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Rund ums Bermudadreieck

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B O C H U M T O T A L

B O C H U M T O T A L Bochum total Stets volle Hütte In 30 Jahren Festival-Geschichte sind die Macher und Besucher des größten Draußen-und-umsonst-Festivals in Europa das ein oder andere Wetterextrem gewohnt. Zum 30. Jubiläum wäre Open Air-freundlich die wünschenswerte Prognose. Foto: Sebastian Humbek / Bochum Total 22 Vom 14. bis 17. Juli wird die Bochumer Innenstadt wieder mit vier Bühnen bespielt, die es trocken mögen. Auf gutes Wetter hofft daher auch Veranstalter Marcus Gloria: „Unser großer Wunsch ist ein guter mitteleuropäischer Sommer“, der den perfekten Rahmen für den runden Geburtstag liefern würde. Bewährtes und Neues Für die Inhalte haben die Bochum-Total-Macher bereits gesorgt. Ein Highlight ist der Auftritt der Kassierer. Die Punkrock-Urgesteine aus Wattenscheid wollen nach 20 Jahren Bochum-Total-Abstinenz ordentlich abliefern. Voller Körpereinsatz auf und vor der Bühne ist jetzt schon garantiert. Dem deutschen Punkrock sind auch Itchy Poopzkid verpflichtet, die ebenfalls für energiegeladene Zuschauerreihen sorgen werden – ebenso wie Pyogenesis. In Lautstärke und Publikumsanimation stehen Culcha Candela in nichts nach. Sie gehen mit ihrer Mischung aus Reggae, Dancehall und Hip-Hop an den Start. Nach 2014 sind Jupiter Jones wieder mit dabei, die mit ihren neuen Sänger Nicholas Müller Bewährtes, aber auch Neues vom aktuellen Album „Brüllende Fahnen“ präsentieren werden. Mit „Kumpels in Concert“ dürfen sich Fans der Zeche Bochum auf Songs aus 35 Zechen-Geschichte freuen. Trotz dieser Nostalgie wird weiterhin – und Pop-gemäß – die Zukunft großgeschrieben: Das Motto lautet auch anno 2016: „Heute schon sehen, was wir morgen hören werden“. Dieser Ansatz liegt Gloria besonders am Herzen: „Bochum Total ist ein Festival, wo das mit einer großen Konstante zu erleben ist und wir das so weiter betreiben möchten.“ Geheimtipps sind für ihn die Berliner Band Von Wegen Lisbeth, die Sängerin Ida Gard aus Dänemark sowie Niila. Die Finnen waren Anfang des Jahres bereits mit Sunrise Avenue auf Tour. Für ein ausgewogenes Programm sorgen insbesondere die „schönen und kleinen Momente im Festivalgeschehen“. Neben dem glamourösen Alleinunterhaltertum eines Mambo Kurt können diese mit regionalen Newcomern auf der coolibri-Stage im Riff erlebt werden oder auf der Wortschatzbühne. Dort wird eine Lesung zu „30 Jahren Bochum Total“ zahlreiche Episoden aus der Festivalhistorie wieder lebendig werden lassen. „Unsere erste Bühne war eine Leihgabe der Ruhrfestspiele. Das wissen viele gar nicht.“, erinnert sich Gloria. Woanders unvorstellbar Auf die Frage nach seinen besonderen Erlebnissen fällt es ihm schwer, eine Entscheidung treffen zu müssen. Denn „viele Bilder füllen das Bochum-Total-Buch“. Für einen Veranstalter seien „die Momente besonders, in denen man die Konzerte genießen kann“. Was zählt, sei der Zuspruch der Bands, die das Unkomplizierte und den Ort mögen. Denn so eine Veranstaltung „ist in anderen Innenstädten unvorstellbar“. sr Bochum Total: 14.–17.7., Innenstadt; bochum-total.de

N E W S R I T O U R N E L L E Moderat live Foto: Birgit_Kaulfuss Mehr als laut Am 13. August verwandelt sich das Gelände der Jahrhunderthalle im Bochumer Westpark erneut zu einem Magneten für Jünger elektronischer Musik. Wie im Vorjahr wird mit der Ritournelle das Startwochenende der Ruhrtriennale gefeiert. Als Headliner konnten Moderat gewonnen werden, die zu den aktuell spannendsten elektronischen Pop-Bands gehört. Daneben wird Oneohtrix Point Never die Grenzen zwischen E und U sowie zahlreichen Musikstilen überschreiten. Und die Wahl-Berlinerin und Urmutter post-feministischer Popmusik Peaches wird neben ihrem Electroclash auch eine gute Portion Punk und Queerness verbreiten. Weiter mit dabei ist unter anderem das Deep-House-Projekt Âme und es wird ein Showcase des aus Chemnitz stammenden Labels Raster-Noton geben. Ritournelle: 13.8., Jahrhunderthalle, Bochum; ruhrtriennale.de I N F O P O I N T Informieren, dann flanieren Foto: Bochum Marketing GmbH, Yuriy Ogarkov 䰀 伀 䌀 䬀 䔀 䐀 Wohin, wohin? Dass man im wohl meist berüchtigten Viertel Bochums verloren gehen kann, war lange Zeit ein Gerücht. Verlassen in den Untiefen der rund 80 Kneipen, Bars und Restaurants braucht sich allerdings niemand (mehr) zu fühlen, denn die Bochum Marketing GmbH und die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bermudadreieck Bochum e. V. sorgen gemeinsam im Infopoint am Konrad-Adenauer-Platz für Durchblick: Zunächst bis Ende Oktober gibt’s ein sattes „To do“-Angebot. Prospekte, Merchandising und ein Ticket-Shop sorgen für erlebnisgefüllte Stunden, auf Wunsch werden Hotelzimmer vermittelt. Wer selbst den Abend smart planen will, dürfte sich über das erweiterte WLAN-Angebot in der Stadt freuen. Infopoint: täglich 18–20 Uhr, Kortumstr. 2–14; bochum-tourismus.de 㘀 ⴀ 嘀 䄀 ⴀ 㜀 㜀 㘀 㔀 䴀 䤀 匀 匀 䤀 伀 一 23

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