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Juli 2016 - coolibri Düsseldorf

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C O O L I N A R I S C H

C O O L I N A R I S C H B O R A B O R A Bora Bora Foto: Christof Wolff Chill-out im Gewerbegebiet Das ehemalige Suppenwerk ist jetzt ein Strandhäuschen nach ibizenkischem Vorbild. Mittags ein Bistro, abends eine Bar. Überdies kann es als originelle Eventlocation herhalten. Ibiza-Flair nach Heerdt zu holen, ist erstmal eine sehr gute Idee. Die Bora-Bora-Betreiber, Angelina Guntermann, ihr Freund Niklas Mohr und ihre Mutter Christa Guntermann, haben dies in dem früheren Fabrikgebäude auch sehr stimmig umgesetzt. Türkis, Weiß und Grau sind die dominierenden Farben im winzigen Pförtnerhäuschen und in der Lounge mit Shabby-Chic-Möbeln und aus Paletten gezimmerten Sofas. Das Speisenangebot ist klein, trotzdem findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Die Wochenkarte listet das wechselnde Tagesgericht (7,50): zum Beispiel Auberginen-Reis-Pfanne mit Hackbällchen (oder veggie), Curry-Gemüse-Eintopf, Kartoffel-Paprika-Pfanne oder Limetten-Hähnchen-Risotto. Alternativ greife man zu Bocadillos/Paninis (mit 6,50 nicht ganz preiswert), Käse-Schinken-Toast oder dem Tapas-Teller. Nichts verkehrt macht man mit den hauchdünnen und knusprigen Flammkuchen (Mi–Fr), die in drei herzhaften und einer süßen Variante mit Apfel und Ziegenkäse angeboten werden, was eine ziemlich gute Kombi ist. Apropos süß: Kuchen und Desserts gibt es natürlich auch. Vor allem aber ist das Bora Bora der ideale Ort zum Chill-out nach Feierabend, verfügt es doch über eine wildromantische Terrasse vor Industriekulisse. Erste Partyreihen gingen schon erfolgreich über die Bühne und werden fortgesetzt: HinterhofRomantik mit Marc Vision und Support; Kai Schulz bespielt die Summer Calling. Berit Kriegs; Bora Bora, Wiesenstr. 32, Düsseldorf, 0211-16385883; Mo, Di & Do 11–15, Mi & Fr 11–15 & 18–23 Uhr Ein Comeback: Nach längerer Schließung und Um- NEWS bau hat die Trattoria Zollhof auf der Hammer Straße nun endlich wieder geöffnet. Damit hat der Medienhafen seinen „Szene-Italiener“ wieder, wo man sommers im Freien wahlweise mit Blick auf die Gehry-Bauten oder umgeben von Backsteinmauern im Innenhof speisen kann. Etwa Kalbsleber mit getrüffeltem Kartoffelpüree, Tortelloni mit Steinpilzfüllung, Perlhuhn oder Schwertfisch und selbstverständlich diverse Pizzen. Die werden größtenteils mit Gouda belegt – gegen 2,50 Euro Aufpreis bekommt man sie allerdings auch mit Büffelmozzarella. Viel besser. 46 Hier bleibt es französisch: Alexandre Bourgueil, Sohn von Sternekoch Jean-Claude Bourgueil, hat mit seiner Frau Sarah im früheren Chat Noir auf der Hermannstraße das Bistro Fatal eröffnet. Urbanes Flair trifft auf ländliche Küche: „Classique“ heißt die feste Karte für Spezialitäten wie Austern, Croque Monsieur & Madame, Schnecken, Fischsuppe oder Kalbskopf mit Sauce Gribiche. Zusätzlich gibt es wechselnde Tagesgerichte, je nach Marktlage. Das Gemüse kommt aus NRW, Fisch, Fleisch und Wurst beziehen die Bourgueils aus Frankreich, und die Weine sind ausschließlich Vins naturel, unfiltrierte Naturweine ohne Schwefel und Zusatzstoffe. Um einen möglichst breiten Kundenkreis anzusprechen, kostet kein Gericht mehr als 20 Euro. Seine Gäste empfängt das Fatal abends, mit einer Ausnahme: Donnerstags gibt es auch Mittagessen.

C O O L I N A R I S C H B A B Y Q YATANA ERITREISCH-ÄTHIOPISCHES-RESTAURANT Ein Stück Ostafrika im Herzen von Düsseldorf! BaByQ Geschmacksexplosion Eines der Ziele des BaByQ, dem Schwesterherz-Nachfolger auf der Bilker Allee: den Begriff ‚Barbecue‘ zu „entmaskulinisieren“. Das verriet Geschäftsführer und Küchenchef Sebastian Lege bereits zur Eröffnung. Nur konsequent also, den Laden in doppelt weiblicher Besetzung zu betreten. Im holzverzierten Inneren, das an eine gemütlich-schicke Bar erinnert, wählen Autorin und Begleiterin einen großzügigen Holztisch am Fenster. Flugs reicht eine freundliche junge Frau zwei Din A4-Blätter. Schlicht und gut: eines für Getränke, eines für Speisen. Auf Nachfrage erklärt sie die amerikanisch-großen, verschlossenen Bottiche an der Bar: Darin befindet sich der hausgemachte Eistee (3,50), der im Anschluss in der Früchte-Variante in einem Sixties-Longdrinkglas serviert wird. Aus der erwartungsgemäß fleischlastigen Karte wählen wir die „Mains“ Premium Pork Rib alias das „Eifeler Landschwein“ (14,90) und ein 14 Stunden gegartes Pulled Beef (14,90). Die Karte verrät: Das behutsame Köcheln entspricht dem BaByQ-Credo „Low-and-Slow“. Als Sides wählen wir Cole Slaw (3,50) und das Süßkartoffel Pürree (3,90) sowie die vegan gekochte BaByQ-Soße Extra (2,90). Nach einer kurzen Wartezeit eilt die junge Frau mit zwei überdimensionalen Tellern herbei. In kleinen Schüsselchen kommen die Beilagen an. Was folgt, ist eine Geschmacksexplosion: Das Fleisch ist so weich und saftig, das Süßkartoffelpüree dermaßen fluffig und das Cole Slaw auf eine erdnussige Art salzig, dass meine Begleiterin bemerkt: „Dieses Essen soll nie aufhören.“ Nach dem Fleisch-Overkill, der irgendwann trotz großem Genuss einsetzt, muss noch etwas Süßes her. Zwei Cookie-Icecream- Sandwiches mit selbst gebackenen Keksen und Vanilleeis (6,90) sind die ideale Wahl. Entmaskulinisiert? Funktioniert! Nadine Beneke; BaByQ, Bilker Allee 66, Düsseldorf, 0211-97174994; Mo–Do 17–24, Fr+Sa 17–1 Uhr Foto: Christof Wolff ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag – Donnerstag: 17:00 - 23:00 Uhr Freitag und Samstag: 17:00 - 24:00 Uhr Sonntag: 17:00 Uhr – 23:00 Uhr Worringer Straße 67 40211 Düsseldorf www.yatana.de info@yatana.de Tel.: 0211-936 500 34 Mobil: 0170-641 96 95 Restaurant Oriental Garden Asian Cuisine G R A N D E B U F F E T Lunchbuffet asiatisches Buffet inkl. Kaffee zur Selbstbedienung vom Buffet Montag bis Freitag 12.00 bis 14.30 Uhr p. P. 6,50 € Samstag 12.00 bis 16.00 Uhr p. P. 7,90 € Dinerbuffet umfangreiches asiatisches Buffet inkl. Mongolischem Live-Cooking Montag bis Donnerstag 17.30 bis 22.30 Uhr p. P. 13,90 € Weekend Special Grande Weekend Diner-Buffet inkl. Mongolischem Live-Cooking und reichhaltigem Dessert-Buffet Fr., Sa. und So. Abend 17.30 bis 22.30 Uhr p. P. 14,90 € Family Sunday umfangreiches asiatisches Buffet inkl. Mongolischem Live-Cooking und inkl. Kaffee zur Selbstbedienung vom Buffet über Sonntag ab 12.00 Uhr pro Pers. 12,90 € 500 Sitzplätze, Wintergarten, Sommerterrasse, Gesellschaftsräume, Happy Hour ab 14.30 bis 17.00 Uhr großer kostenloser Parkplatz Sonntag p. P. 10,90 € Feiertag p. P. 11,90 € Neu renoviert · Klimatisiertes Restaurant · Große Terrasse · Kinder-Spielraum Herner Str. 221-223 · 44809 Bochum · Tel. 0234-95 663 94 / 95 · www.orientalgarden.de Zwei Jahre nach seinem Weggang aus dem Victorian meldet sich Spitzenkoch Volker Drkosch zurück, und zwar mit seiner eigenen Gastrobar: Bread & Roses heißt der Nachfolger von Sascha’s Rotisserie auf der Gerresheimer Straße. So individuell wie die Location (Ziegelwand, goldene Decke, Schieferbar, asiatische Lampen) ist auch das Konzept: Drkosch setzt Speisen auf die Karte, „die wir selber mögen“. Waller zum Beispiel oder Bolognese ohne Nudeln. Die Portionen sind „etwas größer als Tapas“, drei bis vier Gänge soll der Gast genießen oder er lässt sich – Chef’s Choice – überraschen. 50 Weine gibt es, sortiert nach Geschmack: Frisch, fruchtig pur; Boden, Lage, Terroir; Philosophie, Handschrift, Magie. Ein Wort noch zu den Roses im Namen: Für den prachtvollen Blumenschmuck verantwortlich zeichnet Lebensgefährtin und Floristin Susanne Schmitt. Berit Kriegs 47

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