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Dezember 2016 - coolibri Düsseldorf

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T H E A T E R D Ü S E L

T H E A T E R D Ü S E L D O R F V e r s c h w i n d e n u n d E r i n n e r n Foto: Sebastian Hoppe Die dritte Produktion der Düsseldorfer Bürgerbühne steht ganz im Zeichen der Musik. „Verlorene Lieder“ widmet sich Werken mit besonderer biografischer Bedeutung und der Frage, warum im deutschen Alltag so wenig gesungen wird. Entwickelt wird das vielschichtige Stück von Bürgerinnen und Bürgern sowie einem künstlerischen (Profi-)Team des Schauspielhauses. „Es ist unser gemeinsames Theater“, lautet das Credo von Christof Seeger-Zurmühlen. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 leitet er die neu etablierte Bürgerbühne im D’haus – ein Modell, das jedem Interessierten die Möglichkeit bietet, einmal selbst auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten. So funktioniert auch die Inszenierung „Verlorene Lieder“. Hier ist Seeger-Zurmühlen zudem auch als Regisseur im Einsatz. „Das Spannende an diesem Projekt ist das Aufeinandertreffen der zutiefst persönlichen Geschichten der Akteure mit dem kollektiven Liedergedächtnis in uns allen“, bekennt er. 46 Persönliche Geschichten als Fundament Das Ensemble besteht aus unterschiedlichen Menschen zwischen 15 und 81 Jahren. Ob Heilpraktiker, Journalistin oder Profimusiker – sie alle verbinden ein einschneidendes Erlebnis oder eine prägende Erfahrung mit einem Lied. Ihre Geschichten – mal bewegend und berührend, mal witzig und schräg – sind der Sockel, auf dem die Inszenierung aufbaut. Da geht es unter anderem um einen Sänger, der seine Stimme verloren hat, um eine Mutter, die bei der Geburt ihres Kindes beinahe gestorben wäre und natürlich um so manche verflossene Liebe. Wiederbelebung verlorener Lieder Darüber hinaus verhandelt das Stück unterschiedlichste Fragen: Ist uns die Singkultur in Deutschland verloren gegangen? Warum wurden manche Lieder gar verbannt?„Lilli Marleen“ zum Beispiel. Durch die Assoziation zum zweiten Weltkrieg ist dieses Lied für manche Menschen bis heute unerträglich. Andere Melodien wiederum erinnern an Ex-Partner und wieder andere werden in musikalischer Hinsicht schlicht als No-Go empfunden. Aber grau ist bekanntlich alle Theorie! Und so widmet sich ein großer Teil des Abends auch der ganz praktischen Wiederbelebung verlorener Lieder: Es darf nach Herzenslust gesungen werden – und die tatkräftige Unterstützung des Publikums ist ausdrücklich erwünscht! Susanne Ruprecht „Verlorene Lieder“: 10.+15.12 , 8.+22.1. (18.30 Uhr), 14.,18.+26.1. (20 Uhr) Central, Kleine Bühne; dhaus.de

T H E A T E R W U P P E R T A L SCHENKEN SIE KULTUR! Trügerische Harmonie Wi-hilde Nacht Hoher Erwartungsdruck, steigende Spannung: Es weihnachtet. Viele kennen das; auch zwei Pariser Familien, die auf heimelige Ruhe und behagliches Beisammensein hoffen. Aber leider, leider entwickelt sich der Weihnachtsabend zum Albtraum ... Sechs Schauspieler des TalTonTheaters schlüpfen für die Komödie „Weihnachten auf dem Balkon“ in gleich zwölf Rollen und präsentieren in Doppelbesetzung zwei sich streitende Familien auf zwei Balkonen, inklusive Schwiegermonster, Weihnachtsmann, Fleischer und Christkind. Als höchst amüsantes Spektakel kündigt das TTT die Weihnachtskomödie des erfolgreichen französischen Autors Gilles Dyrek an: Bunt, einfallsreich, voller Tempo. Und wenn man eines zu Weihnachten wohl gut gebrauchen kann, dann feinen oder auch brachialen Humor, der den Auseinandersetzungen standhält. JDD „Weihnachten auf dem Balkon“: ab 26.11. im TalTonTheater, Wuppertal S O L I N G E N Kaiser-Ego Eitel scheitern Nicht selten findet man in Märchen eine denkwürdige Botschaft, oft geht es um große Begriffe wie Mut, Aufrichtigkeit und Ehre. Hans Christian Andersen veröffentlichte 1837 das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, und hierin geht es vor allem um Schein und Sein. Es handelt von einem Kaiser, der sich von zwei Betrügern für viel Geld neue Gewänder weben lässt. Diese erzählen ihm, dass die Kleider nur von Personen gesehen werden, die ihres Amtes würdig sind. Tatsächlich geben die beiden „Schneider“ aber nur vor zu weben. Aus Eitelkeit und innerer Unsicherheit gibt der Kaiser nicht zu, dass er die Kleider selbst auch nicht sehen kann. Dem Solinger Stadtensemble wird es mit dieser Eigeninszenierung unter der Regie von Michael Tesch bestimmt gelingen, vor allem junge Zuschauer für das Theater zu begeistern. JDD „Des Kaisers (ganz) neue Kleider“: ab 11.12. im Theater Solingen Foto: Andreas Deus Foto: TalTonTheater Das flexible Geschenk: GESCHENKGUTSCHEINE WUNSCHBETRAG AB 10,- € An der Theater- und Konzertkasse und in den Bürgerbüros erhalten Sie Geschenkgutscheine mit einem frei wählbaren Betrag ab 10,- €. Für Sparfüchse: THEATERCARD 25 Mit der TheaterCard 25 erhalten Sie bei allen Veranstaltungen 25 % Nachlass auf den regulären Ticketpreis. Nur an der Theater- und Konzertkasse *15,- € jährlich, einmalig 5,- € für Ihre Ausweiskarte · Gilt nicht für Silvester-Special Das junge Abo für fast alle bis 25 Jahre: SIX-PACK 33,- € 6 Tickets für Veranstaltungen des regulären Programms – individuell einsetzbar. Nur an der Theater- und Konzertkasse 6 ausgesuchte Veranstaltungen in Solingen, Remscheid & Wuppertal: 66,- / 78,- €* DAS BERGISCHE ABO 15,- €* Nur an der Theater- und Konzertkasse *Preis je nach Platzkategorie KOMMENDE HIGHLIGHTS 21.01.17 My Fair Lady 08.02.17 Faust – Der Tragödie erster Teil 23.03.17 Duo Doyna 28.01.17 Die Dinge meiner Eltern 18.02.17 Die Vermessung der Welt 25.03.17 Addys Mercedes & Band Tickets: Theater- und Konzertkasse, 0212 - 20 48 20 Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen und in den Bürgerbüros der Stadt Solingen Online-Kartenverkauf: www.theater-solingen.de Bitte beachten Sie: Am 24.12. sind Theater- und Konzertkasse sowie Bürgerbüros geschlossen. www.theater-solingen.de /KulturmanagementSG 05.02.17 Herbert Knebels Affentheater 07.03.17 6. Philharmonisches Konzert 26.03.17 Fatih Çevikkollu

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