bei der Lektüre in Zustände der Extreme begeben kann“, lautet die Ankündigung für die Veranstaltung am 24.6. um 22 Uhr. Vier Männer sitzen nur mit einem Handtuch bekleidet auf Holzbänken rund um einen Tisch mit kariertem Wachstuch und sprechen miteinander. Es gibt 54 Bier und Zigaretten. Der enge Raum gestaltet sich aus Kacheln und einem Ständerwerk, das in halber Höhe aus geriffe fe lten Glasflächen besteht. In 20 Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt Olaf Fa ustmann in „Das Bad“ solche und andere Motive aus der medizinischen Bäderabteilung der Wuppertaler Schwimmoper von 1992. Vom 4.–29.6. kehren seine Motive in Form dieser Ausstellung nun an den Ort ihrer Entstehung zurück, in den Saunabereich der Schwimmoper. Der Kunstverein Wup d.c. präsentiert im Studio Double C- (Hofa ue 8a, Wuppertal) am 11.6. das Stringenduo, bestehend aus dem Geiger Christopher Huber und dem Gitarristen Christopher Esch; beide Mitglieder des Royal Street Orchestras. Dieser Konzertabend bietet Musik aus vier Jahrhunderten, transportiert mit Violin- und Gitarrenklängen der bekennenden Klassik-Fa ns. Zu hören sind u. a. Werke aus der Feder Arcangelo Corellis bis hin zu Klängen des Begründers des Ta ngo Nuevo, Astor Piazzolla. „Die ganzheitlichen und flexiblen Interpretationen des Duos sind, obgleich fe st in der Klassik verwurzelt, beeinflusst durch die Essenz verschiedenster musikalischer Stilrichtungen und trotzen auf diese Weise dem Zahn der Zeit.“ Unter dem Titel „so nah – so fern“ stellen erstmals gemeinsam die Künstlervereinigungen Werkkreis Bildender Künstler (WBK), Essen, und die GEDOK Wuppertal aus. Die 34 ausgewählten Künstlerinnen und Künstler haben gezielt für diese Ausstellung gearbeitet und sich kreativ mit dem Thema Nähe und Ferne auseinandergesetzt. Fotografische, malerische und plastische Ergebnisse sind vom 18. Juni bis zum 9. Juli im Historischen Zentrum Wuppertal zu sehen.

K U N S T V O N D E R H E Y D T - M U S E U M VON DER HEYDT KUNSTHALLE WUPPERTAL-BARMEN Connoisseur, 2000 Karbon, Kevlar Retrospektiv I Nach 1999 widmet sich das Wuppertaler Von der Heydt-Museum zum zweiten Mal dem Werk von To ny Cr agg. War es vor 17 Jahren eine kleinere Einzelschau, gibt es aktuell auf drei Etagen eine umfa ssende Retrospektive zu sehen. In Themenräumen entfa ltet sich die vielseitige Entwicklung des bedeutendsten britischen Bildhauers der Gegenwart (geb. 1949), in denen die Materialvielfa lt (u. a. Plastik, Glas, Fotografie, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Bronze, Gips, Edelstahl) eine große Rolle spielt. Der Künstler zeigt Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken ebenso wie Arbeiten, die bisher noch nie ausgestellt wurden. Parallel zur Ausstellung sind große Außenskulpturen im Skulpturenpark Waldfrieden, den Cragg in seiner Wahlheimat Wuppertal 2006 eröffnete, zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein umfa ngreicher Katalog. JD vo n-der- heydt- museum.de Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Dresie and Casie, Twins, Western Transvaal, 1993 Aus der Serie Platteland © Roger Ballen 22.5. - 7.8.2016 ROGER BALLEN FOTOGRAFIE UND FILM 1969 - 2015 von-der-heydt-kunsthalle.de Kunst- und Museumsverein Wuppertal H E N G E S B A C H - G A L L E R Y SA. 4. JUNI › NIK BÄRTSCH´S RONIN SO. 5. JUNI › NATACHA ATLAS SA. 16. JULI › ESPERANZA SPALDING SO. 17. JULI › STANLEY CLARKE BAND SA. 13. AUGUST › SONA JOBARTEH SO. 14. AUGUST › MATTHIAS SCHRIEFL X- Ray Chamber, 2000 Retrospektiv II Der 1940 in Dänemark geborene Ola Billglg ren prägte schon als junger Künstler die schwedische Pop-Art in den 60er-Jahren. Der bedeutende Maler der schwedischen Nachkriegszeit setzte dabei weniger auf Erzeugnisse und Darstellungsformen der Printmedien als vielmehr auf die szenische Psychologie des Films der damaligen Zeit, vermittelt von Protagonisten wie Ingmar Bergmann oder Michelangelo Antonioni. „Billgrens frühe Bilder beschreiben den Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung, zumeist in einem dämmernden Licht, an den Rändern des Bildraums platziert und mit einer Betonung auf die Stofflichkeit der umgebenden Dinge“, heißt es dazu aus der Wuppertaler Galerie Hengesbach, wo Arbeiten Billgrens noch bis zum 25.6. ausgestellt sind. Die Ausstellung zeigt Leinwandbilder wie auch grafische Arbeiten aus seinem Nachlass. kanimi hengesbach-gallery .de Foto: Veranstalter IM SKULPTURENPARK WALDFRIEDEN, WUPPERTAL KUNST. MUSIK. NATUR. PROGRAMM 2016 Hirschstraße 12 · 42285 Wuppertal · 0202 47898120 www.skulpturenpark-waldfrieden.de 55

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