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coolibri Campus NO 02

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Das Wintersemester 2015/2016 hat gerade begonnen, da wird die Welt, wie wir sie kennen, in ihren Grundfesten erschüttert. Denn am 21. Oktober landet im amerikanischen Hill Valley Marty Mc Fly, der vor exakt 30 Jahren „Zurück in die Zukunft“ gereist ist. Gleichzeitig erlebt ihr Studis gerade eure ganz eigene Reise durch die universitäre Gegenwart. Für euch haben wir das neue Campus-Magazin entwickelt. Als Ratgeber, Handbuch für abendliche Zerstreuung oder als Pausenfüller zwischen den Seminaren.

SERVICE A wie Anfang Das

SERVICE A wie Anfang Das Ruhrgebiet ist eine einzige große Lern-Spielwiese. Nirgendwo anders in Europa stehen die Unis und Fachhochschulen so dicht gedrängt wie hier: 21 Orte bieten insgesamt 600 Studiengänge an. Aber egal, ob man aus Bochum oder aus dem Schwarzwald kommt – aller Anfang ist schwer, und das System Uni will erst einmal entschlüsselt werden. Inga Pöting hat deshalb ein Uni-ABC für frisch gebackene Ruhr-Studis zusammengestellt. Foto: Inga Pöting Ausflüge Wer neu ins Ruhrgebiet zieht, für den ist der Besuch eines Stücks Industriekultur ein Muss. Alte Zechengelände, Industriedenkmäler und Museen gibt es in allen Pott-Städten, auch Einheimische können noch viel Neues entdecken. Ausflüge lohnen sich ins Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein in Essen, zum Gasometer Oberhausen (noch bis zum 1.11. läuft dort die Ausstellung „Der schöne Schein“ mit Meisterwerken der Kunstgeschichte) oder in den Landschaftspark Duisburg-Nord (Nachtlichtführungen!). Einen schönen Ausblick über die ganze Region hat man zum Beispiel vom Förderturm des Bochumer Bergbaumuseums. Alle Aussichtspunkte auf coolibri.de Beratung Im Wust der undurchsichtigen Einrichtungen an den Unis gibt es einige Anlaufstellen, die Gold wert sind: Allen voran die Fachschaftsräte (Studierendenvertretungen der einzelnen Fächer), wo man sich jederzeit Tipps von erfahrenen Studis holen kann. Auch die Studierendenwerke und die Asten bieten Beratung an: einfach auf den Uni-Homepages unter der „A bis Z“-Funktion suchen, anklicken und stöbern. Für allgemeine Fragen vor Ort sind die Studierendensekretariate (Uni-Verwaltung) gute Ansprechpartner, an den Info- Points sitzen häufig studentische Mitarbeiter. Jobs Wer sich nach den ersten paar Wochen von Semestereinstiegs-Partys und dem Schock über den dann doch irgendwie ziemlich vollen Erstsemester-Stundenplan erholt hat und auf Job-Suche geht, wird auf den zentralen Stellenmärkten der Uni-Homepages fündig. Viele Jobs gibt es direkt an der Uni, aber auch Unternehmen von außerhalb nutzen die Hochschulen für Stellenausschreibungen. Wer merkt, dass ihm sein Fach und vor allem die wissenschaftliche Arbeit Spaß machen, sollte sich nicht scheuen, sich für eine studentische Hilfskraft-Stelle (SHK) zu bewerben. Die bieten in der Regel sichere und faire Bezahlung und wertvolle Einblicke in den Forschungsalltag. Kalender Die wichtigsten Wochen im Partykalender sind der Semesterbeginn und die Sommermonate. Nehmt zu Anfang unbedingt sämtliche Ersti-Aktionen mit (zum Beispiel Kneipentouren mit der Fachschaft, Ersti-Fahrten und Tutorien) – denn es wird nie wieder so einfach, ähnlich orientierungslose Mitstreiter kennenzulernen. Ein Muss für jeden Ruhrstudenten ist zudem mindestens eins, wenn nicht alle sommerlichen Musik- und Kulturfestivals: darunter Bochum Total, Essen Original, das Juicy Beats Festival (Dortmund), das Traumzeit Festival (Duisburg) und die Extraschicht (gesamtes Ruhrgebiet). Checkt dafür coolibri.de! Leute Das Ruhrgebiet ist die Hochburg der Pendler. In der einen Stadt wohnen, in der zweiten studieren und in der dritten arbeiten ist für viele Studenten absolut normal. Weil nicht immer alle neuen Bekanntschaften in unmittelbarer Reichweite wohnen, ist der neue Ruhrstudent gut beraten, auf den Zug der Pendler aufzuspringen, den MP3-Player vollzupacken und sich an nächtliche S-Bahnfahrten durchs Revier zu gewöhnen. Ist gar nicht so schwierig, und im Zug macht man manchmal die besten Bekanntschaften. No-Gos Wortwitze über die Namen der Ruhrgebietsstädte gehen gar nicht. Outet euch direkt als zugezogen und kommt bei Lokalpatrioten nie gut an. Das unansehnliche Erscheinungsbild gewisser Uni- und Innenstadtgebäude ist ebenfalls ein überholtes Thema, stattdessen gibt es viele grüne Orte in den Ruhrstädten, die es zu entdecken und lieben lernen lohnt. Lasst euch überraschen oder entdeckt als alte Ruhri-Kindheitsorte neu! 06 Campus Wintersemester 2015/16

Orientierung Gut zu wissen: Dass ihr euch an der neuen Uni auskennt, setzt erst mal niemand voraus. Die Gebäude- und Raumsystematik der Hochschulen zu durchblicken, dauert seine Zeit. Es liegt nicht an euch, wenn ihr eine Viertelstunde zu spät zur Vorlesung kommt, weil ihr eine weitere Treppe erwartet habt, wo keine ist oder ihr euch in menschenleeren Gängen wiederfindet, obwohl der Seminarraum doch genau hier sein sollte. Lösung: Lageplan immer dabei haben und ansonsten beherzt durchfragen! Jeder kennt die anfängliche Orientierungslosigkeit und wird euch freundlich weiterhelfen. Wohnen Zu Semesterbeginn eine Wohnung zu suchen, kann anstrengend sein. Im Ruhrgebiet steht es um Auswahl und Mietpreise aber vergleichsweise gut. Zu den besonders schönen Wohnheimen gehören das Bochumer Studidorf und die Brücke in Essen. Gerade bei den gefragten Wohnheimen muss man mit Wartezeiten rechnen. Wer sich zu zweit oder dritt zusammentun mag: Geeignete WG-Wohnungen findet man im Ruhrgebiet zuhauf, viele Wohnungsbaugesellschaften geben außerdem Studentenermäßigungen. Wer bisher noch nichts gefunden hat, erst mal nur zur Zwischenmiete wohnt oder Hotel Mama in einigen Wochen verlassen will, kann sich hier umsehen: studentenwohnheime.eu, stwdo.de (Dortmund), akafoe.de (Bochum), studentenwerk.essenduisburg.de Next Level co ference 2 15 KUNST UND KULTUR DER DIGITALEN SPIELE DORTMUNDER U 03.—04.12.2015 WWW.NEXT-LEVEL.ORG Gestaltung: Lambert und Lambert Düsseldorf // Foto: kallejipp/photocase Wintersemester 2015/16 Campus 07

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