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Februar 2017 - coolibri Dortmund

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C O O L I B R I L O K A

C O O L I B R I L O K A L H U C K A R D E Geschichte der Spie Kleine und große Pixel haben ein neues Zuhause! Zum Jahreswechsel hat in Dortmund das Binarium eröffnet – d Die Retro-Technik-Schau ist zwar erst halb fertig, hat aber trotzdem schon einiges Das Binarium hat seine Heimat auf stolzen 1500 Quadratmetern und zwei Etagen in einem ehemaligen Zechengebäude. Das Erdgeschoss widmet sich Videospielkonsolen. Dort liefert das Binarium einen Querschnitt durch die ganze Konsolen-Geschichte. Angefangen bei einer erlesenen Auswahl verschiedener Pong-Geräte, über die ersten Atari-Konsolen, dem S-NES und der ersten Play Station bis hin zur aktuellsten Konsolen-Generation ist alles vertreten. Zwischen 200 und 300 Exponate tummeln sich auf der Videospiel-Etage. Einige davon sind an Röhrenfernseher angeschlossen – im Binarium ist Probespielen nämlich ausdrücklich erwünscht! Insgesamt 20 Spielstationen haben die Macher aufgebaut und im Erdgeschoss verteilt. 20 „Was mich groß gemacht hat, war mein eigener Computer, mein C64.“ Neben den vielen Konsolen gibt es übrigens auch noch das passende Zubehör. Bongos treffen auf 3D-Brillen aus den 80ern oder Controller mit Eisenbahn-Bedienelementen. Außerdem gibt es natürlich noch reichlich Handhelds. Allein die Reise durch die Game-Boy-Geschichte ist lang und spannend. Dazu gibt es Mini-LCD- Games, Game Gears, Atari-Taschenkonsolen und eine Menge mehr. Die zweite Etage wird im Laufe des Jahres bestückt. Das Thema: Heimcomputer und PCs. Dort werden nicht nur die Klassiker wie C64, Amiga oder Atari ST ausgestellt, es wird auch einen kleinen Ausblick auf den japanischen Markt geben. Die Computer dafür stehen übrigens schon im Lager, müssen aber noch aufgebaut werden. Entstanden ist das schicke Museum dank eines Luxusproblems. Die Idee hatte Geschäftsführer Christian Ullenboom im Jahr 2011. „Ich war damals in meinem Leben unterbeschäftigt“, sagt er. Der Java-Programmierer war einfach nicht ausgelastet und hat sich auf seine Wurzeln besonnen. „Was mich groß gemacht hat, war mein

C O O L I B R I L O K A L Fotos (8): Sebastian Ritscher lkonsolen as deutsche Museum der digitalen Kultur. zu bieten. eigener Computer, mein C64.“ Fasziniert von diesem „kreativen Werkzeug“ fing er an, für seine Ausstellung zu sammeln. Im Internet und auf Retrobörsen ging er auf die Jagd. 700 Objekte hat er erlegt. Trotz der großen Ausstellungsräume: Platz für alle Exponate gibt es nicht. „Da stellt sich dann die Frage, was man weglässt“, so Ullenboom. Großrechner kamen zum Beispiel ohnehin nie in Frage. „Ich will Objekte zeigen, zu denen die Leute einen persönlichen Bezug haben“, sagt Ullenboom. Das Ergebnis der persönlichen Auslese lässt die Herzen von Konsolen-Gamern und Computer-Freaks höher schlagen. Aber nicht nur die. „Hier kommen ganz normale Leute hin“, sagt Ullenboom. „Wir haben ein gemischtes Publikum. Das Binarium sollte auch kein Museum werden, dass nur mit Nerds funktioniert.“ Sebastian Ritscher BINARIUM, Hülshof 28, 44369 Dortmund, Di–Fr 9–17, Sa+So 9-18 Uhr; binarium.de

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