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Januar 2016 - coolibri Düsseldorf /Wuppertal

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S Z E N E M E S S E H A

S Z E N E M E S S E H A U S D E R J U G E N D Das feuchte Element: boot Foto: boot North Alone Foto: Nico Ackermeier Meeresforschung Im nasskalten Januar beginnt traditionell die Wassersportsaison: Fachvertreter der Branche, Sportler, Szenegrößen und Hunderttausende von Besuchern aus aller Welt treffen sich in Düsseldorf auf der boot, der größten Yacht- und Wassersportmesse des Planeten. Schon Wochen im Voraus erreichen die Großyachten über den Wasserweg die Landeshauptstadt, wo sie am Messeanleger von „Big Willi“ aus dem Rhein gehievt und mit Schwertransportern in Halle 6 befördert werden. Hier liegen die Luxusyachten vor Anker, die seit jeher das Markenzeichen der boot und ein Publikumsmagnet sind – ob Millionär oder Mini-Jobber, Schiffe gucken ist Pflicht. Neun Tage lang, vom 23. bis 31. Januar, steht das komplette Messegelände ganz im Zeichen des Wassersports. In 17 Hallen präsentieren mehr als 1.700 Aussteller aus 60 Ländern Neuheiten, Equipment und Services rund um die maritime Welt. Von Angelschnur bis Zodiac findet sich alles, was man für das Freizeitvergnügen im, am, auf oder unter Wasser braucht. Gemäß dem Motto „360° Wassersport erleben“ kommen auch Action, Sport und Spaß nicht zu kurz. 20 Themen- und Erlebniswelten laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Halle 1 mit der „Beach World“ gehört den Trendsportarten: Hier kann man Stars der Szene hautnah erleben, Wettkämpfe verfolgen und sich auf dem großen Indoor-Pool im Surfen, Kiten, Wakeboarding oder Stand-Up-Paddling versuchen. Treffpunkt der Taucher ist Halle 3, wo neben allen amtlichen Ausrüstern auch zahlreiche Reiseanbieter vertreten sind, bei denen sich gleich der nächste Unterwassertrip buchen lässt. Neu hier? Dann dürfte schon das Schnuppertauchen im gläsernen Tauchturm ein großes Abenteuer sein. Angehende Motorboot-Kapitäne lassen sich im Motorboot-Center (Halle 10) beraten; in der „World of Paddling“ (Halle 13) gibt eine Kanu-Teststrecke einen Vorgeschmack auf Reisen durch die Wildnis, und in der boot-Segelschule (Halle 14) kann man in Optis und Jollen übers Wasser schippern. Oder darf es eine Nummer größer sein? Für Traumschiff-Reisen aka Kreuzfahrten ist der „Cruise Pavillon“ (Halle 14) die erste Anlaufstelle. bk boot: 23.–31.1. Messe Düsseldorf; boot de Sahnehäubchen „Es soll der Beginn von etwas Kontinuierlichem sein.“– Tommy Kirchmann hat Wort gehalten. Im Januar 2015 veranstaltete er das erste Acoustic Festival in Düsseldorf. Am 16.1. findet die dritte Ausgabe der Veranstaltung im Haus der Jugend statt. Mit einem hochkarätigen Headliner. „Machen wir“, antwortete der Manager von Justin Sullivan schlicht auf die Anfrage des Organisators. Die Folge: „Bei uns kamen aus ganz Europa Ticketbestellungen an“, so Kirchmann. Aus England, Holland, Polen oder Irland reisen die New Model Army-Fans an, um eine der raren Solo-Shows des Sängers und Gitarristen in Düsseldorf zu sehen. Vor über zehn Jahren gehörte der Organisator selbst zu den Anhängern im Publikum. Damals gastierte Sullivan im zakk und Kirchmann träumte davon, ihn eines Tages zu einem eigenen Festival zu holen. Dass dieser Traum sich nun erfüllt hat, erklärt er sich folgendermaßen: „Die Manager gucken, wer hier schon gespielt hat und merken, es ist nicht so ein Hinterhof-Privat-Ding.“ Niels Frevert, Ezio oder Liam Ó Maonlaí waren bereits bei den Vorgängerausgaben zu Gast. Zehn sorgfältig ausgewählte Bands und Musiker werden auch diesmal ihren akustischen Zauber versprühen. The Lion And The Wolf alias Songwriter Thomas George ist bereits zum zweiten Mal mit von der Partie – diesmal mit Band. Als „ganz große Überraschung“ kündigt Kirchmann die Briten von Ushti Baba an. Die haben mit englischer Zurückhaltung nämlich rein gar nichts am Hut, sondern verbreiten mit ihrem Balkan-Sound reichlich Party-Stimmung. Neben weiteren Highlights wie Safetyville oder North Alone ist auch Kirchmanns Band One Eye Open wieder aktiv. „Dass wir spielen, ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen“, findet er – und fügt hinzu: „Sahnehäubchen gibt es ja genug an dem Abend.“ Bei der Auswahl der Musiker half ihm übrigens Bandkollege Majo. Außerdem übersetzt One Eye Open-Geigerin und Sängerin Julia Booth für Kirchmann Schriftstücke ins Englische. Deshalb gilt: „Auch wenn ich der Organisator bin, sehe ich One Eye Open als Gastgeber. Wenn ich die Band nicht hätte, wäre ich auf die Idee gar nicht gekommen, das Festival zu machen.“ NaB Acoustic Winter: 16.1., 17 Uhr, Haus der Jugend, Düsseldorf; rainking-music.com coolibri verlost 3 x 2 Tickets auf cooli- 22

S Z E N E Z A K K ... mehr Können. Skikurse ab 59 Euro Funny im Grünen Karussell Funny van Dannen hat ein ähnliches Problem wie Olli Schulz. Das Publikum legt ihm gegenüber eine konkrete Erwartungshaltung an den Tag. Schulz möchten die Leute am liebsten als Charles Schulzkowski sehen, jenen stockbetrunkenen Außenreporter, den er im Rahmen von „Circus Halligalli“ gab. Funny van Dannen lieben seine Fans als Sänger, Musiker und Komponisten von Hymnen wie „Posex und Poesie“ oder „Nana Mouskouri“. Foto: zakk Veranstaltungstermine im Ausgabe Februar 2016 bis zum 15.01. • 12.00 Uhr terminator@coolibri.de Fax 0234/937 37-97 Dass der Berliner auch wunderbare Bilder malt und skurrile Geschichten schreibt, gerät da beizeiten in den Hintergrund. Bevor also jemand fragt: Nein, van Dannen wird nicht singen am 22. Januar im Düsseldorfer zakk. Wenn er schlau ist, hat er seine Gitarre gar nicht erst mitgenommen. Sein neues Buch wird er hingegen ganz sicher dabei haben. Es heißt „An der Grenze zur Realität“ und ist Ende „Eigentlich können ihm seine Sachen nur im Karussell einfallen“ September in der Edition Tiamat erschienen. Trotz des Titels hat der Inhalt mit Realem – so kennt man es ja von van Dannen – relativ wenig zu tun. Da wird beispielsweise von einem Hund erzählt, der eine alte Frau über den Haufen rennt und ihr als Wiedergutmachung einen Heiratsantrag macht. Oder von drei Karpfen, die schon im Oktober Weihnachten feiern wollen und einen Baum fällen. „Eigentlich können ihm seine Sachen nur im Karussell einfallen“, mutmaßte Benjamin von Stuckrad-Barre ob solcher Geschichten in der Süddeutschen Zeitung. „Denn alles dreht sich bei Funny und nichts ist gewiss. Und dennoch können wir alles glauben…“ Zum Beispiel jene Küchentisch-Gespräche, die der Autor gerne belauscht und weiterverwurstet. Wie die über die Ossis, die wieder so viel ficken wie früher, weil sie so wenig Geld und Arbeit haben wie damals in der DDR. Was aber würde einer wie van Dannen machen, wenn wir in einer idealen Welt leben würden? Auch darüber hat sich der Mann aus der Hauptstadt schon Gedanken gemacht: „Wenn die Welt ein Paradies wäre und es gäbe keinen Grund sich über irgendetwas zu ärgern, würde ich auf einem Löwen über schneeweiße Strände galoppieren und den Delphinen Rauchzeichen geben.“ Das allein wäre ein Grund, entsprechende Zustände herzustellen. alex 22.1., 19 Uhr, zakk, Düsseldorf ÖFFNUNGSZEITEN Mo –Donach Terminabsprache, Fr 10 –20h,Sa10–18h Werner Zenz | Fischelner Straße 1 | 47877 Willich FON 02154-60 55 27 MOBIL 0171-6955444 WEB www-einrichtungshaus-xxs.de 23

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