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Und der Mensch bleibt

Und der Mensch bleibt Mensch Gute Arbeit, Schwester Fotos[2]St.Augustinus-Kliniken Nur Betten schütteln, Fieber messen und das unvermeidliche „Wie haben wir geschlafen?“ Von wegen! Wer bei Pflegeberufen nur an monotone Akkordarbeit denkt, liegt falsch. In der Krankenpflege bieten sich nicht nur verschiedene interessante Fort- und Weiterbildungen und damit neue Berufsperspektiven, sondern auch ein äußerst erfüllendes Arbeitsumfeld, wie das Beispiel der St. Augustinus-Kliniken zeigt. Sie sind einer der großen katholischen Anbieter medizinischer und sozialer Dienstleistungen am Niederrhein: Mit über 14 Unternehmen an rund 70 Standorten und fast 5000 Beschäftigten sind die St. Augustinus-Kliniken hier mit zwei psychiatrischen Fachkliniken, zwei Krankenhäusern, einer Rehabilitationsklinik, acht Einrichtungen für Senioren, einer Reihe ambulanter Gesundheitsangebote und in zahlreichen Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Behinderung vertreten. 20 Jörg Kurmann ist Pflegedienstleiter im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss, das zu den St. Augustus-Kliniken gehört. Er ist für 500 Beschäftigte verantwortlich, macht viel konzeptionelle Arbeit und ist für die Weiterentwicklung des Fachbereichs zuständig. Zum Pflegebereich ist er auf Umwegen gekommen: „Ich wollte eigentlich immer Anwalt werden“, verrät er. „Durch einen Unfall musste ich dann selbst längere Zeit im Krankenhaus bleiben und habe gesehen, was die Menschen dort leisten“. Daraufhin hat er im Rahmen des Fachabiturs ein Praktikum im Krankenhaus gemacht, dann die Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert und danach auf einer unfallchirurgischen Station gearbeitet. Es folgte eine Weiterbildung zum Praxisanleiter und ein Studium der Pflegewissenschaft, daneben aber auch immer viel praktische Arbeit im Krankenhaus. Seit 2013 ist Kurmann nun Pflegedienstleiter und promoviert nebenher in Pflegewissenschaften.

P F L E G E - S P E C I A L Erfahrung und Erfüllung Für eine Entscheidung zum Job in der Pflegebranche nennt er viele Gründe. Vor allem birgt diese Tätigkeit für ihn eine enorme Wertschöpfung, die man in anderen Branchen vergeblich sucht: „Wenn wir einen Schlaganfallpatienten hereinbekommen, der sich kaum bewegen kann und wir ihn dann langsam wieder fit machen fürs Leben, bis er schließlich wieder weitestgehend selbstständig das Krankenhaus verlassen kann, dann ist das einfach ein unvergleichliches Gefühl!“ Auch die Teamarbeit sieht er als großen Pluspunkt der Branche und bestätigt, dass viele Mitarbeiter auch privat befreundet sind, woraus sich wiederum eine freundschaftliche Atmosphäre im Arbeitsalltag ergibt. „Es ist doch ein tolles Gefühl, am Ende des Tages gemeinsam zu sagen: Wir haben das gut hingekriegt!“ Besonders für Frauen, die rund 80 Prozent der Belegschaft ausmachen, sei der Job attraktiv, weil man sich zum Beispiel durch die Nachtschichten tagsüber besser um die Familie kümmern kann. Heute als Pflegekraft am richtigen Platz! Und morgen? 500 Praktikanten hat das Johanna-Etienne-Krankenhaus im Jahr. 80 Prozent der Auszubildenden hat vorher ein Praktikum hier gemacht. Wer glaubt, danach sein Leben lang nur mit Waschen und Essencontainer schieben beschäftigt zu sein, der irrt. Jörg Kurmann kennt viele weitere Einsatzbereiche: „Pharmafirmen, Sanitätshäuser oder Jugendämter stellen Pflegekräfte ein, es gibt Referentenstellen an Hochschulen und in der Forschung oder die sogenannten Study Nurses, die an Krankenhäusern eigene Studien leiten.“ Job mit Zukunft Auch Corinna Dönges, Leiterin der Marketing- und Unternehmenskommunikation der St. Augustus-Kliniken, hat viele Beispiele dafür, dass sich in der Branche ein Wechsel (entweder der bisherigen Tätigkeit oder auch des Arbeitgebers) lohnt und viele neue Perspektive bietet: „Das geht von der Stationsleitung über die OP- oder Hygienefachkraft bis hin zur Einrichtungsleitung. Ein großer Verbund, wie wir es sind, kann dazu mehr Spielräume, Unterstützung und vor allem Sicherheit bieten als etwa eine einzelne Einrichtung“, berichtet sie. Der Unternehmensverbund bietet zahlreiche Fort und Weiterbildungsangebote, eine persönliche Karriere- und Laufbahnplanung und einen eignen „Talentcampus“. Daneben gibt es zahlreiche externe Maßnahmen und moderne pflegewissenschaftliche Studiengänge. Egal, wo und wie man seine Laufbahn in der Pflegebranche beginnt, eines sollte man laut Jörg Kurmann in jedem Fall mitbringen: „Viel Sozialkompetenz. Schließlich arbeiten wir mit Menschen, nicht mit Maschinen“. Wir suchen Fachkräfte für neue Aufgaben in der Sicherheit eines großen Regional-Verbundes Wir bieten Spielräume Karriereplanung und Weiterbildungsangebote für Ihre ganz persönliche Entwicklung Werden Sie Teil einer Kultur in der Talent gefördert, Vielfalt begrüßt und Leistung belohnt wird www.st-augustinus-kliniken.de: Finden Sie hier Ihren Platz in Somatik, Psychiatrie, Behindertenund Seniorenhilfe, an über 70 Standorten am Niederrhein Augustinus-Azubis 21

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