Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
Aufrufe
vor 1 Jahr

April 2017 - coolibri Bochum

  • Text
  • Bochum
  • Dortmund
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Sucht
  • Frau
  • Gelsenkirchen
  • Tanz
  • Schauspielhaus
  • Oper
  • Www.coolibri.de

T HEMA EINE FÜR ALLE! E

T HEMA EINE FÜR ALLE! E S S E N Außergewöhnlichen Fahrspaß versprichtein Ausflugmit demHotroddurch das Ruhrgebiet. Die Mini-Rennwagensindnichtnur schnellund wendig, sie sindauch Sympathieträger. Dominique Schroller hat die kleinen Flitzer getestet. 14 | 07 | 2017 – Sommerfest 23 | 07 | 2017 an der Grugahalle 23 | 09 | 2017 Ü-30 Party „Mehr als eine Party“ 21 | 10 | 2017 SNIPES Battle of theYear Die inoffizielleWMimBreakdance 04 | 11 | 2017 Bibi Blocksberg „Hexen, Hexenüberall“ 05 | 11 | 2017 Schallplattenbörse im Foyer 01 | 12 | 2017 Manowar „The Final Battle“ 08 | 12 | 2017 Ina Müller Juhu-Tour 09 | 12 | 2017 Carolin Kebekus „AlphaPussy“ 10 | 12 | 2017 Mario Barth „Männer sind bekloppt, aber sexy!“ 11 | 01 | 2018 Atze Schröder „Turbo“ DerMotor röhrtungeduldig. DieKarosserie vibriert.Esscheint,als könne daskleineGefährtden Saisonstartkaumerwarten. DosierterDruck auf dasGaspedal –schon sprintetdie schnittige Seifenkiste los. Nurwiderwilliglässt siesichbremsen.Eineschwarz-weiße Karo-Fahneist weit und breitnicht zu entdecken.Dennoch stehen diebeiden Flitzer wieaneiner imaginärenStartlinienebeneinander, belauern sich,stachelnsichgegenseitig an.Die beiden Fahrerlassensichdavon nichtanstecken.Den Blick unterdem Helmnachvorne gerichtet, lässt sich ihre Anspannungnur erahnen.„Alles klar?“,fragt MathiasMergel. Beidenicken.„Gut, dann los!“ DieMotoren heulenauf unddie kleinenRennwagen sausen über denAsphalt. DieBäumeund derBaldeneysee fliegenvorbei. Wir lassen sielinksliegen, biegennachWerdenab, aufdie grüneTour. Sieführt über dasHespertal Richtung Langenberg.„Wir haben dieStrecke allerdingsgeradeetwas abgeändert undfahrenkünftig über Kettwig, Mülheim,Isenbügel undüber denSchuirwegzurückzum SeasideBeach“, hatteMathias Mergel vordem Startberichtet.Der Veranstaltungskaufmannmit demfestenHändedruck undder zupackendenArt hatsichvor zwei Jahreneinen kleinenRennstall mitSeeblickeingerichtet. Unter demhölzernenDachdes Strandhauses parken insgesamt 17 bunteMini-Renner,die Besuchernmit ihrenKnopfaugen-Scheinwerfernerwartungsvollentgegenblicken. DasGeländewagen-Monster Aufder Straßebeweisen sieihre Spritzigkeit. Kaum tipptder Fußander Ampelauf dasschmale Gaspedal,sprintensie los. Siedrücken denFahrer leicht gegen dieRückenlehneund reagierensensibelauf kleinste Handbewegungen. „Die Steuerung istsehrvieldirekter als beim Auto undüber- 14 | 02 | 2018 Mantastic Sixx Paxx „Sexxy Circus“ 17 | 02 | 2018 Dieter Nuhr Das neue Programm 12 Terminstand: März 2017 . Änderungen vorbehalten Ticket-Hotline 0201.72 44 290 Montag bisFreitag 10.00–18.00Uhr info@grugahalle.de . www.grugahalle.de MESSE ESSEN GmbH Grugahalle /CCE Norbertstraße . D-45131 Essen Telefon: +49.(0)201.7244.0 Telefax: +49.(0)201.7244.500 MitTourguide FlorianThull ging es auch durchdie Stadt Fotos (2) Andreas Zabel

Schnelle Seifenkisten DominiqueSchroller hat diewendigen Straßenflöhegetestet. Beizweider Hotrodsfährtder coolibri aufdem Lack mit. trägt sich direkt aufdie Räder“–diese Wortevon TourguideFlorianThull beider Einweisung hallen noch nach. Ihre Bedeutungoffenbart sich in der ersten Kurve. Eine leichteBewegungdes Lenkradsnachlinks,schon zieht derWagen etwaszueng um dieEcke. Schnellgegensteuern,dennein Geländewagenrollt gefährlichnaheauf unszu. Er wirkt aus derSeifenkisten-Perspektivewie einMonster,dem wir lieber ausweichen. Nunnicht unterdie Riesenräder kommen.Kaumgeschafft,tauchtneben unsschon dernächste Hüneauf undsorgt fürein mulmigesGefühlinder Magengegend. Im Größenvergleich wirken dieStraßenflöhe mitihren2,20MeternLänge und1,20MeternBreitewinzig, die140 Kilomachensie zu Leichtgewichten. Doch dieSympathiensindklarauf ihrerSeite. Während derFahrt durch Werden bleibendie Fußgängerstehen, lächeln,einigewinken,einer zeigteineDaumen-hoch-Geste.„Das istauf unsererKultour durchRüttenscheid,ander Grugavorbeibis nachHolsterhausen undauf dieMargaretenhöhe, noch viel häufigerzuerleben.Wennwir dort in derGruppemit zehn Wagenunterwegs sind,bleiben wir nichtlange allein“,sagtMathias Mergel.Ihn begeistert selbst besonders dieSpritzigkeitseinerSprinter. „Der Spaß liegtindieserpuristischenFormdes Fahrens unddem engen Kontakt zurStraße.“ DerSitzvibriertleichtvon derKraft desMotorsund derReibung derReifen. Das Gefährt scheint unmittelbar über demAsphalt dahin zu fliegen. DerFahrtwindist kühl. Er zerrtamHelm, treibt einemhinterden Brillengläserndie Tränen in dieAugen.Die Tachonadel zeigt50Stundenkilometer, doch daseigeneGefühlsuggerierteineweitaus höhereGeschwindigkeit. Schnellund immer schneller sausen wir dahin,lassendas Gewirr aus Kreuzungenund Seitenstraßenund dasGewimmel desStadtverkehrs weit hinteruns.Bäume, kleine Gehöfte,Weiden mitKühen undPferden hasten in Sekundenbruchteilen vorbei.Der Duftnachfrischem Grün streift dieNaseund istimnächstenAtemzug verflogen. 90 Stundenkilometer Spitze In dasRauschen desWindesmischtsichdas Knattern desViertakt-Motors.Den treibengeradeeinmal14Pferdestärken auferstaunliche90 Stundenkilometer Spitze.Mit Tempo70rauschen wir aufgerader Strecke dermilchigen Sonneentgegen. EinGefühlvon Freiheit.Dochschon nach einigenKilometernbremstFlorianThull ab.„DieBremseist links, dasist erstmalgewöhnungsbedürftig“, mahntseine StimmeinmeinenKopf, während derFuß blitzschnell nachdem Pedaltastetund zutritt, bevorder Abstandzugeringwird. Geradenochrechtzeitig,dennvor unssind Schlaglöcheraufgetaucht. Wild hüpfen undspringendie kleinenRennwagenüberdie Unebenheitenund schütteln unsordentlich durch. „Dieeinzige Federung istder Reifendruck“, hatteFlorianThull vordem Startgesagt. Wasdas bedeutet, bekommen wir nunzuspüren.Die Turbulenzen lassen nach, als derBelag sich glättetund wir können wieder Gasgeben. Rasant geht es durch dieKurve.Wenig Lenkung, viel Fliehkraft.Nocheinmalrechtsherum unddann abwärts,hineininden Kreisverkehr, eine Runde drehen,bevoresrechtsabgeht. Eine kleine Allee hinunterund schon tauchen wir wieder in denStadtverkehrein.Wir lassen unsmitziehen, treiben, biszwischen denBäumen wieder derBaldeneysee glitzert. Das Ziel isterreicht. SeineHotrod-Touren bietet MathiasMergelvon Anfang Aprilbis EndeOktober durchEssen und Umgebung an.Anausgewählten Wochenenden habenGruppenzwischen zwei und14Fahrern auch dieMöglichkeit, Haltern, Dortmund und denMöhneseemit dermotorisiertenSeifenkiste zu erfahren. Termine gibt es auf hotrod-tour-essen.com 13

coolibri Magazine 2018

coolibri Magazine 2017

edition coolibri

Ruhrgebeef No6 - Leseprobe
Backmagazin
Ruhrgebeef No5 - Leseprobe
Ruhrgebeef No4 - Leseprobe
Leseprobe: Ruhrgebeef - Vol 2
Landtagswahl NRW 2017
coolibri Campus NO 02