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coolibri Campus NO 02

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Das Wintersemester 2015/2016 hat gerade begonnen, da wird die Welt, wie wir sie kennen, in ihren Grundfesten erschüttert. Denn am 21. Oktober landet im amerikanischen Hill Valley Marty Mc Fly, der vor exakt 30 Jahren „Zurück in die Zukunft“ gereist ist. Gleichzeitig erlebt ihr Studis gerade eure ganz eigene Reise durch die universitäre Gegenwart. Für euch haben wir das neue Campus-Magazin entwickelt. Als Ratgeber, Handbuch für abendliche Zerstreuung oder als Pausenfüller zwischen den Seminaren.

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SERVICE drubig-photo - Fotolia.com SEMESTERTICKET, SOZIALBEITRAG, BAFÖG Das ändert sich zum neuen Semester Semesterticket: Die Preiserhöhung kommt Eine außerordentliche Preiserhöhung des monatlichen Semesterticket-Beitrags um 3,80 Euro, gestaffelt über fünf Semester – diese Ankündigung sorgte bei der Studierendenschaft an Rhein und Ruhr zuletzt für ordentlich Proteste. Die ASten (Allgemeine Studierendenausschüsse) drohten mit einem geschlossenen Ausstieg aus dem Vertrag mit dem Verkehrsbund Rhein-Ruhr (VRR), der zuckte daraufhin nur gelangweilt mit den Schultern: „Wir haben es in NRW mit klassischen Pendlerunis zu tun, viele Studierende müssten sich entsprechend ein Ticket zum Normaltarif kaufen“, sagte uns VRR-Sprecherin Sabine Tkatzik auf Nachfrage. Normaltarif heißt: es würde deutlich teurer als mit Studi-Ticket. Die Taktik des VRR ging auf und das ungleiche Tauziehen hatte ziemlich schnell ein Ende: In Urabstimmungen sprach sich an allen großen Unis der Region trotz Preissteigerung eine überwältigende Mehrheit der Studierenden für den Erhalt des Tickets aus. Warum die Erhöhung? Begründet hat der VRR die Erhöhung mit der Öffnungsklausel. Diese befreit das Land NRW von der Pflicht, günstigere Ticketpreise für Schüler, Studenten und Auszubildende jeweils mit einer entsprechenden Ersatzleistung auszugleichen. Stattdessen bekommen die Verkehrsbetriebe einen pauschalen Betrag, mit dem sie alle Vergünstigungen eigenverantwortlich finanzieren müssen. Bei außerordentlichen Preiserhöhungen sei mithilfe dieses Pauschalbetrages das Semesterticket bisher als einziges verschont geblieben. Nun sei aber von der Politik gefordert, dass eine solche Erhöhung auch mal das Studi-Ticket treffen müsse. Warum außerordentliche Erhöhungen überhaupt notwendig sind, erläutert der VRR allerdings nicht, denn gestiegene Kosten und inflationsbedingte Schwankungen werden zusätzlich mit jährlichen Preisanpassungen zwischen zwei und vier Prozent abgefangen. Das ändert sich konkret Zum Wintersemester 2015/16 steigt der Preis für das VRR-Ticket von 114,36 Euro auf 126,36 Euro. Zusätzlich werden nach wie vor 48,10 Euro für das NRW- Ticket fällig – macht insgesamt 174,46 Euro für die rundum Mobilität in NRW. Leistungen des Semestertickets im Überblick Freie Fahrt in ganz NRW Mitnahme eines Fahrrads Mitnahme einer Person ab 19 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen im VRR-Gebiet Kostenerstattung bei Verspätung • bis zu 25 Euro zwischen 5 und 20 Uhr • bis zu 50 Euro zwischen 20 und 5 Uhr Teurer als bisher: Der Sozialbeitrag der Ruhr-Universität Bochum 105 Euro, statt wie bisher 95 Euro, beträgt der AKA- FÖ-Anteil des Semesterbeitrages ab dem Wintersemester 2015/16. Betroffen sind neben der RUB auch die Bochumer Fachhochschulen und die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, Recklinghausen und Bocholt. Schuld an der Erhöhung ist laut dem Studierendenwerk in Bochum (AKAFÖ) das Land NRW: Seit Jahren steige die Anzahl der Studierenden und damit auch die Kosten. Die Landeszuschüsse zum Etat der Studierendenwerke blieben aber gleich, heißt es in einer Stellungnahme. Unterm Strich habe man damit jährlich weniger Geld zur Verfügung. Was macht das AKAFÖ eigentlich? Das AKAFÖ kümmert sich um sämtliche Belange, die bei Studierenden rund um den Unialltag herum anfallen. Es betreibt beispielsweise die Mensen und Cafeterien der Unis und Fachhochschulen. Auch einige Studentenwohnheime werden vom AKAFÖ verwaltet und vermietet. Der dritte große Aufgabenbereich ist die Finanzierung: Das Förderwerk kümmert sich um die Verwaltung des BAföG und ist Ansprechpartner bei Studienkrediten. Schließlich fallen noch Kinderbetreuung, Sozialberatung, die Förderung von Studierenden mit Behinderung und die studentischer Kulturarbeit in den Zuständigkeitsbereich. Insgesamt gibt das AKAFÖ Bochum an, derzeit für rund 65 000 Studierende zuständig zu sein. 30 Campus Wintersemester 2015/16

Wie setzt sich der Sozialbeitrag zusammen? Der Sozialbeitrag beinhaltet in der Regel den Beitrag fürs AKAFÖ, für den AStA (die gewählte Vertretung der Studierenden) und für das Semesterticket. An der Ruhr-Universität Bochum beträgt der Sozialbeitrag zum aktuellen Wintersemester 295,28 Euro. Davon gehen 105 Euro an das AKAFÖ, 15,82 Euro an den AStA und 174,46 Euro werden für das NRW- Semesterticket verbucht. Sozialbeiträge 2015/16 der großen Drei im Ruhrgebiet Ruhr-Universität Bochum: 295,28 Euro TU Dortmund: 254,81 Euro Universität Duisburg-Essen: 282,46 Euro BAföG: Freibeträge und Sätze steigen Bei all den Erhöhungen gibt es auch gute Nachrichten für einige Studi-Portemonnaies zu vermelden: Zwar noch nicht in diesem, aber zum Wintersemester 2016/17 steigen die Einkommensfreibeträge der Eltern um sieben Prozent. Das bedeutet zum einen, dass mehr Studierende BAföG-berechtigt sein dürften, zum anderen steigen die zugestandenen Sätze. Auch wer bisher kein BAföG bekommen hat, sollte also 2016 sein Glück nochmals versuchen. Ebenfalls um sieben Prozent erhöht werden die allgemeinen Bedarfssätze des BAföG. Zusätzlich steigt der Anteil des Wohngeldes von 224 Euro auf 250 Euro, um gestiegenen Mietkosten Rechnung zu tragen. Studierende, die nicht mehr zu Hause wohnen, können damit insgesamt bis zu 735 Euro Förderung erhalten (bisher: 670 Euro). Änderungen gibt es dann auch bei den Freibeträgen für arbeitende Studis: Wurde bisher der Nebenjob ab 400 Euro Einkommen anteilig berechnet, können nun bis zu 450 Euro dazuverdient werden. Studierende mit Kind bekommen ab dem Wintersemester 2016 pro Kind 130 Euro zusätzlich, bisher waren es 113 Euro für das erste und 85 Euro für das zweite Kind. Das ändert sich noch 2015 Einige Lücken werden bereits dieses Jahr geschlossen. Erstmals kann eine kurze Wartezeit zwischen Bachelor und Master mit BAföG überbrückt werden. Bei vorläufiger Zulassung zum Master werden die Zahlungen dann um bis zu zwei Monate verlängert. Kommt es bei einem Erstantrag zu längeren Verzögerungen aufgrund von erhöhten Bearbeitungszeiten, kann außerdem ein Abschlag von bis zu 80 Prozent der voraussichtlichen Förderung beantragt werden. Generell wird aber geraten, Anträge so früh wie möglich einzureichen und sich an die empfohlenen Zeiten des jeweiligen BAföG-Amts zu halten. Auch ausländische Studierende haben nun die Möglichkeit, schneller BAföG zu erhalten. Dafür müssen sie 15 Monate am Stück in Deutschland leben. Bisher waren es vier Jahre. Lisa Sänger LEG – Dein Vermieter im Ruhrgebiet und Sauerland! Wohnsinn! Wir geben Studenten ein Zuhause! Wir bieten günstigen Wohnraum, kleine Wohnungen, Apartments oder WG-Wohnungen für Studenten im gesamten Ruhrgebiet und auch im Sauerland. Ruf einfach an oder schreib ’ne Mail und lass Dich beraten! Kundencenter Dortmund / Kundencenter Essen / Kundencenter Gelsenkirchen / Kundencenter Iserlohn / www.leg-wohnen.de

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