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coolibri Campus No 3

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U N I - B A T T L E Die

U N I - B A T T L E Die Bib Während Mensen die Mägen füttern, ist es an Bibliotheken, den Verstand zu nähren. Schließlich soll man nicht nur coole Szenemagazinchen lesen... Essens Bib wurde jüngst einer Frischzellenkur unterzogen, seitdem ist das Flair zeitgemäß und lernfreundlich. Der Eingangsbereich aber bleibt ein Ambientekiller, dafür darf man all seinen Krimskrams mit reinschleppen. Fachbereichbibs sind klein und dem Zweck der Buchsortierung abgestellt. Foto: Ruhr-Universität Bochum Foto: TU Dortmund/Roland Baege Bochums große, moderne Bib ist schön aufgemacht, trumpft mit schickem Leseraum auf und bietet meist gutes Lernklima. Gleiches gilt für die Fachbibs. Lästig ist aber die nervige Abgabepflicht mit zusammenhängender Schließfachsuche. Betteleien nach Eurostücken sind Tagesordnung. Dortmunds altbackener 70er-Bücherbunker stößt nicht nur mit schlechten Temperatur- und Luftverhältnissen auf, sondern auch mit mangelndem Platz. Die Auswahl und Öffnungszeiten stellen eher zufrieden, die Bibs der Fachbereiche sind schon heimischer, aber ebenfalls überfüllt. 6 5 /10 7/10 /10 T U : U D E : R U B : High Life Neben der Uni sollte man sich auch mit der zugehörigen Stadt arrangieren. Schauen wir also, wie viel Lebensqualität und Szenigkeit die Unistädte bieten können. Essen trumpft mit Szenevierteln auf, wohin man auch schaut. Rüttenscheid, Frohnhausen, Südviertel und wie sie alle heißen – überall warten coole Clubs, schnieke Cafés und hippe Restaurants. Mit dem Welterbe Zollverein und etlichen anderen Kulturinstitutionen ist immer Programm. Die Innenstadt ist zudem ein Mekka für Hardcore-Shopper. Wer Natur sucht, macht Ausflüge zum Baldeneysee oder in den Grugapark. Mit Essen.Original bietet die Stadt ein kostenfreies Stadtfestival, dessen Line-up über die Jahre aber nachgelassen hat. Dann lieber zum Pfingst Open Air Werden! Bochum ist die kleinste der drei Städte, weiß aber mit Highlights zu überzeugen. Feiermeile im Bermudadreieck, vegane Eisdielen und allerhand szenige Cafés, Snackbuden, Kneipen und Clubs beleben das ansonsten eher altbackene Zentrum. Grüner, industrieschicker Studitreffpunkt ist der Westpark, Sommerausflüge gehen an den Kemnader See. Zu BochumTotal explodiert die Innenstadt, dabei lassen sich etliche musikalische Neuentdeckungen abgreifen. Bochum hat die richtige Mische von Dorfcharme und Großstadtflair – und trotzdem günstige Mietpreise! Dortmund hat nicht nur eine brutal gut ausgestattete Shoppingmeile, sondern auch das unschlagbar coole Netzwerk im Kreuzviertel plus aufstrebende Ecken wie das Unionviertel und die Kaiserstraße. Die Kulturszene ist vielfältig, die Konzertlandschaft beeindruckend, das Partyangebot reich. Grüne Ecken gibt es massig, Studis bevorzugen da den Westpark, Spaziergänger den weitläufigen Westfalenpark. Hier steigen auch einige der besten Sommerevents der Region, etwa das Juicy Beats. Wem trotzdem langweilig wird, der kann immer über die Nordstadt diskutieren. 9 7/10 9 /10 T U : /10 U D E : R U B : Foto: Klaus Lemke (SSC), Uni Duisburg-Essen Bonusrunde Etliche Faktoren haben wir hier gar fahrlässig auf der Strecke liegen lassen – drum verteilen wir der Fairness halber noch ein paar gut gemeinte Bonuspunkte. Die UDE besteht natürlich nicht nur aus dem Campus in Essen, sondern bietet zusätzlich eine ganze Lernlandschaft in Duisburger Gefilden. Ob das nun ein Pro oder Contra ist, sei dahingestellt. Immerhin bleibt so allerhand zu entdecken. Mehr Punkte lassen wir für das breit gefächerte Studienangebot regnen, in dem selbst solche Nischen wie Toxicology, Metal Forming oder Water Management bedacht werden. Auch Geisteswissenschaftler aus allen Himmelsrichtungen laben sich an den Masterstudiengängen der UDE. Die RUB wurde schon gelobhudelt für tollen Ausblick, botanischen Garten und Mut zum Beton, bleibt eigentlich nur das neuste Aushängeschild mit Charakter und Fotoappeal – der leuchtende Schriftzug „How Love Could Be“, ein Überbleibsel vom Kunst- und Kulturprojekt „This is not Detroit“. In der Lehre punktet die RUB natürlich mit kuriosen Randerscheinungen wie der Duftforschung oder der Ausbildung zu Indiana Jones via dem Studiengang„Klassische Archäologie“. Nicht ungenannt bleiben darf aber natürlich auch das vermutlich beste Uni-Sommerfest in der Region, das vor allem mit starken Musikacts und fulminantem Feuerwerk punktet. Die TU bekommt Pluspunkte für ihre spacige H-Bahn und die Regenbogenbrücke am Ende des Emil-Figge-Parkplatzes. Auf dem findet sich am Wochenende auch einer der besten Trödelmärkte der Region. Zusätzlich finden an ausgewählten Terminen KlimBim-Mädelsflohmärkte im Mensagebäude statt. Ein liebes Kopftätscheln gibt‘s noch für den energischen und andauernden Renovierungswillen, dem bald übrigens auch die Bib ein neues Gewand verdanken wird. 8 8 /10 6/10 /10 T U : U D E : R U B : 10 Sommersemester 2016

U N I - B A T T L E Das Ergebnis: Alle Punkte sind gezählt, der Notar hat’s beglaubigt, nichts geht mehr. Natürlich kann es nur einen Gewinner geben, aber unterm Strich haben wir gelernt: Jede Uni ist auf ihre Art und Weise schön! Die Beste ist dennoch: 39 UDE 41 RUB 40 TU Foto: ©RUB, Schirdewahn Sommersemester 2016 11

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