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Oktober 2016 - coolibri Düsseldorf

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C O M E D Y S A V O Y T

C O M E D Y S A V O Y T H E A T E R Informationen, Karten und Gutscheine www.krimitotal.de/dinner im Hotel sowie an allen bekannten VVK-Stellen Eure Mütter Synchron-Haarewaschen Warum sie EURE MÜTTER heißen, ist wohl die Frage, die Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weinmann am häufigsten beantworten müssen. Kurz vor der Jahrtausendwende gegründet, gehören die Drei heute zu den erfolgreichsten Live-Comedians im Lande. Das Geheimnis liege tatsächlich im Namen, so die Truppe – es habe eine beruhigende Wirkung auf das Publikum, wenn sie mit den Worten „Wir sind EURE MÜTTER!“ auf die Bühne kommen. Wirklich ruhig wird es mit den Herren in Schwarz nicht: Durch alle Programme zieht sich der rasante Wechsel zwischen eingängigen Songs, ungewöhnlichen Sketchen und halsbrecherischen Tanzeinlagen. Jedes Mal ein Highlight ist das Synchron-Haarewaschen im Finale. Der Rest des „Schoko-Eis“-Programms ist ein gut gehütetes Geheimnis. CK EURE MÜTTER – „Ohne Scheiß: Schoko-Eis!“: 4.10. (20 Uhr) Savoy Theater, Düsseldorf; savoy-theater.de Foto: Eure Mütter K U R H A U S Wigald Boning Foto: Stefan Menne 48 Notfall-Keks Wigald Boning schläft draußen: von Oktober bis März. Im Zelt. Doch nicht nur auf Campingplätzen, sondern auch in Gärten, Parks, auf Balkonen und sogar in Flussbetten. Dabei muss der deutsche Komiker, Moderator, Komponist, Musiker und Autor feststellen, dass ein rotes Zelt beim Wildcampen eher ungeeignet ist. Weitere Erkenntnisse aus der Natur: Eine Woche Dauerregen lässt die Moral erheblich sinken und Mäuse gerne mal Gefallen an den Keksen für den Notfall finden. Aber er wäre nicht Wigald Boning, wenn er nicht das Beste daraus machen würde – um genauer zu sein: ein Buch. Alle Erfahrungen, die er zusätzlich zu den Notfallkeks-stehlenden Mäusen in der Natur gesammelt hat, beschreibt er in „Im Zelt: Von einem, der auszog, um draußen zu schlafen.“ CK Wigald Boning: 28.10. (20 Uhr) Kurhaus, Düsseldorf; kurhaus-duesseldorf.de

K U L T U R N E W S „Die Nachkommen des Herrn L.“ in der Ludwig-Beck-Str. 10 Foto: Josef Schulz Dieter Nuhr in der Galerie Löhrl Horst Wackerbarth im NRW-Forum Foto: Horst Wackerbarth Foto: Dieter Nuhr Der eigentliche Star der Ausstellung „Die Nachkommen des Herrn L.“ ist der Ort, an dem die Fotos aufgenommen wurden: Eine Wohnanlage der Neuen Heimat aus den 1970er Jahren inklusive holzgetäfeltem Partyraum, Kombination aus Mini-Schwimmbad, Sauna und Solarium und unterirdischen vergitterten Garagen. Dort hat Fotograf Josef Schulz die schrägen Ideen von Erika Ruhl ins Bild gesetzt. Die 16 Aufnahmen im Format 150 mal 100 sind noch bis zum 19.10. genau dort zu sehen, wo sie entstanden sind: an der Ludwig-Beck-Straße 10. Zur Finissage am 19.10. findet ab 17 Uhr das Seminar „Psychoanalyse trifft Kunst“ statt. Ansonsten ist die Ausstellung ausschließlich nach vorheriger Anmeldung zu besuchen: 0211–2303636. Gleich drei Ausstellungen zeigt bis zum 5.11. die Mönchengladbacher Galerie Löhrl: Anett Stuth, Christof Klute und Dieter Nuhr. Letztgenanntem sind seine fotografischen Arbeiten übrigens genauso wichtig wie die Arbeit auf der Bühne. Dass er mit der einen Form mehr Leute erreiche, so der Kabarettist, sage weder etwas über die Qualität der Arbeit aus, noch über den Grad der Intensität. „Fotografieren ist Festhalten“, sagt Nuhr. „Das Foto zeigt immer nur ein Standbild. Hier wird gezeigt, was in der Realität niemals zu sehen ist: die unbewegte Welt.“ Seit August 2014 bereist Horst Wackerbarth mit seinem roten Sofa alle Regionen Nordrhein-Westfalens und porträtiert landestypische Themen, Menschen und Orte. Derzeit werden die Aufnahmen des Fotokünstlers im Düsseldorfer NRW-Forum präsentiert. Die als Retrospektive angelegte Schau mit dem Titel „Wackerbarth: heimat.nrw“ läuft bis zum 30.10. und zeigt neben den neuen in NRW entstandenen Arbeiten auch eine Auswahl der spektakulärsten Bilder aus zwölf Red-Couch-Projekten sowie bisher nie ausgestellte, sehr intime Arbeiten des Künstlers. Inspiriert von der faszinierenden Legende David Bowie hat der Entertainer Sven Ratzke für sein jüngstes Bühnenprogramm einen eigenen, schillernden Charakter geschaffen: Starman. Am 30.10. gastiert er mit dem gleichnamigen Programm, das viel mehr ist als eine reine Hommage, im Savoy Theater in Düsseldorf. Begleitet wird er dabei von einer Drei-Mann-Band unter der Leitung von Charly Zastrau, die die Songs mal als Seventies Glamrock umsetzt, mal als groovende Soundcollage und mal intim am rostigen Klavier. Unter dem Titel „Folienplöff“ geht im Coworking Gewächshaus Düsseldorf einmal monatlich ein Abend mit PowerPoint-Karaoke über die Bühne. Dabei agieren selbst ernannte Experten aus dem Publikum zu zufällig gewählten und ihnen bis dahin völlig unbekannten Powerpointpräsentationen. Ziel ist es, schlecht gemachten Folien unterhaltsam und souverän einen neuen Sinn zu verleihen. Nächster Termin ist der 19.10. Los geht es um 19 Uhr. Gleich vier sogenannte „Gesprächskonzerte“ umfasst die von Sopranistin Alexandra von der Weth initiierte Reihe „Musik und Psyche“. Deren zweiter Teil steht am 19.10. im Mönchengladbacher Haus Erholung auf dem Programm. Mehrere Diskutanten erörtern an dem Abend das Thema „Psychologie im Musiktheater“. Dazu gibt es musikalische Beiträge. Nach dem Konzert ist eine Diskussion mit dem Publikum geplant. Alle zwei Jahre findet die Muziek Biennale Niederrhein als grenzübergreifendes Festival zwischen Rhein und Maas statt. 2016 richtet das Festival, das bis zum 20. Oktober läuft, den Blick auf neue Generationen. „MORGEN – Zukunftsmusik an Rhein und Maas“ lautet der programmatische Titel. Audiovisuelle Zukunfts-Konversationen präsentieren zum Beispiel die Komponisten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim gemeinsam mit den niederländischen Performance-Ensemble Lunatree sowie dem BachEnsemble Niederrhein vom 6. bis zum 9.10. in drei Kunstmuseen, darunter das Museum Goch, sowie Kirchen der Region. Das komplette Programm finden Interessierte unter muziekbiennale.eu. Alexandra Wehrmann 49

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