Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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Februar 2017 - coolibri Hamm, Unna, Hagen

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C O O L I B R I L O K A

C O O L I B R I L O K A L H A M M I S E R L O H N H A M M Afrikanische Koproduktion „Our House“ Faire Kunst? Nicht nur bei Kaffee oder Baumwolle geht es um Fairness, Augenhöhe und Transparenz. Im globalen Kunstmarkt müssen auch Theatermacher ihre Rolle im weltweiten Netzwerk überdenken. Das „Internationale Theaterfestival hellwach“ am Helios Theater Hamm bietet auf der Fachtagung „Fair Cooperation“ Begegnungen mit Künstlern aus Afrika (13.2., ganztägig). Denn unterschiedliche Arbeitsbedingungen und Forderungen von Geldgebern beeinflussen länderübergreifendes Arbeiten. Resultat einer gelungenen deutsch-afrikanische Beziehung ist das Stück „Our House“, das gemeinsam mit dem Kulturzentrum in Ruanda („Ishyo Arts Centre“), entstanden ist. In „Wir nennen es Liebe“ setzt sich dieselbe Schauspielgruppe aus Kigali mit dem Völkermord in ihrem Land auseinander. Das einwöchige Theatertreffen für ein junges Publikum zeigt erstmalig zwei Tanzstücke für Kinder ab zwei Jahren: „Begeistert“ kommt aus Strasbourg, während in „Noch einmal“ zwei dänische Performer das menschliche Bewegungsspektrum ausloten. Viele Aufführungen sind in den Nachbarstädten, aber „gemeinsam ist den eingeladenen Arbeiten, dass sie ihren unterschiedlichen künstlerischen Ansatz konsequent verfolgen, Sehgewohnheiten herausfordern und zum Perspektivwechsel auf die verhandelten Themen verführen“, meint Barbara Kölling als künstlerische Festivalleiterin. enaira „hellwach“: 11.–19.2., helios-theater.de Foto: Walter G. Breuer Dennis Gastmann erzählt von seinen Reisen Erzähl-Kunst Zu einem abendlichen Ausflug ins Abenteuer lädt Dennis Gastmann seine Gäste in einer Neuauflage der Reihe Kultur und kulinarische Genüsse ein. Der unerschrockene Journalist hat schon viele Winkel der Welt gesehen und gibt in seinen Geschichten Einblicke in kuriose Bräuche und bizarre Begegnungen. Henker und Hexendoktoren gehören ebenso dazu, wie kettenrauchende Prinzessinen und Schlamm speihende Vulkane. Seine Anekdoten würzt er raffiniert mit messerscharfen Beobachtungen sowie einer Prise Bösartigkeit. In den Gesprächspausen bekommen die Zuhörer ein Vier-Gänge-Menü aus Ziegenkäse Brûlée mit Pflaumenchutney an Wildkräutersalat, einer Minestrone sowie Kalbsroulade auf Linsengemüse mit Sherryrahm und schließlich Kaiserschmarrn samt Apfelkompott serviert. Leicht verdaulich versteht es Dennis Gastmann, sein Publikum zu unterhalten. Genügend Ingredienzien hat er als Auslandsreporter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und auf eigenen Expeditionen gesammelt. Im Laufe des Abends zeigt er Ausschnitte aus seinen spannendsten Reportagen vom anderen Ende der Erde und liest Anekdoten aus seinen Werken wie dem „Atlas der unentdeckten Länder“ - einer Expedition zu den weißen Flecken der Welt. ds Foto: Dennis Gastmann Der Bruderkuss von Heinz Löher Smartphone-Kunst Multimedial malt Heinz Löher seine Werke. Sie wirken nicht nur auf den ersten, sondern vor allem auf den zweiten Blick. „Jeder, der meine Bilder anschaut, soll damit auch etwas machen können.“ Als „Smartphone-Kunst“ bezeichnet er diesen Teil seines Schaffens, da die Ergebnissefarblich auf den ersten Blick verkehrt wirken. Sie erscheinen wie ein Negativ und bedürfen zunächst der Bearbeitung. Um sich wirklich ein Bild von dem eigentlichen Bild machen zu können, muss der Betrachter es fotografieren und anschießend mit dem entsprechenden Programm umwandeln. Der Künstler nutzt die Technik bewusst als Trick, um seinen Werken mehr Ausdruck zu verleihen. Die direkte Gegenüberstellung des Negativs an der Wand mit dem Positiv auf dem Smartphone zielt auf den Überraschungs-Effekt und die Erkenntnis, wie Farbe die eigene Wahrnehmung beeinflusst. Mit diesem interaktiven Spiel möchte Heinz Löher die Menschen anregen, sich intellektuell mit seinen Acrylgemälden auseinander zu setzen. Gelegenheit dazu bietet sich noch bis zum 12. Februar in der Stadthaus-Galerie in Hamm. Dort zeigt das Kulturbüro eine Werkauswahl des heimischen Künstlers unter dem Titel „Ein Bruderkuss und andere Zeitgeistereien“. Stadthausgalerie, Museumsstraße 2, 59065 Hamm; fr 16 bis 20 Uhr, sa und so 11 bis 16 Uhr. Eintritt frei, hamm.de Foto: Hein Löher Tischgespräche 2017; 10. 2., Romantik-Hotel Neuhaus, Lösseler Str. 149, 58644 Iserlohn-Lössel; parktheater-iserlohn.de 22

C O O L I B R I L O K A L H A G E N K A M E N Bäckermeister Werner Genderjahn und Geselle Michael Hopf beim Brotbacken Backstube mit Prädikat Das Magazin „Der Feinschmecker“ hat die hauseigene Bäckerei des Freilichtmuseums Hagen in die Liste der 500 besten Bäckereien Deutschlands aufgenommen. Die Bäckerei ist bekannt dafür, klassische Brotsorten herzustellen, die bereits vor hundert Jahren in der Region gegessen wurden. Ein Highlight ist, dass die Brote vor den Augen der Zuschauer im Holzofen gebacken werden. Stammkunden und Museumsbesucher wussten die Qualität der Backwaren bereits vor der Ehrung zu würdigen: „Schließlich bilden sich vor der Bäckerei regelmäßig lange Besucherschlangen“, kommentierte Museumsdirektor Dr. Uwe Beckmann mit einem Augenzwinkern die Würdigung. franz LWL-Freilichtmuseum Hagen, Öffnungszeiten der Gastronomie: 1.4. – 31. 10.; lwl.org Foto: LWL Die Neue Philhamonie Westfalen spielt in Kamen Karneval im Konzertsaal Karneval im Konzertsaal kann das Publikum in Kamen erleben. Das Ensemble der Neuen Philharmonie Westfalen tritt dort zwar ohne Kostüm aber mit außergewöhnlichem Repertoire auf. Neben Dvoráks Ouvertüre „Karneval“ und Strawinskys „Pietrouchka“ widmet sich die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier dem Werk des Russen Reinhold Glière. Er komponierte in nostalgischer Anlehnung an Tschaikowsky mitten im Zweiten Weltkrieg ein Konzert für Koloratursopran und Orchester. Der Gesang beschränkt sich auf einen einzigen Vokal, das A. Mit ihm spannt Nicole Chevalier melodische Bögen und fordert im Walzertakt zum Tanz auf. Eine Einführung in das Werk bekommen die Zuhörer eine halbe Stunde vor Beginn. ds Konzertaula, Hammer Straße 20, 59174 Kamen; 8.2. 19.30 Uhr. Foto: Pedro Malinowski KMZ - KollektiveMusikZentrale Veranstaltungsagentur und Promotion Kontakt für • Bands • Musiker • Künstler info@kollektivemusikzentrale.de www.facebook.com/kollektivemusikzentrale NORDSTERN Der Existenzgründungs - und Unternehmenswettbewerb Veranstaltungstermine im Ausgabe März 2017 bis zum 14.02. • 12.00 Uhr terminator@coolibri.de Fax 02 34 / 9 37 37 - 97 www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de 23

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