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Februar 2016 - coolibri Düsseldorf /Wuppertal

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K U N S T Magier des

K U N S T Magier des Lichts Muriel Maxwell Foto: Horst P. Horst, Copyright:Condé Nast Horst Estate Summer Fashions Foto: Horst P. Horst, Copyright: Condé Nast Horst Estale Wenn der Name Horst P. Horst fällt, sind die Superlative nicht weit. Magier des Lichts, König der Modefotografie, Star der Schönen und Reichen. 250 fotografische Werke des Gepriesenen sind ab Mitte Februar im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen – im Rahmen der Ausstellung „Horst: Photographer of Style“. Der englische Titel kommt nicht von ungefähr. Kuratiert wurde die Wanderausstellung, deren einzige deutsche Station Düsseldorf ist, vom Londoner Victoria and Albert Museum. Kein leichter Job, schließlich hinterließ der Fotograf nach seinem Tod mehr als 22 000 Arbeiten. „Wir hätten fünf Ausstellungen füllen können“, erklärt dann auch Susanna Brown, Kuratorin der Schau, die neben Porträts von Berühmtheiten auch Natur-Aufnahmen und Reisebilder zeigt. Über einen Zeitraum von sechzig Jahren stand Horst P. Horst hinter der Kamera. Und die Schönen und Reichen standen Schlange, um von ihm abgelichtet zu werden. Dabei waren seine Shootings dafür bekannt, besonders hart zu sein. Manchmal dauerte es mehrere Tage, bis der Meister vollends zufrieden und das Foto im Kasten war. Abschrecken ließ sich davon niemand: Marlene Dietrich ebenso wenig wie Rita Hayworth, Ginger Rogers oder Bette Davis. Letztgenannte war die erste Hollywood-Schauspielerin, die Horst P. Horst überhaupt porträtierte. Da war er bereits in New York angekommen. Ein weiter Weg von Weißenfels an der Saale, wo er im Jahr 1908 als Horst Paul Albert Bohrmann geboren wurde. Von dort aus führte ihn sein Weg zunächst nach Paris, wo er 50 „Wir hätten fünf Ausstellungen füllen können.“ als Architektur-Student bei Le Corbusier arbeitete. In der französischen Hauptstadt lernte er den Cheffotografen der französischen Vogue kennen. Und bereits zwei Jahre später lud ihn Condé Nast nach New York ein, um Aufnahmen für die amerikanische Vogue zu machen. Schnell stieg er zum neuen Star-Fotografen des Magazins auf. Wegen seiner eleganten Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den Dreißigerjahren galt er als Meister von Licht und Schatten. Inspirieren ließ er sich gerne von zeitgenössischer Kunst. Der große Salvador Dalí entwarf Sets für seine Aufnahmen. Als später die Magazine farbig wurden, setzte er auf das Nebeneinander von Farbblöcken, kreierte klare und leuchtende Arrangements. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen. Noch vor Ende des Zweiten Weltkriegs floh der Künstler in die USA, verpflichtete sich in der Armee und änderte seinen Namen. Von nun an hieß er Horst P. Horst. Eine Name, der bis heute nachhallt, obwohl er 1999 in Florida verstarb. Alexandra Wehrmann Horst: Photographer of Style, 12.2.–22.5., NRW-Forum, Ehrenhof 2,

K U N S T HAYDI! SO 28.02.2016 FAMILIE FLÖZ LEAS HOCHZEIT SA 27.02.2016 SCHAUSPIELHAUS BOCHUM AMERIKA FR 04.03.2016 PHILIPP HOCHMAIR TRANSIT MO 29.02.2016 DI 01.03.2016 DEUTSCHES THEATER BERLIN BIN NEBENAN SA 05.03.2016 (PREMIERE) DO 10.03.2016 THEATER DUISBURG IM WESTEN NICHTS NEUES Pascal Sender: G Force 2015 Willst du ein G? Die Begegnung mit der Kunst von Pascal Sender ist beizeiten eine unverhoffte. So trafen jene, die 2014 ihr Auto im Parkhaus unter dem Kom(m)ödchen abstellten, auf eine großformatige Wandarbeit des jungen Düsseldorfers. Wer seine Werke in abgasfreier Umgebung betrachten will, hat dazu derzeit Gelegenheit: in der Galerie Anette Müller. Der Kunstraum am Alten Hafen in Düsseldorf stellt den Meisterschüler von Peter Doig bereits zum zweiten Mal aus. Unter dem Titel „Ogsielan Buky“ sind ausgewählte, zum Teil eigens für die Ausstellung gefertigte Sender-Arbeiten zu sehen. Die sind auf Holz gesprüht oder auf Leinwand gemalt und vermischen Graffiti-Elemente mit futuristischer Malerei. Mittels Linien, Balken und Flächen zeichnet Sender in seiner G-Serie Buchstaben und Zahlen nach. So erzeugt er illusionistische Räume, in die der Betrachter förmlich hineingezogen wird. In seinen Kästen aus bemalten Gläsern geht er noch einen Schritt weiter. Hier wird die Malerei zur Installation. AW Pascal Sender „Ogsielan Buky“: bis 13.2. Galerie Anette Müller, Rheinort 2 (Alter Hafen), Düsseldorf, Do–Sa 12–19 Uhr Copyright: Pascal Sender MIXED FEELINGS DI 08.03.2016 NISREEN FAOUR UND BRIAN MICHAELS DIE BLECHTROMMEL FR 11.03.2016 SO 06.03.2016 MO 07.03.2016 SCHAUSPIEL HANNOVER UM DIE WELT IN ACHTZIG TAGEN MI 09.03.2016 DO 10.03.2016 THEATER R.A.B. FREIBURG SCHAUSPIEL FRANKFURT STURM SA 12.03.2016 BURGTHEATER WIEN Amateur im besten Sinne Anlässlich des „Duesseldorf Photo Weekend“ zeigt die Galerie Beck & Eggeling ab dem 12. Februar gleich zwei Lichtbild-Ausstellungen. Während an der Bilker Str. 4–6 Lucien Clergues Serie „Les Gitanes“ zu sehen, wird gegenüber Otto Steinert präsentiert. Im Alter von 14 Jahren entdeckte Steinert die Fotografie für sich. Zum Beruf machte er seine Leidenschaft jedoch zunächst nicht. Er wurde Arzt, beschäftigte sich Otto Steinert: Luminogramm, 1952 allerdings nebenher stets intensiv mit Fotografie. So intensiv, dass er irgendwann die Mediziner-Karriere an den Nagel hängte und begann, Fotografie zu unterrichten. Fast 20 Jahre, bis zu seinem Tod 1978, lehrte er an der Essener Folkwangschule. Natürlich war er nicht ausschließlich Lehrer. 1951 reiste Steinerts Ausstellung „subjektive fotografie“ durch Europa, die USA und Japan. Der Künstler experimentierte mit kameraloser Fotografie, Langzeit- sowie Mehrfachbelichtungen und arbeitete mit der Umkehrung von Tonwerten. Dabei beschränkte er sich stets streng auf Schwarz-Weiß. In den 1960er-Jahren entdeckte er das Porträt für sich, lichtete u. a. deutsche Wissenschaftler und Nobelpreisträger ab. Aw Foto: Otto Steinert 27. FEBRUAR – 13. MÄRZ 2016 IM RAHMEN DER 37. DUISBURGER AKZENTE NAH UND FERN - 300 JAHRE DUISBURGER HAFEN www.theater-duisburg.de Otto Steinert: 12.2.–2.4. Galerie Beck & Eggeling, Bilker Str. 5, Düsseldorf, Di–Fr 10–13 und 14–18; Sa 11–16 Uhr; während des „Duesseldorf Photo Weekend“: 12.2. 18–21; 13.2., 12–20, 14.2. 12–18 Uhr

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