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September 2019 - coolibri Bochum

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KULTURNEWS Sieger

KULTURNEWS Sieger desRemondisLight Award: Jellyworld Foto: Essen Marketing Abschied vonder Steinkohle, ZecheProsper Haniel in Botrop Till Brönner und courtesy Brost Stiftung Sonderausstellung „Secrets“ im Soul of Africa Museum Foto: Markus Matzel /Soul ofAfrica Museum Bergmann mitZiege vorder KokereiProsper,Bottrop, 1961 Foto: Copyright: Fotoarchiv Ruhr Museum; Foto: Anton Tripp DasRuhrMuseuminEssen starteteineneue Ausstellungsreiheinder ehemaligenKohlenwäsche. In derGalerie in der21. Etagesollenvon nunanpopuläre Themen derRuhrgebietsgeschichteabgebildet werden.Die ersteAusstellung„Mensch und Tier im Revier“ geht biszum 25.2. dergrundlegendenFrage nachder kulturellenIdentität nach.Mehrals 100Objekte,Leihgabenanderer Museen undprivaterSammler,thematisieren dieverschiedenen Aspekteder Mensch-Tier-Beziehung. DASMKM Museum Küppersmühlefür Mode KunstDuisburgzeigt biszum 6.10.Fotoarbeitenvon Till Brönner.Unter demTitel „Melting Pott“ stellt der Jazzmusiker undFotografzum ersten Malineiner großen Museums-Ausstellungaus.Ein Jahr lang hatBrönnerinder Region fotografiert undzeigt seine Sichtauf dieVielfaltimRuhrgebiet.Das Museumruft in diesem Zusammenhang zumWettbewerb„My MeltingPott“ auf. Biszum 15.9. können Teilnehmer ihr Lieblingsruhrgebietsfotoeinreichen.Die zehn besten Fotos werden aufder Museumshomepagepräsentiertund mitjezweiFreikarten prämiert. Dererstplatzierte Fotograf erhält zusätzlich einenvon Till Brönner signierten Ausstellungskatalog.Die Teilnahmebedingungengibt’sauf museum-kueppersmuehle.de DieAusstellung„Propertiesofhuman beings“beschäftigtsichmit der Positionierung desMenschseins in derkulturellen,urbanen als auch natürlichen Umgebung.Die Künstlerin KarinApollonia Müller zeigtvom 1.9. biszum 18.10. beim Verein kunstwerden in EssenAusschnitteihrer kalifornischen Arbeiten „AngelsinFall“, „OnEdge“ sowie Einblickeinihre experimentellenArbeiten„EVM“ und„Blood“. DieHeidelbergerin studierteander GHS(Vorgängerder Folkwang Universität) in Essen. UnnaerKünstlerladen vom13. biszum 15.9 bereitszum zweitenMal in ihre Stadtein.An27Orten stellensie ihre Arbeitenvor.Die Vernissage zum „KunstOrtUnna“ istam13.9.um18Uhr in derEv. Stadtkirche, dortpräsentierensichalleteilnehmenden Kunstortegemeinsam.Neben demkostenfreien Zugang zu denAusstellungen, gibt es an demWochenendeauch Lesungen.Konzerteund Performances. In derDoppelausstellung„Aljoscha –BioethicalAberrations und Maxim Wakultschik–Polymorphismus“ präsentiertdie Städtische GalerieBergkamen „sohle 1“ zwei künstlerische Positionen,die sich im Spiel mitFormund Abstraktiongrundlegenden Überlegungenumdas Wesenvon Lebenund Lebewesennähern. Zu sehensinddie Werkeder beiden Düsseldorfer Künstler vom8.9.bis zum 20.10. DieKünstlerin CandiceBreitzzeigt vom18. bis21.9. im MuseumFolkwangihre Arbeit „LoveStory“ in einerfür dieRuhrtriennale konzipierten Version. DieVideoarbeitsollauf dasweltweite Ausmaß derFlüchtlingskrise aufmerksammachen. Dafürhat Breitz sechsMenschen, dieihr Land verlassenhaben, interviewt.Unter ihnen sind einehemaligerKindersoldataus Angola undeine Transgender-Aktivistinaus Indien.AlecBaldwinund JulianneMoore erzählen dieGeschichten,bevor dieGeflüchteten selbst zu Wort kommen.Am21.9. (18 Uhr) sprichtCandice Breitz über Love StoryimMuseumFolkwang. DiePremiereeiner neuenAuftragsarbeitwurde auf2020verschoben.Der Eintritt ist frei. „Jellyworld“, „Algorythmatrix derMöglichkeitenfür post-anthropozänisches plastiglomeratisches Leben“,„Aufbruch“, „QuantumFlowerBallet“ und„Elantica“–so heißendie fünfLichtkunstwerke, diemit demersten Remondis LightAward ausgezeichnet wurden.ImFebruar hattedas EssenLight Festival derEssen MarketingGmbHmit Unterstützungder LumeninArt B.V. aufgerufen,Lichtkunsteinzureichen, diesichmit Kreislaufwirtschaft, Umwelt undNachhaltigkeitbeschäftigt.Sämtliche Gewinner-Installationenzum Großteil aus Verbrauchsmaterialengefertigt undwerdenbeimEssen LightFestival vom25.10.bis zum 3.11.zusehen sein. Ritualgegenstände aus West-und ZentralafrikastehenimZentrum derneuen Sonderausstellung „Secrets“ (ab28.9.) im Soul of Africa MuseuminEssen. Entstanden istdie AusstellunginZusammenarbeit mitdem SoulofOku Museum in Kamerun. DieDauerausstellungdes EssenerMuseums gehtwährend derZeitauf Reisen undwirdbis Mai2020als Leihgabe zumThema Voodoo im Roemer undPelizaeus MuseuminHildesheim zu sehensein. EI 36

BAUEN NE& EN& BASTELN coolibri special AB p BUBA UAEAU EUNUE N & BA ASTELN BAUEN &BASTELN BESSER BAUEN Dächer werden grüner,Häuser zu Einzelteilen und den ollen Kies ausm Vorgarten verbannt der moderne Hausbesitzer wieder.Lukas Vering nimmt drei moderne Trends aus dem Bereich Bauen und Wohnen unter die Lupe. Gestaltete Gärten halten Einzug aufinnerstädischen Dächern. GRÜNAUFM DACH Warum die moderne Menschheit noch nicht eher darauf gekommen ist, seine Dächer mit wildem Wuchs zu bepflanzen, darf man als Rätsel hinstellen. Inzwischen ist die gar nicht mal soneue Idee aber wieder total en vogue.Mit gutenGründen: Erde und Pflanzen absorbieren UV-Strahlen, die dann nicht die Bausubstanz angreifen können. Ebenfalls absorbiert: DasolleCO2! Wegdamit! Nichtweg solldie Wärme, die mansich an kaltenWintertagen mühselig angeheizt hat. Gut, dass ein bepflanztes Dach vortrefflichdämmt –und andersherumimSommer die Hitzevom Eindringen abhält. Je mehr Dächer in einer dicht besiedelten Gegend das tun, desto angenehmer soll das Stadtklima auch an den hitzigsten Sommertagen werden. Mit Blick auf den vergangenen und kommende Sommer ein erleichternder Gedanke. Die tüchtigen Dachpflanzen nehmen zudem Niederschlag auf, der andrerseits geradewegs in die Kanalisation und ins Klärwerk fließen würde. Stattt dessen lassen siedas Grün sprießen, welches wiederum Tiere und Insekten beherbergt und nährt. Wer bienenfreundliche Gewächse pflanzt tut doppelt Gutes. Obein Dach für Bepflanzungen geeignetist,mussman prüfen lassen. Undübrigens: Einige Städte unterstützenDachbegrüner finanziell, in Gelsenkirchen werden etwabis zu 50 Prozent (maximal 2000 Euro) subventioniert. GARTEN AUSSTEIN EinTrend,den Bauexpertenwie Umweltschützer eher kritisch sehen, istder Hang der Deutschenzum Steingarten. In jederzweiten Neubausiedlung sieht mandie Schott erbeete, versteinertenVorgärten oder Kiesbahnen, die als pflegeleicht angepriesen werden, umwelttechnisch aber nicht der Hitsind. Maldavon abgesehen, dass sie stattt mitgesundem Grün ganze Wohngegenden in tristes Grau hüllen, wirken Steingärten negativ auf das Klima ihrerUmgebung. Im Sommer heizen sich die Steine auf, speicherndie Wärmeund strahlen sie aus. Regenwasser kann durch dichte Schott erbeete nicht absickern, weshalb Böden vertrocknen. Durchdie verarmte Faunafehlen auch Nahrungsquellen fürInsektenund Vögel. Positive Ausnahme: Grobe Steingärtenmit wasserdurchlässigen Stellen, in denen sich Insekten wohlfühlen. Befürworter von Steingärten führen an, dass diese Gartenvariante ohne großen Zeitaufwand daherkommt und stetseinen modernen, sauberen undadäquatenEindruck macht. DerAußeneindruck scheint dabei wichtiger als die Umwelt. Werkeine Lustauf ständigesMähen, Gießen, Pflegenhat,der kann auch einfach wilde Wieseaussähen und der Naturihren freien Lauf lassen. Dasmögen die Spießer vongegenüber dann vielleicht verlott ertfinden, dafür danken es die Blumen und Bienen. Undgeradefür letztere sollte derMensch Sorgetragen. Fotos: o.: Optigrün; m.: Kasturi Roy on Unsplash; u.: MAX-Haus HAUS IN BAUSTEINEN Wandelbar und flexibel –was der Lebensstil der Moderne den Menschen schon lange abverlangt, ist inzwischen auch beim Thema Hausbau angekommen. Der Trend heißt: Modulhaus. Ähnlich einem Fertighaus (auch so ein Trend) wird ein Modulhaus seriell im Werk produziert. DerUnterschied: DasModulhaus lässt sichjederzeitumweitere Module erweitern–oder wieder verkleinern. Einfach aufsetzen, dranbauen, verbinden, aufstocken und gestalten, so die Devise. Modulhaus-Hersteller bieten dazu verschiedene Bausteine an, die trotzihrer Flexibilität meistens äußerstnachhaltigund energieeffizient sind. Zudem können die Modulhäuser reisen: Dazu werden sie inihre einzelnen Module zerlegt, per LKW transportiert und am Wunschort wieder aufgebaut. Bodenplatt en sind dabei meist nicht notwendig, über die nötigen Genehmigungen mussder moderne Modulhausbesitzer sich aber vorabinformieren. So geht es vonder innerstädtischen Baulücke raus aufs Land, vomSinglehaushaltzum Familienpalast–jenachdem, wieder Wind gerade steht.Preislich starten etliche Modulhäuser in ihrer einfachsten Variante bei 100 000 Euro, die Bauzeit beträgtmeistnur wenige Tage, schließlich kommen die Häuser fertig vomWerk.lv

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