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Juli/August 2019 - coolibri Bochum

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KULTURNEWS NancySpero im

KULTURNEWS NancySpero im Folkwang ©The Nancy Spero and Leon Golub Foundation for the Arts /VG Bild- Kunst, Bonn 2019 |Foto: Courtesy Galerie Lelong &Co. Ai Weiwei im K20und K21 Foto: AiWeiWei SluiterBadendeFiguren – EinGefühl vonSommer im U Foto: Sammlung Singer, Laren Insgesamt drei Kuratorenhaben sich über anderthalb Jahremit derKonzeption derWerkschau von Ai Weiwei im K20und K21inDüsseldorfbeschäftigt. Es kommt nichtoft vor, dass einKünstlergleichinzweiHäusern der KunstsammlungDüsseldorfausstellt. Ai Weiwei selbst meint: „Diese Show ist diegrößteund kompletteste in meiner kurzen Kunstgeschichte.“Seit15Jahrenstelltder Architekt, Künstlerund Aktivistseine Werkeaus.Seine Schauin Düsseldorf stehtunter seiner Schaffensdevise„Everything is art. Everything is politics.“Bis zum 1.9. werden bislangunbekannte Exponateaus 40 Jahren ebenso gezeigtwie Frühwerke. Dabeidreht sich dieAusstellungvor allem um dreiThemen: Individualität undGesellschaft, Humanität undden Einsatzfür diefreie Meinungsäußerung. Zehn Jahre nach demTod derUS-amerikanischenKünstlerin Nancy Spero hatdas MuseumFolkwangihr eine Überblickausstellunggewidmet. Bevordiese Schaumit 80 Arbeitenauf großeSkandinavien-Tourneegeht, könnendie verewigten Ansichtenvon einerder bedeutendsten Künstlerinnender Nachkriegszeitnochbis zum 25.8.entdeckt werden.Auf Papier,inGemälden oder Installationenhat siesichvon 1960 bis2008mit existenziellen Aspektendes Menschseins auseinandergesetzt: Krieg undGewalt, Ungerechtigkeitenzwischen Mann undFrau. Zum500. Todestag vonLeonardodaVincizeigtdie cubusKunsthallein Duisburg biszum 31.7.AuszügeseinesSchaffens. AngehendeIngenieure der FachhochschuleBielefeld haben für dieAusstellung „DaVinci500 –BewegendeErfindungen“ nach denSkizzen da Vincis Modellenachgebaut, diedie physikalischen Naturgesetzeund mechanische Konstruktionenveranschaulichen.Mehrals 100Modelle machen Da Vincis komplexe Denkweise im wahrsten Sinne desWortesgreifbar–denn anfassen, testen undrumexperimentieren sind ausdrücklich erlaubt. DasBochumerZentrum für Stadtgeschichtezeigt biszum 28.7. Arbeiten vonJosef AlbertSlominski„SLOMI“.Seitmehrals sechzigJahrenabreitetder gebürtigeBochumerals Fotograf in Berlin,Bonn, Romund demRuhrgebiet.Zu sehensindPorträtsvon Personen derZeitgeschichteunter demTitel „MenschenmeinerZeit, dieetwas bewegten“. Das „Haustierprojekt“ geht derFrage nach,welches Verhältnis der Menschzum Tier hat. Dazu haben Studierendeder Evangelischen Hochschule 74 RWLSkulpturen, Filme, Fotoserien,Sozial- undNaturstudien, Verhaltensforschung undTiermasken angefertigt.Die präparationstechnischeAbteilung desWalter-Gropius-Berufskollegssteuert ausgestopfte Tierebei.Die Ergebnisse gibt’s biszum 28.8. im KunstmuseumBochum. Im Dortmunder Ustarten dieSommerferienschon etwasfrüher: DieAusstellungder NiederländischenModerne „Ein Gefühl vonSommer“ zeigt bis25.8. 110Gemälde undGrafiken ausder SammlungSingeraus Laren. Zwischen1870und 1930 versammeltensichdortviele Künstler, diesichder Pleinairmalerei verschrieben haben.Die meistenvon ihnen sind in Deutschland kaum bekannt, zeigen aber,dassdas Nachbarlandmehrzubietenhat als Holzschuhe,Tulpen undKäse–vorallem im Sommer. Anlässlichdes 100. Jubiläums desFrauenwahlrechts rückt dasHaus OpherdickeinHolzwickede Künstlerinnen in denFokus,die um dasJahr 1919 in Deutschlandtätig waren. „Die Neue Frau“ zeigtbis zum 18.8.Werke,die in derZeitentstandenund verdeutlich gleichzeitig,wie sich dasAnsehen und dasSchaffen derFrauendamals veränderte. Das JosefAlbersMuseumQuadratinBottrop zeigtnochbis zum 1.9. Werke vonUlrichErben. Die Festlegung desUnbegrenzten zeigteinfache geometrischeFormenund undzurückgenommene Farben diesichinfeinen Übergängen treffen undgiltals Alterswerkdes Düsseldorfer Künstlers, da es erst etwa zehn Jahre vorseinemTod seinen Anfang nahm. 2015 startete derKunstverein Gelsenkirchen seineReihe derRauminszenierungen„open up“. Biszum 11.8.wirddie ReiheimKunstmuseumGelsenkirchen fortgesetztmit „Mehr alsEinweg“.Hermann J. Kassel arrangierte dafür etwa 2000 Aluminium-Getränkedosen.Grundvoraussetzungfür die Präsentationen innerhalbder Reiheist,dassder Rohstoff desKunstwerks aus gewerblicher oder industriellerFertigungstammt. Rainer Liebe, WolfgangVoßkamp undHerbert Geislerwaren vonder Dämmerung biszum Morgengrauenmit Lichtstrahlernunterwegs.Ihr Ziel:Monumente, Objekte, Landmarken –aberauch eher unscheinbare Bauten zu illuminieren undper Kamera aufzunehmen. Biszum 15.9. sind Fotografienunter demTitel „Illuminiertes Duisburg -LichtkunstimKunstlicht“im DU ToursHafenlagerzusehen. SRi,EI

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