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November 2016 - coolibri Düsseldorf

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U M F R A G E D e r U m

U M F R A G E D e r U m w e l t Aufgeblasenes Trendthema oder relevanteste Frage unserer Zeit? Wenn es um die Frage der „Nachhaltigkeit“ geht, scheiden sich die Geister. Nele Posthausen hat nachgefragt: Was tust du, um die Umwelt zu erhalten? Und viele reservierte Antworten erhalten: Interessiert mich nicht! Soll die Politik regeln! Und der Weg zur Arbeit ist eben zu weit, um mit dem Rad zu fahren. Vor die Kamera wollten eher die, die meinen: „Klar, Nachhaltigkeit fängt bei mir selbst an!“ z u l i e b e Konstantin (20) Weil ich noch bei meiner Familie wohne, kann ich viele Sachen nicht selbst bestimmen: Wie viel heizen wir? Welchen Stromvertrag nutzen wir? Und so weiter. Aber ich diskutiere viel mit meinen Eltern über solche Themen. Was ich jetzt schon mache, ist Rad fahren, statt ein Auto zu nehmen. Ich wohne in Brackel und muss nach Holzwickede, das sind acht Kilometer mit dem Rad. Aber ich fahre jeden Tag und das hält mich fit. Weil ich Fußballer bin, ist das dann doppelt gut: Für mich und für die Umwelt. Das werde ich auch beibehalten. Ich glaube nämlich, dass es einen Generationenwechsel gibt und Leute, die so jung sind wie wir, später auch viel nachhaltiger leben können. Das ändert sich mit der Zeit. Am besten wäre es deswegen, wenn Nachhaltigkeit schon ganz fett auf dem Lehrplan in der Schule stünde. Tolga (28) Ich denke sehr oft über das Thema Nachhaltigkeit nach und was ich tun könnte, aber leider komme ich immer zu dem Schluss, dass ich das nicht in der Hand habe. Zum Beispiel würde ich gerne ein Elektroauto nutzen. Allerdings finde ich Elektroautos unverhältnismäßig teuer. Also fahre ich weiterhin mit meinem eigenen Auto zur Arbeit, einem alten Benziner. Mit dem Rad ist es mir von Lütgendortmund bis an das andere Ende von Bochum eindeutig zu weit. Und auch die Möglichkeit, Bahn zu fahren habe ich schon ausgecheckt. Das Problem auch hier: Ich würde ein Drittel mehr zahlen, als wenn ich mein Auto nutze. Habe ich schon ausgerechnet. Deswegen finde ich, dass da eher die Politik was tun muss und zum Beispiel Bahnfahren und E-Autos subventionieren muss. Lotte (20) Zu Hause recyceln wir . Wir trennen den Müll, sammeln Pfandflaschen und versuchen so wenig wie möglich weg zu schmeißen. Manche Dinge, die ich selbst nicht mehr will, kann ich an andere weiter geben, die sich noch darüber freuen. Das habe ich von meinen Eltern gelernt. Was ich schade finde ist, dass meine Arbeit zu weit weg ist, um mit dem Rad dorthin zu fahren. Da nehme ich das Auto. Ich habe überlegt, eine Fahrgemeinschaft zu gründen, hat leider noch nicht geklappt. Aber in meiner Freizeit mache ich dafür alle Strecken mit dem Rad. Da habe ich das Gefühl: „Ja, ich kann was ändern.“ Es muss nicht alles von der Politik kommen, sondern gerade beim Thema Nachhaltigkeit sind es die kleinen Dinge, die eine so große Wirkung haben! 22 Vanessa (30) und Martin (41) Wir bauen gerade ein „KFW 55“-Haus, das ist ein besonders nachhaltiges Haus. Unser Strom wird über eine Solaranlage gewonnen, unser Wasser ebenfalls durch Solarthermie geheizt und der Kamin im Haus unterstützt die gesamte Heizanlage. Aber wir wollten einfach ein schönes Haus haben, das gleichzeitig gut für die Umwelt ist. Grundsätzlich ist das unsere Einstellung: „Wenn wir nicht daran glauben, dass wir was ändern können, dann tut es am Ende keiner!“. Deswegen leben wir vegan und versuchen damit Einfluss auf die Lebensmittelindustrie zu nehmen. Schritt für Schritt ändert sich was. Und jetzt freuen wir uns, dass wir an Weihnachten in unserem nachhaltigen und sehr schönen Haus in Bochum wohnen.

12.03.2017 Uni-Halle Wuppertal BEGINNER & SPECIAL GUESTS CLUESO NEUANFANG TOUR 02.09.2017 WESTFALENPARK DORTMUND 09.10.2017 PALLADIUM KÖLN P r ä s e n t i e r t v o n T i c k e s g i b t e s a n a l l e n b e k a n n t e n V V K - S t e l l e n u n d u n t e r w w w. e v e n t i m . d e

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