Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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September 2018 - coolibri Hamm, Unna, Hagen

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SZENE V E R S C H I E D

SZENE V E R S C H I E D E N E coolibri präsentiert O R T E D O R T M U N D coolibri präsentiert E S S E N Selbermachen istimmer noch am schönsten. Nacht für Forscher EinScience-Festival,das dieStärken derRegion in Forschungund Vernetzungzeigt, istdie WissensNachtRuhr.An27Standortenzwischen Duisburg undDortmundzeigen Akteure aus Wissenschaft undForschung ihre Arbeitsgebiete undladen zumMitmachenein.Andiesem AbendkönnenBesucher nichtnur hinterdie Kulissender Institutionenund Forschungszentren schauen, sondernauch mitdiskutieren,sichvon gewagten Experimenten begeistern lassen oder gleich selbst zu Schraubenzieher oder Erlenmeyerkolbengreifen.Bei dieser drittenAuflage derWissensNachtRuhrstelltunter anderemder Lehrstuhlfür Mechatronikmit einemFahrsimulator dasAutovon morgen vor. Im Escape-Room desMax-Planck-Institut für Kohlenforschungin Mülheimgiltes, dasRätselumdas Gift in der Ruhr zu lösen.ImRinglokschuppen geht’s mit demAvatardurch einenInteraktiven Bühnenraum (Anmeldung: teresa.kuenstler@ringlokschuppen.de.). In Oberhausen stellt dasFraunhofer-Umsicht-Institut Tiny Houses vor. Im EssenerHaus derTechnik stellt dasVegetable Orchestraseine Musikinstrumentefrisch aus Möhre, Gurkeund Paprikaher –Das Abschlusskonzertstartet dann um 22 UhrimChorForum Ruhr.Und in Vorbereitung aufHalloween zeigt dieMedizinische Fakultät desUniversitätsklinikums Essen, wieman Wundenschminkt. IE WissensNacht Ruhr:28.9.,16-22 Uhr, verschiedene Orte,Ruhrgebiet;wissensnacht.ruhr Foto: Corporate Inspiration /Wissensnacht Ruhr Für eine Nacht leuchtet ganz Dortmundauf. Unter Strom Die DEW21-Museumsnacht stehtdiesesJahr noch viel mehr unterStrom als es dieilluminiertenGebäude,Museenund Denkmäler bereitsin denvergangenen Jahren getanhaben: Denn nichtnur dasSchauspielDortmundfeiertseinen50. Geburtstag an demTag im eigenen Haus,sondern auch dasweltweit größte Physikfestival „Highlights derPhysik“ beschertden BesuchernHerzrasen.Mit demWissenschaftsfestival begeht dieTUDortmundihr 50-jähriges Bestehen undlädtzuExperimentenund Vorträgender Stars derWissenschaftein.Mit dabeiist derbekannte Astrophysiker Harald Lesch(Terra Xund Leschs Kosmos). Aber auch vieleweitere derrund50Standorte erwartensprechfreudigenBesuch:Inder DASA stellt Maxi GstettenbauerseinProgramm „LieberMaxi als normal“ vorund im BrauereimuseumweißKabarettist Sebastian23„Hinfallen istwie Anlehnen,nur später“. Dassindnur zwei vonrund500 Einzelveranstaltungen, aus denender Besucher an diesem Abendzwischen 16 und2Uhr wählen kann.Neben dengeöffneten Museen finden auch aufden vielen öffentlichen Plätzen der StadtAusstellungenund Mitmachaktionen statt. Aufdem Friedensplatzsteigtaußerdem diegroße Partymit Livemusik,einem Rudelsingenund demtraditionellenMusikfeuerwerk. IE Foto: Bernd Schmuck Sternstunden im Goethebunker Goethe imWeltall Das Planetarium in Bochum macht im Septembereinen Ausflug–zumindest veranstaltungsmäßig–undschlägt damiteineweitere Brücke zwischen Wissenschaftund Live-Unterhaltung. Gemeinsam mit–undim–EssenerGoethebunkerlädtdas PlanetariumzuzweiVorträgen und einerParty ein. Am 6.9. sprichtder Astrojournalist Daniel Fischerzum Thema„INeed Space: UniversumLeichtgemacht“(Eintritt frei); am 27.9.erzähltdie Planetariumsleiterin Prof.Dr. SusanneHüttemeister, waswir sehen, wenn wir denKopfgen Himmel recken.Ihr Vortrag„Ufo oder Venus:Was tutsichamRuhrgebietshimmel?“ist ebenfalls kostenfrei.Bei so viel neuem Wissen um dieunendlichen Weiten desAlls, dürsteteseinen danach,sichwiederfreizuzappeln.KeinProblem –am29.9. istder nächste Termin derhauseigenen Partyreihe„Pferdreht“ im Goethebunker.Dann allerdingsals „Pferdreht in Space“ mitAmbient Soundauf demkleinen Floorund Houseauf demgroßen. Tobias Wiethoff,technischer Leiter desPlanetarium, wird als VJ denGoethebunker mitSpace Visuals bespielen.Was Wiethoff mitden Wänden kann, macht einSterne-Schminkgirl dann übrigens mit denGesichternder Besucher. EI INeed Space:6.9.(20 Uhr);UfosoderVenus: 27.9.(20 Uhr),Pferdreht in Space:29.9.,alle drei VeranstaltungenimGoethebunker, Essen coolibri verlostfür PferdrehtinSpace 3x2Kartenauf coolibri.de Foto: Stadt Bochum /Planetarium DEW21-Museumsnacht:22.9.,16-2Uhr, InnenstadtDortmund; dortmunderdewmuseumsnacht.de coolibri verlost3x2 Karten aufcoolibri.de 20

SZENE D O R T M U N D Favoriten fangen nochmal an DastraditionsreicheDortmunderTheaterfestival Favoritenfängt alle zwei Jahrewiederbei null an:Eshat wedereinen festen Ortnochein festes Leitungsteam.DiesesJahrübernehmen FantiBaum und OliviaEbert, die zuletztdas Performance-Festival„implantieren“inFrankfurtamMain geleitet haben.Ihr Programm istein starkesStatement fürdie Freiheit der Kunst. „Wir haben bewusstkeinfestesMotto undkeineinheitliches Design“, sagt OliviaEbert.„Wirsprechenmit denStimmen derArbeiten“, ergänztFanti Baum.Deshalb können Stücktitel wie„Ohne Auftragleben“von Kainkollektivoder„Wirfangennochmal an“ vonAnna-LenaKlapdor als Mottofür den offenenGeist desFestivalsstehen, dasvor allem künstlerischeFormenin denBlick nimmt.Ineiner Zeit,inder Kunstmeistensdann gefördert wird, wenn sievorgibt, gesellschaftliche Probleme zu lösen,wennsie partizipativist oder im öffentlichen Raum stattfindet, istdas einmutiger Schritt. „Trotzdemsinduns Themen undInhalte wichtig“, sagt FantiBaum, „uns interessiert derZusammenstoß beider Ebenen.“ Eingutes Beispiel fürdiesenZusammenstoß istdas Eröffnungsstück„FindeMission /OhneAuftrag leben“ vonKainkollektiv (6.9.): Sein Ausgangspunktist dergeschichtlicheZusammenfall dererstenOpern-Aufführung in Europa (Monteverdis „Orfeo“) mitdem Beginn desSklavenhandelszwischen denbritischenKolonienAmerikas undAfrika. In derBegegnung unterschiedlichsterMusiktraditionen entstehteine Theaterarbeit über das Gedächtnis der Sklaverei.Auch Anna-LenaKlapdor,die wiedie Gründerdes Kainkollektivs aus demKreis derBochumerTheaterwissenschaftler stammt, hatsichfür coolibri präsentiert „Wir fangen nochmalan“ vonAnna-LenaKlapdor ihre chorischeArbeit„Wirfangennochmal an“ (15.9.)mit einembrisanten Themabeschäftigt: Krisenhaftigkeitvon Kommunikation. Einvielköpfiger Chor aus Studierenden derRuhr-Universität verfängt sich in kommunikativenDauerschleifen,Feldpostbriefeaus vergangenenKriegenfindenWiderhall in denvorgefertigtenStatusmeldungenvon Messenger-Apps. „Das isteinebeeindruckendpräziseArbeit, dereineintensive Recherchevorausgegangenist“, schwärmendie Festival-Leiterinnen. Eine Arbeit,die dasZeughat,tiefeGräben zu überbrücken, ist„DIVA:Celebrating OumKalthoum“ (12.9.). Deraus Israel stammende ArielEfraim Ashbel zelebriert mitdem NRWeddingOrchestra aus Musikern ausNRW undBerlin eine Hommageaneineder einflussreichstenMusikerinnen des arabischen Raums. MaxFlorian Kühlem Favoriten2018: 6.-16.9.,Theater im Depotund andere Spielstätten, Dortmundund Bochum;favoriten-festival.de coolibri verlost2x2 Ticket fürThomasBartling&David Kilinc:Let’s Talk AboutLoveam9.9., 20 UhrimTheater im Depotauf coolibri.de Foto: ©Robin Junicke

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