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Bier Glossar ALKOHOL In

Bier Glossar ALKOHOL In der Regel versteht man darunter Äthylalkohol (Ethanol): C2H5OH. Normale Vollbiere weisen einen Alkoholgehalt von 4,5 bis 5 Volumen-Prozent auf, Leichtbiere von 2,5 bis 3 Prozent, alkoholfreie Biere von maximal 0,5 Prozent. Bockbiere bringen es oft auf über 7 Prozent. ALKOHOLFREIE BIERE Der maximal zulässige Alkoholgehalt liegt bei 0,5 Vol.-Prozent, eine Größenordnung. Alkoholfreies Bier entsteht aus Vollbier, welches durch Alkoholentzug mittels Osmose, Dialyse, Vakuumdestillation oder Dünnschichtverdampfung behandelt. Es ist gut geeignet als Sportlergetränk. ALTBIER Obergärige Bierspezialität aus dem Raum Düsseldorf. Eingebraut wird es mit dunklen Gerstenmalzen, in der Regel stärker gehopft, vergoren mit speziellen obergärigen Hefestämmen. BIER Fertiges Bier besteht in erster Linie aus Wasser (880 bis 960 g/kg). Neben dem Alkohol enthält es Kohlenhydrate, Aminosäuren, Mineralstoffe (1100 bis 2100 mg/ kg), Vitamine, organische Säuren, Ballaststoffe, phenolische Verbindungen und Hopfenbitterstoffe in größeren Mengen. Auf 40 g Alkohol pro Liter kommen 40 g nichtalkoholische Bestandteile pro Liter. BOCKBIER Bier mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 16 Prozent. Der Alkoholgehalt liegt bei über 7 Vol.-Prozent. DOPPELBOCK Besonders starkes Starkbier mit mindestens 18 Prozent Stammwürze und damit rund 8 Volumen-Prozent Alkohol. DÜNNBIER Vor allem in Kriegs- und Notzeiten hergestelltes Bier mit geringem Stammwürzeund Alkoholgehalt. DUNKLE BIERE Eingebraut unter Verwendung von Malzen mit dunklerer Farbe bzw. von Röstmalzextrakten. Zeichnen sich durch einen kernigeren, malzbetonteren Geschmack aus. EXPORT Exportbier liegt im Stammwürzegehalt über 12,5 Prozent und ist in der Regel weniger gehopft, also etwas milder und süßlicher im Trunk. HEFE Grundsätzlich unterscheidet man untergärige (Saccharomyces carlsbergensis) und obergärige Hefe (Saccharomyces cerevisiae). Die untergärige Hefe setzt sich am Ende der Gärung, die bei Temperaturen von bis zu 15 °C abläuft, am Boden ab, die obergärige steigt während der Gärung an die Oberfläche. HOPFEN eine Kletterpflanze aus der Familie der hanfartigen Gewächse. Für die Bierbereitung werden nur die weiblichen Hopfenpflanzen verwendet. Man unterscheidet in Aroma- und Bitterhopfen. Rund 150 Einzelsubstanzen bringt der Hopfen ins Bier ein (ätherische Hopfenöle, Hopfenbitterstoffe, Hopfenaromasubstanzen). KELLERBIER Bierspezialität aus dem fränkischen Raum. Dabei handelt es sich um helle oder dunklere Märzenbiere. KRISTALLWEIZEN Blank filtriertes Weizenbier, früher: Champagner-Weizen. KÖLSCH Helles obergäriges Bier aus Gerstenmalz, das nur in und mit wenigen Ausnahmen um Köln herum gebraut werden darf, von Brauereien, die der Kölsch-Konvention angehören. LAGER Aus dem Englischen übernommener Begriff für helle untergärige Vollbiere. Leichtbier/Light-Bier: Biere mit einem um mindestens 40 Prozent geringeren Alkohol- und Kaloriengehalt. MÄRZEN Ein Exportbier, das früher, als es noch keine künstliche Kühlung gab, kurz vor Ende der Brauperiode im März stärker eingebraut wurde, um eine bessere Lagerfähigkeit und Haltbarkeit zu erzielen. MALZ Für die untergärigen Biere darf in Deutschland laut Reinheitsgebot nur Gerstenmalz verwendet werden. OBERGÄRIGE BIERE Zu den obergärigen Bieren, gebraut mit obergärigen Hefen (Saccharomyces cerevisiae), zählen die Weizenbiere, die Altund die Kölschbiere. PILS Helles, untergäriges Vollbier, stärker gehopft, mit betonter Bitterkeit. Das in Deutschland mit Abstand beliebteste Bier. PORTER Nahrhaftes, dunkles, obergäriges, stark gehopftes und stark eingebrautes Bier. Der Name leitet sich aus dem Englischen ab. Porters waren schwer schuftende Lastenträger, die dieses Bier bevorzugten. 76

RAUCHBIER eine Spezialität aus Oberfranken. Dabei wird das Malz über offenem Buchenholzfeuer getrocknet. Dieses Rauchmalz gibt sein Raucharoma an das Bier ab. SCHANKBIER Bier mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 7 Prozent und weniger als 11 Prozent. SCHWARZBIER Sehr dunkles Bier mit ausgeprägtem Röstmalzcharakter, manchmal auch unter Verwendung von Zucker eingebraut. STARKBIER Biere mit einem Stammwürzegehalt von über 16 Prozent werden als Starkbier bezeichnet. STOUT Obergäriger, röstmalzorientierter Dunkelbiertyp aus Großbritannien. TRAPPISTENBIER Belgische Spezialität. Sie darf nur in besonderen Klosterbrauereien gebraut werden. Reift manchmal ähnlich wie Champagner in Flaschen. UNTERGÄRIGES BIER Mit untergäriger Hefe vergorene Biere wie z. B. Pils, Export, Märzen. WEIZENBIER ODER WEISSBIER Obergärige Biersorte, deren Malzanteil zu über 50 Prozent aus Weizenmalz bestehen muss. Meist auf der Flasche gereift, zeichnen sich diese Biere aus durch ein fruchtiges Aroma (Banane oder auch Pfirsich) aus. ZWICKELBIER In der Regel untergäriges Bier, das ohne Filtration direkt vom Lagertank auf die Flasche gezogen wird. Kräftiger und aromatischer als das filtrierte Pendant. 77

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