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Durstlöscher

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Das offizielle Bier der Sommelier-Union Deutschland e.V. www.hoevels-original.de DLG-prämierte Spitzenqualität ität DLG-prämierte Spitzenqualität ität DLG-prämierte Spitzenqualität ität Eine kleine Zeitreise Buden im Ruhrgebiet Duisburg-Mitte, 2007 Sie sind keine 100 Meter voneinander entfernt. Ihre Gäste lieben sie. Sie lieben die Kundschaft, Kaffee und Kuchen. Zwei Orte, die dem Genuss verschrieben sind, zwei Herangehensweisen an ein Genussmittel, eine Leidenschaft. Eine kleine Zeitreise, eine fotografische Betrachtung über Mode und Wandel, gleichzeitig über Dauer und Wertigkeit. Und die ewige Lust auf Kaffee. In Bochum. Im Café Zur Altstadt und in der Kaffeerösterei Röst.Art 14 Dortmund-Nord, 2007 Sie sind so viel mehr als nur Einkaufsmöglichkeiten. Die Trinkhallen und Kioske im Pott sind Versorger. Sie haben nicht nur Kippen, Bier, Brötchen und Zeitschriften, sondern auch Rat und Die perfekte Komposition aus vier Edelmalzen und bestem Hopfen. Tat und warme Worte. Den Budenzauber macht die große Hövels verführt Fotografin Brigitte Krämer die Sinne. sichtbar. 30 Von Inga Pöting Kännchen gegen Barista Die coole szenige Rösterei und das altehrwürdige Kaffeekränchen im Vergleich: Kaffeetrinken im Ruhrgebiet. Eine Foto-Zeitreise - mitten in der Gegenwart. 31 44 12 Unternehmensgeschichte Stiftsquelle: EIN BRUNNEN ZIEHT UM 22 Vom Multivitaminsaft zum Smoothie Professor Julius Koch war eine Legende. Als Leiter des Instituts für Gemüse- und Früchteverwertung an der berühmten Wein-Hochschule in Geisenheim erwarb der 1912 geborene Önologe sich schon unmittelbar nach Erfunden wurde der Konzept, nicht rechtlich geschützt übrigens, das dem Zweiten Weltkrieg große Verdienste bei der Modernisierung des Fruchtsafthersteller hof wegzudenken ist. Noch ist das Fußballstadion Multivitaminsaft vom längst aus keinem Supermarkt und keinem Bahn- Bereichs der Gemüse- und Früchteverwertung und vor allem der Frucht- 60er Jahre mit Koch im versammlungsort. Vermutlich aber nicht mehr Eckes, der Ende der vermutlich der einzige Smoothie-freie-Massensafttechnologie. So verwundert es hauseigenen Institut lange. nicht, dass Koch im Rahmen seiner für Getränkeforschung späteren Tätigkeit in der Fruchtsaftindustrie vor allem als der Schöpfer von teln ließ. So kam 1979 mäßig“, „cremig“) ist eine Bezeichnung für kalte an neuen Safttypen tüf- Smoothies (von smooth, englisch, „fein“, „gleich- „Hohes C“ (erster konzentrierter und als erster „Frucht-Multi-Vitaminsaft“ der Dr. ten, die frisch zubereitet oder als Fertigprodukte Mixgetränke aus Obst und auch Milchproduk- haltbarer Orangensaft in Flaschen) oder „Dr. Koch‘s Trink 10“ (erster Multivitaminsaft) in Erinnerung bleibt. Markt, benannt eben lichen Fruchtsäften wird bei den Smoothies die Koch’s Trink 10 auf den angeboten werden. Im Gegensatz zu herkömm- nach dem Institutsleiter Julius Koch. Er wurde damals als Mix aus „10 die Schale und Kerne verarbei- ganze Frucht, ja teilweise auch wohlschmeckenden Früchten“ und „10 lebenswichtigen Vitaminen“ angepriesen. Seitdem hat len Smoothie-Produkten das tet. Entsprechend gilt bei vie- sich Multivitaminsaft etabliert. Obwohl der Vielvitaminsaft mit seinem sämig-undifferenzierten Gepüree als Basis. Dieses wird je Fruchtmark oder ein Fruchtschmacksbild nicht überall in der Welt geschätzt nach Rezept mit Säften, Wasser, Milch, Milchprodukten wird, wurde er doch einst zum drittbeliebteste Fruchtsaft der Deutschen – nach Orangen- und oder Kokosmilch gemischt wird, um Apfelsaft. eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten. Damit ist es dem Multivitaminsaft recht nahe. Heute ist die Welt der Säfte eine vollkommen andere. Der Konsument hat gelernt zu unterscheiden, welche Qualitätsstufen und Sorten es bei den mit der amerikanischen Gegenkultur. Auch Die Smoothie-Historie in den USA ist eng verbun- Orangen- und Apfel-Säften gibt, die Kombinatorik hier wurde frisch gepresster Obstsaft in den 60ern mit vielen neu verfügbaren Südfrüchten ist schier zum Trendgetränk bewusst lebender Vegetarier in unendlich, alte Obstsorten feiern ein Comeback, den Saftbars Kaliforniens. Ein Hippie-Saft-Traum. genauso wie immer wildere Kreationen mit Gemüse ihren Weg machen. Der Trend zu vegan und findet es sich eher als „das trinkbare gute Gewis- Seit der Trend in Deutschland angekommen ist, vegetarisch breitet den Säften ebenfalls einen sen“ überall wieder. Denn er wird gelegentlich schönen Teppich aus, sind sie doch gleichermaßen nahrhaft und gesund, wie auch offensichtlich vielleicht die Vorstellung, statt mühsam Obst zu vermarktet als Ersatz für frisches Obst. Verlockend „natürlich“. Allein die Frage nach dem Zucker steht besorgen, es zu schälen und zuzubereiten, einfach dann noch im Raume. kurz in den Kühlschrank zu greifen und die Tagesration „Gesundheit“ zu kippen. Doch dabei sollte Ein moderner Vertreter – quasi der legitime Nachfolger des Multivitaminsaftes – ist der Smoothie. tet zumeist ungefähr so viel wie 2 Kilo Äpfel. Das der Konsument gut überlegen: ein Smoothie kos- Ein amerikanischer Name für ein amerikanisches hat Doktor Koch vermutlich nie geahnt. 30 Aus der Region-für die Region Feinste Säfte DLG-prämierte Spitzenqualität ität moeller-obstsaefte.de Aus der Region-für die Region Aus der Region-für die Region Aus der Region-für die Region Feinste Säfte Feinste Säfte Feinste Säfte DLG-prämierte Spitzenqualität ität Aus der Region-für die Region moeller-obstsaefte.de moeller-obstsaefte.de Feinste Säfte moeller-obstsaefte.de moeller-obstsaefte.de 46 Saftkönig von der Ruhr In recklinghausen produziert Möller Apfelsäfte. Wir haben die Produktion besucht und mit dem Chef gesprochen. 22 Mitten im Ruhrgebiet, in Essen-Stoppenberg, hat 1894 ein Getränkevertrieb die Arbeit aufgenommen. Johann Spielmann hieß der Mann, der unter anderem Bierfässer aus Dortmunder Brauereien holte, um sie in Stoppenberg in Flaschen abzufüllen und zu verkaufen. Unweit Mit der Stiftsquelle war ein der Zeche Zollverein wuchs ein echtes mittelständiges Traditionsunternehmen heran. Nach dem Zweiten ralwasser, das amtlich an- neues Produkt da: Mine- Weltkrieg wurde hier sogar die bekannte Limo-Marke erkannt ist und direkt am Sinalco abgefüllt. 1959 war dann das Jahr, in dem für Gewinnungsort abgefüllt die, nun schon, Johann Spielmann GmbH eine neue Ära werden muss. Die Marke anbrach: Bei Bohrungen für einen neuen Brunnen, um Stiftsquelle wurde geschaffen. Der Name bezieht sich die Kosten für Wasser zu reduzieren, stieß das Unternehmen auf erstklassiges Mineralwasser – die Geburtsstunde der Stiftsquelle. rum Stoppenbergs, in deren auf die Stiftskirche im Zent- Sichtweite sich diese erste Quelle befand. In den nächsten mehr als 50 Jahren entwickelte sich die Stiftsquelle zu einem der führenden familiengeführten Mineralbrunnen im Ruhrgebiet, das sich zunächst ausschließlich auf die Produktion von hochwertigen Mineralwasserprodukten spezialisiert hat. Mit steigender Nachfrage wurde es aber im 21. Jahrhundert am Standort in Essen immer enger. Daneben hatte die Stiftsquelle dort mit weiteren Wettbewerbsnachteilen zu kämpfen. So durfte aufgrund der Lage in einem echten Wohngebiet vor sechs Uhr am Morgen keine LKW fahren. Quasi undenkbar für einen florierenden und funktionierenden Getränkelieferanten, der sein Pro- Stiftsquelle. Der Umzug Das Traditionsunternehmen aus Stoppenberg musste aus Platzgründen umziehen. In Dorsten fand es Platz und neues frisches Mineralwasser. Jetzt sogar in Bio. 44 Multivitamin vs. Smoothie 23 Gutes Gewissen zum Trinken. Die schnelle Dosis Vitamine zum kippen. Aus einem Mischmasch von Säften wurde ein bunter Trink-Kult für Bewusste. Saft ist nicht gleich Saft. 45 Möller-Säfte aus Recklinghausen Aus der Region in die Flasche von Stefan Moutty (text und Foto) „Der Apfe – Josef M wehrend schlag fü Artikel hö bin doch ter“, kor des Rec „Möller O wäre er wahrhaft der Äpfe nicht wei nimmt M ihn mit kö 46 4

Abwarten und T-Bone-Tea trinken Steak-Tee. Ja, nee, ist klar. Irgendwann musste ja mal wer darauf kommen. „Nach jahrelanger Entwicklung sind wir nun vollkommen glücklich über unsere Innovation T-Bone Tea. Sie besetzt eine Marktlücke und ist für Steak- und Teeliebhaber gleichermaßen eine willkommene Abwechslung“, findet Geschäftsführer Burkhard Schulte von gourmetfleisch.de. Ob es wirklich stimmt, dass Kuh gegen Kater hilft, kann hier jeder selbst herausfinden. Neue Kunden sollen außerdem durch ein Sample-Mailing begeistert werden, bei dem T-Bone Tea in einer Teebox im Stil einer Feinkost-Fleischerei verschickt wird. Besonderer Clou: Die Teebeutel hängen an kleinen Fleischerhaken, mit denen man sie auch gleich am Tassenrand einhaken kann. T-Bone Tea ist schon ein Hingucker im Büro, fett riechender Begleiter beim Brunch, Aufsehen erregender Appetizer zum Barbecue, Aufreger für Vegetarier und ein perfekte Geschenk für Männer, die schon alles haben. www.gourmetfleisch.de Yu-Jin hat besten Gin Dem Gin des Lebens kann der Kenner ganz gut an der Rü nachjagen. Der ewige Spirituosen-Klassiker, der immer noch neue Blüten hervorbringt, steht im Gin & Jagger in Essen-Rüttenscheid natürlich stets im Fokus. Yu-Jin Chung betreibt ihr „Cafe, Bar, Brasserie“ mit „internationalem Crossover“ in einem tollen Ambiente. Dunkel, stylish, urban. Große Wandtapeten in Magazin-Collagen-Optik. Popkultur trifft Design-Klassik trifft Style-Ideen. Wunderbar: Eine lange Theke wartet auf die Bar-Flies. Der Freisitz Richtung Rüttenscheider Straße ist klein genug für Exklusivität, und auch der Service macht was her mit den schwarzen Hosenträgern über der weißen Bluse. Hinten heraus ist es etwas anders, da erwartet den Gast der eher gemütliche Biergarten, freilich Stauder feiert 150 Jahre – und sucht Bilder mit dem schönen Essens- und Getränke-Angebot des Ladens. Kulinarisch setzt man auf das, was überall so gerne als „Soulfood“, tolle Burger,Currys, schicke Steaks und saisonale Salate, Currywurst wie Ratatouille. Oder auch mal ein „Yellowfin Tuna Steak“ (Vorspeise, 9, 50), das den Thunfisch in sensibel angegrillten Würfeln als Halb-Sushi-Variante auf den Tisch bringt, dazu einen Glasnudelsalat, wiederum toll ergänzt mit Erdnüssen, Limette, Koriander und Minze. Und der Gin? Da gibt es immer etwas zu entdecken: der fruchtige MOM Gin, Friedrichs Dry Gin aus Westfalen, der Siegfried aus dem Rheinland oder auch Ferdinand’s Saar Dry Gin Gold Cap, High End aus dem Saarland. Fabelhafte Auswahl. www.gin-jagger.de Bei der Privatbrauerei Jacob Stauder laufen die Vorbereitungen auf das Jahr 2017 auf Hochtouren. Anlass: In diesem Jahr begeht das Essener Familien-Unternehmen seinen 150. Geburtstag. Und bei diesen Vorbereitungen können Stauder-Fans mithelfen: Und zwar mit historischen Fotos, Dias und Filmen zum Thema „Stauder“. „Natürlich haben wir ein auch ein entsprechendes Archiv“, sagt Brauereichef Thomas Stauder. „Trotzdem schlummert bestimmt das ein oder andere spannende Foto, Dia oder vielleicht auch Filmmaterial irgendwo in Schubladen oder Alben.“ Über genau diese historischen „Stauder-Schnappschüsse“ würde sich die Brauerei sehr freuen. Das Material kann entweder (wenn digitalisiert) per Mail direkt an info@stauder.de geschickt werden. Alternativ funktioniert natürlich auch der Postweg (Privatbrauerei Jacob Stauder, Abteilung Marketing, Stauderstr. 88, 45326 Essen). Bild- und Filmmaterial wird nach Sichtung und ggf. erfolgter Digitalisierung natürlich zurückgesandt. www.stauder.de 7

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