Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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November 2016 - coolibri Ruhrgebiet

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U N T E R W E G S H E L

U N T E R W E G S H E L L W E G – R E G I O N Der „Lichtbogen“ in Soest von Richard A. Cox Nacht eulen kunst Foto: Richard A. Cox Für viele war die Biennale für Internationale Lichtkunst im Raum Unna während des Kulturhauptstadtjahres ein Aha-Erlebnis. Bei einigen war es die erste Begegnung mit dieser speziellen Kunstform. Nun lockt die Nacht der Lichtkunst zu weiteren Entdeckungen in den öffentlichen Raum. Erst in der Dämmerung entfaltet sie ihre Wirkung: die Lichtkunst! Deshalb passt sie zeitlich perfekt in den Spätherbst. Zwischen Lünen und Lippstadt, Schwerte und Soest warten am 26.11. gut 40 Lichtkunstinstallationen auf neugierige Betrachter. Illuminationen, Projektionen und Objekte schmücken bereits seit 2002 den Lichtweg in der Hellweg-Region. Sigrun Krauß vom Projektbüro in Unna sieht die gebündelte Kunstnacht als „Auftakt für einen mögliche Erweiterung des Angebots“. Bereits am späten Nachmittag geht es los, dann starten Lichtreisen, die Gäste direkt zu den Lichtobjekten kutschieren. Zwischen Ahlen und Hamm geht’s thematisch um Brücken und Licht. Zu sehen ist eine Projektion von Egill Sæbjörnsson auf dem Neubau des Kunstmuseums Ahlen: Leuchtstreifen erwecken dort den Eindruck von fließender Bewegung. Die Lichtkunst-Familienreise fährt von Unna aus über Bönen in Richtung Bergkamen und lockt die kleinen Nachteulen mit einer kindgerechten Führung zu den Objekten. Am letztgenannten Ort kommt außerdem die Performance „Tanzlichter“ des Choreografen Daniel Medeiros auf Kazuo Katases „Helle Kammer“ in Schwerte Foto: Oscar Neubauer der Berghalde zur Aufführung. Wer lieber selbst auf Entdeckung gehen möchte, nutzt den Busshuttle zu den neun Standorten oder bucht eine Dämmerungsführung in den „Skyspace“ des weltbekannten Künstlers James Turrell. Auf den Spuren von Mischa Kuball begegnet der Abendspaziergänger dem „Yellow Marker“ in Bönen, anderswo trifft er auf den wohlgeformten „Lichtbogen“ von Richard A. Cox. Wie eine gläserne Skulptur glitzert Rosemarie Trockels Wasserspiel hinter der Schwerter Rohrmeisterei, Tropfen tanzen im Takt der Musik. Eine Nacht ist zu kurz, um alles zu sehen, aber glücklicherweise bleiben die meisten Kunstobjekte dauerhaft vor Ort. enaira „Erste große Nacht der Lichtkunst“: 26.11., verschiedene Orte der Hellweg-Region; hellweg-ein-lichtweg.de coolibri verlost 10 x 2 Spielortetickets auf coolibri.de 14

S P O R T B O C H U M Heimlicher Beobachter Der Bochumer Fotograf Tim Kramer hat sich mit seiner Sport- und Konzertfotografie längst über die Grenzen der Stadt einen Namen gemacht. David Nienhaus sprach mit dem VfL-Fan über seine Arbeit. Wie schwer ist es, immer wieder neue Perspektiven zu entdecken? Das ist nicht immer einfach. Der jungfräuliche Blick, den ich beim ersten Betreten einer neuen Szenerie habe, ist irgendwann verflogen und ich muss mir Strategien überlegen, wie ich neue Perspektiven auftun kann. Wie wichtig ist die Perspektive, der Blickwinkel? Eine spannende Perspektive ist eine nicht zu verachtende Zutat für ein gutes Foto. Ich versuche bei der Prespektivwahl, dem Betrachter des Fotos das Gefühl zu geben, als heimlicher Beobachter Teil der Szenerie zu sein. Ist es mehr Beruf oder mehr Kunst – oder eine Mischung aus beidem? Die tatsächliche Kunst ist es manchmal, beides zu vereinen. Sobald das Fotografieren nur noch ein Beruf ist, landet die Kamera bei Ebay. Ihre Fotos haben einen enorm hohen Wiedererkennungswert. Gewisser Aspekte einer Bildsprache sind mir sehr wichtig, der Rest hat sich so entwickelt, ohne dass ich es bewusst forciert habe. Das ist aber auch ein sich ständig ändernder Prozess. Beschreiben Sie die Entstehung eines perfekten Bildes. Für mich, als Freund der Dokumentarfotografie, ist das Wichtigste, dass Tim Kramer ein Foto eine Story erzählt, eine Stimmung übermittelt. Ich möchte, dass der Betrachter beim ersten Blick auf das Foto den Wunsch hat, noch mal drauf zu gucken oder den Blick zu intensivieren und dass derjenige, der sich das Foto anguckt, vieles entdeckt, oder für sich Dinge reininterpretieren kann. Wenn dann noch das Licht und die Perspektive stimmen, ist es nicht mehr weit zum perfekten Foto. Das habe ich aber noch nicht geschossen (lacht). „Schusswinkel 1848“: Ausstellung zum Buch, bis 2.12., Sold Out Gallery, Bochum, vflbochumfotobuch.de Das vollständige Interview gibt’s auf coolibri.de. Foto: © Michael Schwettmann spring was du kannst! 10% RABATT MIT DEM CODE: AIR10H AirHop Essen –Dein Trampolinpark im Ruhrgebiet! Buche deinen Sprung unter www.airhoppark.de AirHop Trampolinpark Essen | Am Zehnthof 194 | 45307 Essen 15

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