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März 2017 - coolibri Bochum

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C O O L I B R I L O K A

C O O L I B R I L O K A L Untersuchen, verknüpfen, kommunizieren Wenn sich ein neues Projekt gründet, dann setzen seine Macher erst mal eine Menge Vorhaben und Pläne, Daten und Fakten und warme Worte in die Welt. So auch Interkultur Ruhr, das „neue Strategien für die kulturelle Vielfalt im Ruhrgebiet“ entwickeln will. Ein erstes, positives Grundgefühl dafür, was das bedeuten könnte, hat allerdings die angenehm andere Pressekonferenz zum Start vermittelt. B A H N H O F L A N G E N D R E E R So sah der Vorentscheid 2016 aus Kleinkünstler gesucht Die Sparkasse Bochum sucht humorvollen, singstarken und artistischen Nachwuchs für den Bochumer Kleinkunstpreis 2017. Bewerben dürfen sich alle Komödianten, Musiker und Artisten aller Art, die was drauf haben, aber ihr Metier nicht schon als Profi aufwühlen. Das können Schülerbands, Hobbychöre, Freizeitpoeten, Jonglageartisten, Witzereißer oder andere Bühnenkünstler sein. Ihre Bewerbung können sie alle bis zum 20.4. per mail an kullack@spkbomail.de senden, die Interessantesten werden zum Nachwuchs-Vorentscheid am 14.6. in den Bahnhof Langendreer geladen, wo die besten drei Acts ein Ticket zum Finale im Rahmen des Open- Flair Sparkassenfestivals am 16.9. lösen können. Wer dort gewinnt, reiht sich in eine lange Tradition: Der Preis wird schon seit 1999 vergeben. lv Nachwuchs-Vorentscheid: 14.6., Bahnhof Langendreer, Bochum 24 FotoFoto: Foto (2016): Sparkasse Bochum Das neue Projekt Interkultur Ruhr Da zwängten sich eine Menge Leute in die kleinen, nach leckeren orientalischen Speisen, Kaffee und Tee duftenden Räume des Bürgertreffs Hukultur in der Bochumer Hustadt. „Wer sind wir eigentlich und was wollen wir voneinander?“, fragte Johanna-Yassira Kluhs in die Runde. Sie ist eine Hälfte des Kuratoren-Teams, das den ersten Programmzyklus von Interkultur Ruhr gestaltet. „Sind wir Kollegen, Freunde, Nachbarn, Geschäftspartner?“ Was sie mit dieser ungewöhnlichen Ansprache zeigen wollte: Eine Stadt besteht aus vielen Sphären und vielen Stimmen, die nebeneinander existieren. Interkultur Ruhr sucht nach geteilten, übergreifenden Erfahrungen, nach Antworten auf die Frage, wie Menschen miteinander in Kontakt treten und miteinander kommunizieren können. Zum kuratierten Programm, das jetzt anläuft, gehören Künstlerresidenzen, Forschungsaufträge, Kooperationsprojekte, Ausstellungen, Workshops und vielfältige kulturelle Veranstaltungen. Ein Kooperationsprojekt ist in der Bochumer Hustadt verankert: Die Nachwuchswissenschaftler der Global Young Faculty wollen dort vom 20. bis 23. April eine „Insel des guten Lebens“ schaffen, ein Ding zwischen Festival, Ausstellung und Symposium zu den Themen Migration und Wohlbefinden. Interkultur Ruhr wurde vom Regionalverband Ruhr und dem Kulturministerium des Landes NRW als Nachfolger des Ruhr.2010-Projekts „Stadt der Kulturen“ ins Leben gerufen. Es soll also Teil einer nachhaltigen Entwicklung sein. Dazu passt, dass es die 1960er-Jahre-Siedlung Hustadt ins Visier nimmt, wo vor einiger Zeit der Stadtumbau West endete. Ausgestattet ist Interkultur Ruhr mit 300 000 Euro Projektmitteln und weiteren 200 000 Euro für einen Förderfonds. Weitere Programme sind beispielsweise „Zur Zeit“ des cobratheaters.cobra, dessen Künstler fünf Wochen in einer Gesamtschule verbringen, um dort zu beobachten, auszuprobieren, sich einzubringen. Oder „Amazonian Flesh“ von knowbotiq/nina bandi, die Verknüpfungen von Migration und Logistik anhand eines neuen Amazon- Verteilerzentrums auf dem Geländes des ehemaligen Stahlwerks Westfalenhütte in Dortmund untersuchen. Max Florian Kühlem T R I N K H A L L E Lecker Lernstoff Neue Runde Bierakademie Es ist quasi druckfrisch: Das Vorlesungsverzeichnis der Bierakademie. Die Bochumer Trinkhalle führt 2017 ihre Tradition fort und lädt zu vier „Seminaren“, die für die erste Jahreshälfte geplant sind und immer am ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr gehalten werden. Freunde des gepflegten Zapfhahn-Ergusses können sich per Mail anmelden (trinkhalleruhrgebeat@gmail.com). Thema am 7.3. ist etwa „Schwerter zu Zapfhähnen – Trinken für den Weltfrieden“, während am 4.4. „Kraftbier aus der Traditionsbrauerei“ auf dem Stundenplan steht. Am 2.5. lädt Fiege-Braumeister Holger Kittler zum „Heimatabend die Zweite“, an dem diverse Eigenkompositionen der Azubis der Fiegebrauerei analysiert werden dürfen. Am 6. Juni geht das Semester mit einer „Frischen Brise aus Hannover“ und Dozent Kolja Gigla von der Mashsee Brauerei zu Ende. seri Foto: Peter Gurack Foto: Interkulturelle Ruhr

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