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Februar 2017 - coolibri Düsseldorf

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S Z E N E S C H L O S S

S Z E N E S C H L O S S E L L E R Z A K K Moritz Führmann Foto: Jens Barabasch „Yalla – wir schaffen das!“ Foto: Peter Jelinek Königliche Konzerte „Vergiss dich. Es soll dein Denken nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf“, riet Joachim Ringelnatz in einem seiner Gedichte. Eine Möglichkeit, sich und den Alltag mal eben zu vergessen, bieten ab Februar die Schlosskonzerte Eller. Für das Programm zeichnet ab sofort der Düsseldorfer Musiker Jens Barabasch verantwortlich. Der Auftakt ist vielversprechend: Am 9.2. trägt Schauspieler Moritz Führmann die liebevollen Texte von Joachim Ringelnatz vor, begleitet vom Oberkasseler Jazz-Trio Douce Ambiance. Am 7. Mai gastieren Folksänger Paul McKenna und Band im Prinzensaal, Alerusjon spielt am 25.6. Latin-Jazz. Später im Jahr gibt es ein Streicherensemble (24.9.), keltische Klänge (5.11.) und Kreisler-Lieder (15.10.) zu hören. toc; NaB; Moritz Führmann liest Ringelnatz: 19.2., 17 Uhr, Schloss Eller, Düsseldorf, arbeitskreis-kultur.de Erfahrungsschatz Interkulturelle Projekte haben im zakk schon lange Tradition. Sie bieten Gelegenheiten für geflüchtete Jugendliche, sich auf kreativem Wege mit ihrer Geschichte und dem neuen Leben hier auseinanderzusetzen. Im Februar heißt es „Yalla – wir schaffen das!“ Ahmad ist aus Aleppo geflüchtet und hat seine Erfahrungen in Gedichtform verarbeitet, zwei syrische Jungs, die zu YouTube-Stars geworden sind, zeigen mit viel Humor Stereotypen aus beiden Kulturen auf. Der Düsseldorfer Rapper Busy Beast und Romeo und Alhanote aus Syrien entdeckten die gemeinsame Liebe zum Rap und stehen nun zusammen auf der Bühne. Auch die bildenden Künste sind vertreten, es gibt Fotos und eine Installation zu bestaunen. toc Yalla – wir schaffen das: 7.2., 18 Uhr, zakk, Düsseldorf; zakk.de M U S E U M K U N S T P A L A S T K O N P L O T T Hermann Focke im Atelier Foto: Dejan Saric; Copyright: Hermann Focke Modeschmuck aus dem Hause Konplott Foto: Konplott Große Kunst Die beiden Förderpreisträger der diesjährigen „Grossen“ trennt genau 60 Jahre Altersunterschied. Hermann Focke wird für sein Lebenswerk geehrt, Daniel Kuge als bester Nachwuchskünstler. Fockes Werke sind organische Skulpturen, erinnern bisweilen an Raumschiffe oder seltsame Pflanzen. Kuge hat den Schwerpunkt auf Fotografie gelegt – sieht man allerdings Arbeiten der beiden nebeneinander, werden Zusammenhänge deutlich, die man vorher nicht vermutet hätte. Das ist, was die Grosse schafft: Kunst aus allen Bereichen zusammenzubringen. Multimedia-Installationen, Performances, klassische Malerei. Dazu ist sie bundesweit die einzige Ausstellung, die von einer Jury aus Künstlern kuratiert wird. toc Die Grosse Kunstausstellung NRW: 19.2.-12.3. Museum Kunstpalast, Düsseldorf; diegrosse.de 16 Mode vor Ort „Frauen sind meine Inspiration“, sagt Miranda Konstantinidou, Geschäftsführerin der Marke Konplott, die seit der Gründung im Jahr 1986 bekannt für Modeschmuck und Fashion-Accessoires ist. Ihr Ziel sei es, Produkte für jede Stimmung, für jede Tageszeit, für jeden Anlass sowie für jedes Alter zu entwerfen. Wer sich für tragbaren, zeitgenössischen Modeschmuck begeistert, kann sich von den Kollektionen nun auch in eigenen Shops der Marke ein Bild machen. franz Konplott Düsseldorf: Flinger Straße 9 + Schadowstr. 11, Mo–Sa 10–20 Uhr konplott.com

S Z E N E R e n n f a h r e r b l u t New York, Singapur, Kapstadt, Sidney – seit 16 Jahren tourt das Bicycle Film Festival rund um die Welt. Mit Filmen, Kunst und Musik feiert es die Fahrradkultur und einen Lebensstil, mit dem sich immer mehr Menschen identifizieren. Jetzt kommt das BFF erstmals nach Düsseldorf. Szene aus „Tall Bike Tour“ Foto: Bicycle Film Festival Ein schlimmes Erlebnis in ein gutes umzukehren, war der feste Wille von Brendt Barbur, als er 2001 in New York auf dem Rad von einem Bus angefahren wurde. In der Folge gründete er das Bicycle Film Festival, eines der renommiertesten Events der Radkultur. Über 60 Metropolen weltweit hat es bespielt; Künstler wie Ai Weiwei, Spike Jones, Metronomy oder Roisin Murphy waren involviert. Carsten Wien von der Schicken Mütze und Philipp Maiburg vom Open Source haben das BFF nun nach Düsseldorf geholt. Dass es sich zeitlich in die vielen Veranstaltungen im Vorfeld des Grand Départs fügt, passt natürlich bestens. Vom 9. bis 12. Februar sind an vier Stätten Dokus, Lang- und Kurzstreifen des Genres Fahrradfilm zu sehen. Den Auftakt macht im Cinema ein großer Klassiker: „A Sunday in Hell“ zeichnet ein detailliertes Bild des legendären Eintagesrennens Paris–Roubaix im Jahre 1976. Zuvor gibt es ein Warm-up im Carhartt Store mit Bier und Musik. Am Freitag (10.2.) werden im Metropol in 2 x 90 Minuten die „BFF Greatest Hits“ gezeigt. 20 internationale Kurzfilme nähern sich dem Thema Fahrrad auf höchst unterschiedliche Weise: „The Cyclist“ ist eine Liebesgeschichte, den rasanten Trip eines Fahrradkuriers verfolgt man in „On Time“, bei „Mama Agatha“ lernen Migrantinnen das Radeln. Anschließend bitten die Veranstalter zur Aftershow-Party ins Miss Moneypenny. Dritter Spielort ist am Samstag das postPOST – Grand Central, wo nach dem Filmprogramm ein Konzert der Grandbrothers zu erleben ist. In der Schicken Mütze machen sie am Sonntagvormittag zunächst eine Ausfahrt mit dem Rennrad, 100 km + rund um Düsseldorf. Um diese Jahreszeit kein reines Vergnügen, aber ein bisschen Quälerei gehört zum Radsport: Mitfahren darf jeder, der sich traut. Den Abschlussfilm am Abend (Titel stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) und das Veggie-BBQ hat man sich nach diesem Höllenritt absolut verdient. Berit Kriegs Bicycle Film Festival: 9.–12.2., Düsseldorf; bicyclefilmfestival.com 17

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