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November 2017 - coolibri Bochum

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B L I C K P U N K T : N

B L I C K P U N K T : N A C H H A L T I G K E I T J u t e b e u t e l Die kostenfreie Plastiktüte zum Einkauf war einmal. Mittelweile setzen sogar Discounter auf nachhaltigeren Ersatz. Unverpackt-Lädenschießen gleichzeitig wie Pilze aus dem Boden. Christine Vennemann und Tossia Cormann haben sich auf derStraße mal umgehört, wie ihr es mit der Nachhaltigkeit in eurem Alltag haltet? s t a t t P l a s t i k t ü t e Pascal (30), Bochum Ich habe einen extra Kaffebecher, den ich mir jeden Morgen beim Bäcker fülle. Wenn mehr Leute das machen würden, könnte man eine Menge Plastikmüll sparen. Ich weiß auch nicht, ob es nötig ist, Gurken oder anderes Gemüse nochmal extra einzuschweißen. Siegfried (57), Düsseldorf Ich fände es sinnvoll, mehr regionale Lebensmittel und Bioware in die Läden zu bringen. Außerdem finde ich, dass nicht alles doppelt und dreifach eingepackt sein muss und man am Ende mehr Verpackung hat als Inhalt. Vanessa (32), Bochum Die Coffee-to-go-Becher sollte man gegen eine neue Alternative ersetzen. Bei Wasser nutze ich zum Beispiel auch Einwegflaschen häufiger und kaufe nicht jedes Mal eine Neue. Es wäre auch sinnvoll diese Einmalportionen in Hotels etc. abzuschaffen, aber ich glaube da wäre der finanzielle Aufwand für Personal einfach zu hoch. Anja (30), Bochum Wenn ich weiß, dass ich einkaufen gehe, nehme ich immer die großen Beutel, die es auch in vielen Supermärkten gibt. Da passt viel rein, sie halten lange und sind auch für andere Sachen praktisch. 10

B L I C K P U N K T : N A C H H A L T I G K E I T Antje (54), Moers Also, ich versuche nachhaltig und regional einzukaufen und nicht übermäßig viel Müll zu produzieren. Ich habe immer meinen Einkaufskorb dabei, so spare ich mir die Tüten. Und außerdem ist es praktisch, wenn man Zuhause alles einfach vom Korb in den Kühlschrank räumen kann. Jenny (27), Düsseldorf Wenn ich im Supermarkt einkaufe, benutze ich nie Plastiktüten und kaufe immer möglichst frisch und regional. Beim Essen achte ich mittlerweile sehr auf Nachhaltigkeit, vor allem beim Fleisch. Das ist ein Thema, was einem auch keinen Spielraum lässt, vor allem, wenn man sich vernünftig ernähren möchte. Bei Obst und Gemüse bin ich noch nicht so hinterher, weil die Auswahl da einfach ein bisschen größer ist. Gerd (66), Düsseldorf Wir achten sehr darauf, dass die Lebensmittel, die wir kaufen, aus der Region kommen. Hier auf dem Markt am Carlsplatz zum Beispiel kaufen wir immer beim Händler unseres Vertrauens, aus Kappes-Hamm. Wir bevorzugen das und sind überzeugt davon, dass es einfach gut ist, darauf zu achten. Philipp (47), Düsseldorf Ich gucke schon, wo die Lebensmittel herkommen, die ich kaufe, auch durch meine Kinder. Die achten da auch drauf. Ich glaube, man kann damit etwas bewirken. Wenn man natürlich alles nur bei ausgewählten Stellen holt, kann das ganz schön ins Geld gehen. Jutebeutel habe ich eigentlich immer dabei. 11

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