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Januar 2019 - coolibri Düsseldorf, Wuppertal

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TITEL Hey, Joe!

TITEL Hey, Joe! Gitarren-Virtuose: JoeBonamassa Foto: Rick Gould Mit manchen Wörternwirdjainflationärumsichgeworfen. „Virtuose“ ist so eines. AufJoe Bonamassatrifftesdennoch zu.Hört man den Gitarristen, Sänger und Songschreiberaus NewHartfordimBundesstaatNew York spielen,weißman:Esist garnicht schlimm, den Blueszuhaben. Im Maibringt er den gepflegten Dreivierteltakt wieder nach Düsseldorf. Spätestens seit diezweiMusikerinnen vonLarkin Poerotzigund mitErfolgvon BühnezuBühne ziehen,dürfteklarsein: Blueshat sich –zumindest in Teilen –vom Status derAltherrenmusikbefreit.Natürlichkennt jederdie üblichen Verdächtigen: EricClapton etwa,der sich tief in derSongkiste vonJ.J.Calebediente, oder der großartige wiewahnsinnigeund zu früh verstorbene Jimi Hendrix.Ein kurzer Sprung istes auch zur Legende,die besagt,dassder BluesmeisterRobertJohnson seineSeele an denTeufelverkauft hat, um Gitarre spielenzukönnen wieeresebenkonnte. DerRedaktionliegenkeine gegenteiligenInformationenvor:Joe Bonamasssahat seineSeele behalten.Mit Sicherheit kann manallerdingsauch sagen: DerMann hat geübt. Der41-Jährigehat nichtumsonst denRuf des am härtestenarbeitendenBlues-Gitarristenim Geschäft. Unddas,seiterals Kind „Voodoo Child“ vonJimiHendrixlernteund perfektionierte.ImSeptember 2018 brachteerbereits sein 13.Studioalbum heraus undder Titel„Redemption“lässt aufviele Gründe schließen,dem Blues freien Lauf zu lassen.„Es passierengeradeDinge in meinem Leben,von denenich dachte, 14 dass ichsie nieerleben würde.Esfühlt sich an wieeineAuferstehung. IchspüreReue undAkzeptanz. Manchmal istessehrschmerzhaft, doch ichweiß, dass ichdaran wachsenwerde“, erklärt derMusiker denTitel desAlbums. Nähereserfährt manimTitelsong,indem es heißt: „She took thefire as shewas leaving, no forgiveness andnoconfession, nowI’m sifting throughthe cold greyashes,looking forpeace andmyredemption.“ Wozu er fähigist,wennes mitdem Zwischenmenschlichen malnicht so klappt, zeigtder Ausnahmegitarristdann auch in allen zwölf Stücken. Über dieLiedersagter: „Ich spüre, dass meineneuenSongs sowohl textlich als auch musikalisch tiefgründiger sind.“ Emotionale Tiefeund Hüftschwinger Entstandenist deraktuelleTonträger in verschiedenen Studiosweltweit,inNashville,Las Vegas, Miami undSydney. Eine illustre Runde Musikerhat der41-Jährige, dessen Mentoreinst B. B. Kingwar,umsichversammelt. Außerdem an Bord warseinlangjährigerkreativer Partner KevinShirley, der„Redemption“folgendermaßenbeurteilt: „Aus meiner Sichtals Produzent istesbei Weitem dasbislang herausforderndste undvielseitigste Album, dasJoe je aufgenommenhat.“ Zwei zusätzlicheGitarristenboten Bonamassadabei dengebührenden Spielraum, sich auszutoben. Wenn er im MainachDüsseldorfkommt,wirderauch sein wohl dunkelstes Stückmitbringen:„Self-inflicted wounds“, also Selbstverstümmelung. Dashautdabei tief in die emotionale Kerbe undzeigteineneue Facette desKünstlers.DasserRockabillyund Hüftschwingerebensobeherrschtwie schwereBalladenund eben auch dunkle Gefilde,wirder 2019 aufseinerTourzum Album beweisen.Dabeidürfen Hits wie„DrivingTowards theDaylight“ unddas eine oder andere Coverselbstredend nichtfehlen. Während manbei demStück von2012nochdas Gefühlhatte,imPickupauf derLandstraßeder großen Freiheit entgegenzufahren,zeigtder Amerikaner,der beim Musizierenmeist Anzügeund Sonnenbrille trägt,inseinergroßenGitarrenkunst nunauch Härte und emotionale Tiefe. „Ich binwirklich gespanntdarauf, wiedie Leutereagieren werden,wennsie es hören.Esist etwaskomplettanderes“, so Bonamassa. Fest steht:Nichtnur derGitarrist, auch seineMusik hatihreSeele behalten. Nadine Beneke;Joe Bonamassa:14.5.19,MitsubishiElectricHalle,Düsseldorf

THEMA B O C H U M Weltklasse inIT-Sicherheit DieMax-Planck-Gesellschaft gründetein neues Institut fürCyber Security und PrivacyinBochum.„Für unserenForschungsbereich IT-Sicherheit,der mitdem neuenExzellenzcluster Casa international an derSpitzerangiert, ergibt sich dadurchein idealerKooperationspartner in direkter Nachbarschaft“,soProf. Dr.AxelSchölmerich,Rektorder Ruhr-Universität Bochum (RUB). Auch dieTechnischeUniversität Dortmundbietetmit ihrergroßenFakultät fürInformatik vielfältigeAnknüpfungspunkte. „Das ForschungsfeldIT-Sicherheit ergänzthervorragend unsereStärkenimBereich KünstlicheIntelligenz und BigData“, sagt Prof.Dr. Ursula Gather, Rektorin derTUDortmund. DieIT-Sicherheitsspezialistender RUBbefassen sich mitder ganzen BreiteanForschungsthemenindiesemFeld,angefangenbei Sicherheit für Webbrowser undSmartphonesübereingebetteteSicherheit, dieSicherheitslösungenfür dasInternetder Dinge entwickelt, biszum FaktorMensch. Um letzterendrehensichdie Projektedes NRW-ForschungskollegsSecHuma,in demTandems aus Technikernund Geisteswissenschaftlernforschen, unddes landesweiten Graduiertenkollegs Nerd NRW, diebeidevom Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheitander Ruhr-Universität koordiniertwerden. In Dortmund blickt manauf langeTradition in derInformatik zurück: 1972 wurdehiereineder ersten Fakultäten für Informatik in Deutschlandgegründet. Heutekoordiniertdie Fakultät eines vonvierbundesweitenKompetenzzentrenfür Maschinelles Lernen,beteiligt sich am Dortmund DataScience Center undbegleitet verschiedeneEntwicklungen in derIndustrie 4.0, insbesondere in Logistikund Produktion. Einzigartiges Ökosystemfür Cyber-Sicherheit Ausden Forschungsaktivitäten derbeiden Universitäten sind zahlreiche praxisrelevante Anwendungen hervorgegangen: So istimUmfeld derRuhr-Universität eindeutschlandweit einzigartiges Ökosystemfür Cyber-Sicherheit entstanden. Bochum isteuropaweitführend bei demThema Start-upsauf demGebietCyber-Sicherheit,die auch durch denIT-Sicherheits-InkubatorCube5 unterstütztwerden. Auch dasCenterfor Advanced Internet StudiesinBochum, dasdie Wechselwirkungenzwischen Internet undGesellschaftinden Mittelpunktstellt, unterstützt dasBochumerÖkosystem. DieMax-Planck-Gesellschaft kommtzur Ruhr-Universität. Dortmund fördertAusgründungen aus derIT- Branche im Zuge desStrukturwandels bereits seit 30 Jahren.InsbesondereimTechnologiepark in Nachbarschaftder TU Dortmund haben sich vieleStart-ups angesiedelt. Auch fürdiese Langzeitstrategiewurde Dortmund im Septembermit demTitel „Digitalste Stadt“ au sgezeichnet. „Die Ansiedlung desMax-Planck-Instituts passthervorragendzuunserer Strategie, uns noch stärker mitaußeruniversitären Forschungseinrichtungen im Sinneunseres Leitbilds,Creating KnowledgeNetworks‘zuvernetzen“, so Axel Schölmerich. fabse Foto: Ruhr-Universität Bochum Happybootday to you! Die boot Düsseldorf wird50: Komm und feieremit anderen Fans diegrößteWassersportparty der Welt! An deinem bootdaykannst du abtauchen, eine echte Wellereiten, paddeln oder wakeboarden. Oder wie wärs mit einer Runde SUP-Yoga?Noch nie gehört? Jetzt aber! Dazu kannst du shoppen, bisder Arzt kommt, unddeinennächsten Action-Urlaub am Meer buchen. Mehr gehtnicht? Meer gehtimmer! 19.- 27.1. 2019 Mach dich nass! Tauchen: Halle 3 THE WAVE: Halle 8a Beach World: Halle 8a World of Paddling: Halle 13 Segeln: Halle 14 Alle Infosgibts unter boot.de und thewave.boot.de VergünstigteTickets erhältst du unter boot.club Traust du dich? Bezwinge THE WAVE in Halle 8a FOLLOW THE CALL.

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