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Februar 2017 - coolibri Recklinghausen, Gelsenkirchen, Herne

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4 6 Inhalt 4 Das Auge

4 6 Inhalt 4 Das Auge heiratet mit Der Trend geht zur Ambiente - Hochzeit 6 Fotografin aus Überzeugung Canan Maaß über ihren Job 14 8 8 14 Keine lebende Jukebox Im Gespräch: Hochzeits-DJ Markus Rosenbaum 12 Jede Torte ist anders „Jede Hochzeitstorte ist eine individuelle Geschichte“ Projekt Hochzeit Die zehn wichtigsten Planungstipps 2 42

Hochzeit EIN RING FÜRS LEBEN „Willst du mich heiraten?“ – vier kleine Worte, oft gar nicht mal so gelassen ausgesprochen, die das Leben verändern. Und die über kurz oder lang eine kleine Lawine lostreten, die erst bei der Hochzeitsfeier stoppt. Location, Deko, Kleid, Essen: Die Vorbereitungen könnten so einfach sein. In der Realität sind sie aber vor allem eines: Eine gute Übung für das angehende Ehepaar, was Verhandlungstaktik und Kompromissbereitschaft angeht. Denn wenn er klassische roten Rosen als Deko möchte, sie aber die angesagten lila Veilchen, wird’s spannend. Beim Blumenarrangement muss man sich nicht einig werden – beim Ehering allerdings schon. Denn falls man sich für das Tragen eines solchen entscheidet – bei standesamtlichen Trauungen ist es kein Muss – entscheidet man sich für ein Symbol, das einen im besten Fall ein Leben lang begleitet. Soll er aus klassischem Gelbgold sein oder doch lieber aus dem neuen Trendmetall Palladium? Mit Stein, Gravur und Muster oder ohne? Die Auswahl ist groß und mit der Entscheidung trägt man nicht nur ein hübsches Stück Metall am Finger, sondern eines der größten und ältesten Zeichnen für Verbundenheit. Schon die alten Ägypter trugen Trauringe am Ringfinger der linken Hand in dem Glauben, dass die Liebesader, die Vena Amoris, von dort direkt zum Herzen führt. Weniger romantisch aber ebenso traditionell hielten es die Römer in der Antike. Dort war ein Trauring aus Eisen hauptsächlich eine Bestätigung der Mitgift, gerne auch mit der Inschrift versehen „pignus amoris habes (du hast meiner Liebe Pfand)“. Nur Frauen trugen ihn. Seit dem 13. Jahrhundert gehören Trauringe zur kirchlichen Trauung. In mediterranen Ländern ist es bei der linken Hand geblieben, in Nordeuropa wanderte der Ehering an den rechten Ringfinger. Der Ursprung dafür liegt in der Reformationsbewegung, die sich im 16. Jahrhundert von der römisch-katholischen Kirche abgrenzen wollte, und aus Protest die Ringhand wechselte. Ganz schön symbolträchtig das Ganze – da wirken Fragen nach lila oder roten Blümchen doch gar nicht mehr so wichtig, oder? Irmine Estermann 43

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