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März 2018 - coolibri Düsseldorf und Wuppertal

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SZENE F F T J U T A F R

SZENE F F T J U T A F R E I Z E I T S T Ä T T E G A R A T H WOW im FFT Juta Performance hautnah Mitmachtheater – für manch einen ein Grund zur Panik. Die bildende Künstlerin Nuray Demir und die Choreografin und Performerin Tümay Kılınçel heben das Konzept auf eine neue Ebene: Mittendrin sitzt das Publikum bei WOW, der ersten gemeinsamen Bühnenproduktion der beiden Düsseldorferinnen. Im FFT Juta haben sie ihre Installation aufgebaut, vor dem Betreten muss das Publikum die Schuhe ausziehen. Dann wird Platz genommen auf der Bühne. Üppig ausgestattet ist diese, mit lauter vermeintlich kulturell aufgeladenen Objekten: Teppichen, Blumen, bunten Stoffen. Was ist Tradition? Was ist Klischee? Wo beginnen Stereotype? Durch das intensive Miteinbeziehen des Publikums in die Performance will das Duo eine kritische Reflexion zum Thema anregen. toc WOW: 1. - 3.3. (20 Uhr) FFT Juta, Düsseldorf; fft-duesseldorf.de Traumstrände in Sicht Foto: Eva Pedroza Erforscht Abgründe: Lydia Benecke Psycho-Queen Leichte Kost hat sich Lydia Benecke nicht ausgesucht, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen: Die studierte Psychopathologin und Forensikerin beschäftigt sich täglich mit den Abgründen der menschlichen Psyche. Einer ihrer Arbeitsplätze ist eine Ambulanz für erwachsene Sexual- und Gewaltstraftäter. Ihre Art der Kompensation: Sie teilt die Erfahrungen mit dem Publikum. Wie in ihrem aktuellen Programm „Terror und Amok“. Attentate, Amokläufe und Terror – was treibt Menschen dazu, anderen solches Leid zuzufügen? Was können Motive und Beweggründe sein? Welche Rolle spielt unsere Psyche dabei? Lydia Benecke gewährt in ihrem Vortrag spannende und überraschende Einblicke und beleuchtet die psychologischen Profile unterschiedlicher Tätertypen. toc; Lydia Benecke: 23.3. (20 Uhr) Freizeitstätte Garath, Düsseldorf; rhein-konzerte.de F L U G H A F E N I N T E R C O N T I N E N T A L Foto: Getty Images Infos rund um den MBA Foto: QS Connect MBA Foto: Olivier Favre Unter Palmen Karibische Luft ist im Anflug: Ab sofort macht der Düsseldorfer Flughafen gemeinsame Sache mit den Reisespezialisten von Grenzgang. Im Konferenzcenter im Terminal B können Interessierte im Rahmen der DUS Reisewelt Karibik am 4.3. spannenden Vorträgen lauschen, einen Schnellkurs in Spanisch, ein Seminar über Rum und Schokolade oder Workshops zum Thema Reisefotografie belegen. Profis drehen im Konferenzcenter Zigarren, ein karibischer Markt mit Kunsthandwerk und Reiseliteratur lädt zum Schlendern ein. Karibische Snacks, für Workshop-Teilnehmer kostenlos (Anmeldung unter enjoydus.de), sowie Musik und Tanzworkshops dürfen natürlich nicht fehlen. Und wem das nicht genügt, der kann vor Ort direkt das Ticket in den sonnigen Süden buchen. NaB; Airlebnis Exklusiv: DUS Reisewelt Karibik: 4.3. 11-21 Uhr, Flughafen, Düsseldorf; enjoydus.com 20 Kontakte knüpfen Wer ins Management einsteigen möchte, ist mit einem MBA-Studium gut beraten. Alle Infos rund um den Weg zum Master of Business Administration bietet das QS Connect MBA-Karriereevent am 26.3. im InterContinental Düsseldorf. Top Business Schools aus dem In- und Ausland stehen mit Rat und Tat zur Seite. Persönliche, 30-minütige Einzelgespräche verschaffen einen Überblick über verschiedene Studienprogramme oder die gängigsten Aufnahmeverfahren wie den Graduate Management Admission Test, kurz GMAT. MBA-Experten beraten vor oder nach dem Event. Außerdem warten Infos zum Zugang zu Stipendien und ein gratis Studienführer. Im Anschluss können bei Networking Drinks fleißig Kontakte geknüpft werden. Eintritt frei! NaB; Voranmeldung unter: http://bit.ly/2A2P1Rv QS Connect MBA: 26.3. 17.30-21.30 Uhr InterContinental, Düsseldorf

SZENE D Ü S S E L D O R F Kleinod Zum fünften Mal findet im März die MicroPopWeek in Düsseldorf statt. Als Festival für Do-It-Yourself-Kultur und Originalmusik ist sie mittlerweile ein feste Grölße im Festivalkalender der Stadt. Tossia Corman sprach mit den Initiatoren Tobias Wecker und Hauke Schmidt. Was ist die Idee hinter der MicroPopWeek? Hauke Schmidt: Die Idee der MicroPopWeek ist, die Vielfalt der DIY-Kultur zu zeigen und zu erhalten. In Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, mit der Veröffentlichung und Aufführung von Musik irgendwie einen Ertrag zu erzielen, wären wir ja ohne die Liebe und das oft ehrenamtliche Engagement von Künstlern, Kleinstlabels und Veranstaltern völlig aufgeschmissen. Was bedeutet „Originalmusik“? HS: Originalmusik ist Musik, die weitgehend von ökonomischen Verformungskräften verschont geblieben ist und nicht gezielt für einen bestimmten Markt produziert wurde. Wie vielfältig findet ihr die hiesige Musikszene? Tobias Wecker: Die hiesige Musikszene ist vielfältiger und aufregender, als die meisten Leute denken. Mitunter muss man ein bisschen suchen, aber man wird belohnt. Immer wieder höre ich von spannenden Projekten wie neuen Plattenläden, einem geplanten kleinen Plattenpresswerk und versteckten Konzertlocations. HS: An Künstlern und Akteuren mangelt es in Düsseldorf auf keinen Fall. Manchmal würde man sich mehr aufgeschlossenes Publikum wünschen, aber die Leier ist ja alt. Ist es leicht, jedes Jahr Teilnehmer zu finden? TW: Auf der Teilnehmerseite gibt es immer eine gewisse Fluktuation. Aber auch ein paar feste Größen. Ich bin guter Dinge, dass sich daran auch zukünftig nichts ändern wird. Schön fände ich es, wenn noch mehr Veranstaltungen in Tobias Wecker „Off-Locations“ wie privaten Wohnzimmern oder Hinterhöfen stattfinden würden. Vielleicht muss sich der Gedanke erst verbreiten, dass so etwas mit der nötigen Leidenschaft fast überall machbar ist. HS: Die Bands suche ich immer sehr nach meinem persönlichen Geschmack HaukeSchmidt aus. Wenn man sich auf die Suche begibt, läuft einem eigentlich immer etwas Spannendes über den Weg. Worauf freut ihr euch besonders? HS: Darauf, eine Woche lang in Düsseldorf jeden Abend ein gutes Konzert an einem schönen Ort sehen zu können. Was habt ihr in Zukunft vor? HS: Für mich kann es einfach so weitergehen. Es ist immer schön, wenn neue Akteure und Orte dazukommen, aber jede Art von Wachstumsdruck wäre Gift für die Idee eines nichtkommerziellen Festivals. Deshalb lautet unser Motto ja auch „Think Micro!“ MicroPopWeek: 17. - 24.3., verschiedene Orte, Düsseldorf; micropopweek.org Fotos: Christof Wolff (unten) / Hauke Schmidt (oben) 7. Quietsche-Entchen-Tag im Düsselstrand 25. März 2018 von 11 bis 17 Uhr Bring Dein Quietsche-Entchen mit und bekomme freien Eintritt! DÜSSEL DORF Wasser für unsere Stadt. 21

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