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März 2017 - coolibri Bochum

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C O O L I B R I L O K A

C O O L I B R I L O K A L R U B P L A N E T A R I U M S P R O C K H Ö V E L Mensa der Rub Teil der Klimaexpo Den Studierenden gutes und günstiges Essen anzubieten, ist dem Akademischen Förderungswerks (AKAFÖ) Bochum nicht genug. Die vier Hochschulmensen arbeiten zusammen bei dem Projekt „Zu gut für die Tonne“ und sparen mittlerweile 25 Prozent der Lebensmittelabfälle. Das Projekt steht stellvertretend für das Nordrhein-Westfalen-weite Engagement für Klimaschutz und hat sich als eines der KlimaExpo.NRW-Projekte auf der E-world in Essen präsentiert. Eine Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern der RUB aus allen Bereichen der Gastronomie, vom Warenlager bis zur Ausgabe, hat durch viele kleine Maßnahmen diesen Erfolg erzielt: Dazu gehörte ebenso eine bessere Vernetzung der Standorte, um Lebensmittel effizienter auszutauschen, vor allem kurz vor Ende der Essensausgabe. Speisen vom Vortag werden zu einem günstigeren Preis angeboten. Frische Waren werden in der letzten halben Stunde der Essensausgabe nur noch in kleineren Mengen bereitgestellt. Interessierte können sich ab sofort auf www.schrittekarte.klimaexpo.nrw zu allen Klimaschutzprojekten, die sich für das Programm „1.000 Schritte in die Zukunft“ der KlimaExpo.NRW qualifizieren konnten, informieren, darunter eben auch „Zu gut für die Tonne. Bei den NRW.KlimaTage2017 am 7. und 8. Juli öffnen zeitgleich alle qualifizierten Projekte und Unternehmen ihre Türen. Ende 2017 werden die Siegerprojekte prämiert. ei Foto:RUB Dr. Matthias Maurer Neuer Astronaut Das europäische Astronautenteam hat ein neues Mitglied, und es ist ein Deutscher: Dr. Matthias Maurer, Werkstoffwissenschaftler aus dem Saarland. Wenig überraschend für das Planetarium Bochum: Denn der angehende Sternenfahrer hat dort für seinen neuen Job trainiert. Im Februar 2016 hatte sich die Europäische Weltraumorganisation ESA an das Planetarium gewandt. Es gebe einen neuen Astronauten- Kandidaten, hieß es, und der Bewerber solle auch ein Training in Astronomie absolvieren. Ob das Bochumer Planetarium dabei helfen könne? Selbstverständlich waren die Bochumer dazu sehr gern bereit. Am 18. April war es dann soweit: Matthias Maurer kam nach Bochum, um im Planetarium den Abschlusstag seines „Himmelstrainings“ zu absolvieren. Ziel des Trainings war es, vieles, das der neue Astronaut zunächst in der Theorie über den Himmel und das Universum erfahren hatte, anschaulich zu machen. Im Mittelpunkt stand die Orientierung am Sternenhimmel. Natürlich stand auch ein virtueller Flug hinaus ins Sonnensystem auf dem Programm. Zumindest auf seiner Trainingsmission im Planetarium ist Matthias Maurer dem Mond so schon sehr nahegekommen, und hat auch den Mars und die anderen Planeten des Sonnensystems erreicht. ei Foto: Planetarium Ein Windrad für Hiddinghausen? Viel Wind ums Rad Das geplante Windrad im Bereich Zippe in Sprockhövel Hiddinghausen sorgt schon länger für Diskussionen. Die Bürger befürchten Lärm, Schattenschlag und einen erheblichen Eingriff in die Natur. Das geplante Baugebiet liege in einem Landschaftsschutzgebiet, in dem auch Rotmilane und Uhus zu Hause seien, betonen Kritiker. Nun hat die Stadt das Projekt erst einmal gestoppt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Denkmalschutz und Wirtschaftsförderung beschloss, das Baugesuch zurückzustellen. „Die 179 Meter hohe Windkraftanlage stellt einen drastischen Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet im Außenbereich mit erheblichen Beeinträchtigungen für Menschen und Tiere, die Natur und das Landschaftsbild unseres Bergisch-Märkischen Hügellandes dar, der an dieser Stelle in keiner Weise vertretbar ist“, sagte Volker Hoven, der als Beigeordneter für den Bereich der Stadtplanung verantwortlich ist. Eine Anlage, die bei ihrer Errichtung bereits Abschaltzeiten vorsehe, um die Auflagen einhalten zu können, könne nicht zielführend sein. Problematisch sei außerdem die Nähe zur Wohnbebauung. Langfristig soll sich nun der Rat mit dem Thema beschäftigen und geeignete Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen im Stadtgebiet ausweisen. Im Ergebnis sollen geeignete Stellen im Stadtgebiet eruiert und im Flächennutzungsplan als Vorrangflächen ausgewiesen werden. ds Fotolia/Massimo Cavallo Für alle, die wissen wollen, welche Sterne über dem Ruhrgebiet zu sehen sind, bietet das Planetarium „Sterne über dem Ruhrgebiet“ an: nächster Termin 2.3. 19.30 Uhr. 22

C O O L I B R I L O K A L P E A R L Z B A R Der Meistermixer THEATER TREFFEN DER 38. DUISBURGER AKZENTE 11. - 26. MÄRZ 2017 Barzani (rechts) ist Deutschlands schnellster Barmixer Sebastian Drolshagen Der Mann mixt schneller als sein Schatten. Serkar Barzani von der Bochumer Pearl’z Bar hat sich am 6. Februar in Köln beim Battle of Barwarriorz gegen 15 Konkurrenten durchgesetzt. Jetzt ist er offiziell der schnellste Barmixer Deutschlands. Und dabei lässt er es eigentlich lieber ruhig angehen. Zum ersten Mal fand das Battle of Barwarriorz in Deutschland statt. „Eigentlich kommt der Wettbewerb aus England und den Staaten“, sagt Barzani. Dort gibt es den Wettbewerb der schnellen Shaker seit 2012. Das war Barzani anfangs nicht unbedingt klar. „Mich hat Havanna Club angeschrieben und gefragt, ob ich beim Battle of Barwarriorz mitmachen möchte.“ Die Einladung hat der Bochumer zuerst ignoriert, „weil ich nicht wusste, worum es geht“. Schnell war Barzani allerdings klar, dass es um viel geht. „Der Wettbewerb ist wirklich eine Herausforderung und oberste Liga.“ 15 Konkurrenten gab es beim Battle in Köln. „Beworben haben sich aber viel mehr.“ Die Konkurrenz kam aus ganz Deutschland. „Aus dem Ruhrgebiet war ich allerdings der Einzige und ich habe dabei natürlich auch für Bochum gekämpft.“ Gekämpft und gewonnen. Die Prämie: eine Jeans- Weste, 1.500 Euro und kommendes Jahr ein weiteres Battle. „Noch steht aber nicht fest, ob es ein europaweiter oder ein weltweiter Wettbewerb wird.“ Und so ganz nebenbei gibt es noch eine kleine Reise on top. „Ein Kollege hat mir eine Jamaika-Reise versprochen, falls ich gewinne“, sagt Barzani. Der Weg zum Sieg war gar nicht einfach. Pro Runde gab es ein Kopf-an-Kopf-Mixen gegen einen Konkurrenten – im K.O.-Prinzip. „Wir mussten in jeder Runde sieben Cocktails und einen Shot mixen“, erklärt Barzani. Der schnellere Mixer kam weiter. Fehlende Zutaten gaben Strafsekunden. Für den Wettbewerb hat Barzani viel geübt, denn um Schnelligkeit geht es ihm sonst nicht. „In meiner Bar lasse ich mir viel Zeit, da geht es um Genuss.“ Denn wenn der 27-Jährige nicht an Wettkämpfen teilnimmt, dann mischt er mit dem Pearl’z die Bochumer Bar-Szene auf. Im Pearl’z lässt sich Barzani mehr Zeit beim Mischen. „Mein Rekord beim Wettbewerb waren eine Minute und 38 Sekunden.“ – wohlgemerkt für sieben Cocktails und einen Shot. „In meiner Bar mische ich in dieser Zeit einen Cocktail. Außerdem setzt er auf hochwertige Zutaten, selbst die Säfte sind frisch gepresst. „Dafür gibt es dann auch keinen Kater.“ Den hatte Barzani dafür nach dem Battle of Barwarriorz. „Nachher geht es in die Therme, mir tut alles weh, vor allem meine Unterarme“, sprach‘s am Morgen nach dem Wettkampf und musste sich erholen. Sebastian Ritscher Pearl‘z Bar: Kortumstr. 3, Bochum SA 11. (PREMIERE) + MO 13.03. SO 12.03. DI 14. + MI 15.03. ENDSPIEL THEATER DUISBURG DER AUFTRAG SCHAUSPIEL HANNOVER NATHAN DER WEISE MÜNCHNER VOLKSTHEATER DO 16. + MO 20.03. NAME: SOPHIE SCHOLL SPIELTRIEB – JUGENDCLUB IM THEATER DUISBURG FR 17.03. SA 18. + SO 19.03. DI 21.03. DER WEG ZUM GLÜCK JONAS SCHÜTTE PENTHESILEA SCHAUSPIEL FRANKFURT GIFT. EINE EHEGESCHICHTE DEUTSCHES THEATER BERLIN MI 22. (PREMIERE) + DO 23.03. MICHAEL KOHLHAAS KOPRODUKTION MIT BÜHNE CIPOLLA FR 24. + SA 25.03. SO 26.03. DIESE GESCHICHTE VON IHNEN BURGTHEATER WIEN JEDERMANN RELOADED PHILIPP HOCHMAIR www.theater-duisburg.de 23

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