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Mai 2020 - coolibri

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MUSIK

MUSIK coolibripräsentiert PatriciaKopatchinskajasagtBeethovenGoodbye. Foto: Marco Borggreve Vorfreude auf den Herbst In Zeiten vonCoronamussman sichwas einfallenlassen,umden Medien und seinem Publikum die neue Saison zu präsentieren. Besonders schön gelöst hatdas diePresseabteilungdes Dortmunder Konzerthauses. Sieschickten ihren IntendantenRaphael von Hoensbroech in einemzwölfminütigen Youtube-Videoeinmalvom Dachbis in den Keller.Auf demWeg erzählte dernicht nur interessanteFaktenzum Haus,sondern stellteauch en passantdie Highlights 20/21 vor. Eine gute Nachrichtvorab: Auch in derneuenSaison macht sich dasKonzerthaus mitder Reihe„Neuland“ aufzuneuenUfern. Zumgar nichtklassischenKonzerterlebnis gesellen sich hier experimentelleVideo-Installationen,Tanzdarbietungen undAugmented-Reality-Elemente. Kompromisslosläutet etwa Geigerin Patricia Kopatchinskajadas Ende desBeethovenjahres ein. In ihremKonzert „Bye byeBeethoven“(16.12.)schleudertsie demPublikum zuerst BruchstückeverschiedenerWerke vonBachbis Cage entgegen, bevorsie sich schließlichBeethovensViolinkonzert vorknöpft. MitSicherheiteinen Besuch wert istauch diespätere Ausgabemit VideokünstlerMarcMolino. Dieser erschafftliveBilderweltenzuBachs „Kunst derFuge“ (1.5.21).Hat mansowas schongehörtodergesehen? Vermutlich nicht, alsohin! Ungestüme Talente EinWiedersehen gibt es ebenfalls mitden „JungenWilden“. Denenkann manentwedereinzeln oder im Abolauschen.In derSpielzeit 20/21stehenals Nachwuchstalente unteranderemTrompeter Simon Höfele(27.10.)und Sopranistin Anna LuciaRichter (24.3.)auf derBühne.Besonders interessant dürfte auch dasKammerkonzertder niederländischen 32 Raphael vonHoensbroech Brüder Lucasund Arthur Jussen werden.Die beiden Jungspunde stehen schonseit2010 beider DeutschenGrammophon unterVertrag unddurftenbereits als Kindervor derniederländischenKönigin auftreten.Am 17.11. spielensie Werkevon Maurice Ravel, Béla Bartók undeinigenmehr. SatteRabatte Und noch eine guteNachricht zumSchluss:Der coolibri hatgemeinsam mitdem Konzerthaus einvergünstigtesPaket (Verkaufsstart: August)geschnürt. Im Bundle erhalten LeserzehnProzent Rabatt aufdreiausgesuchte Konzerte. Neben einemSinfoniekonzertmit dempolnischenPianistenund Beethoven-Intepreten Krystian Zimerman (3.10.) lugenauch einDebussy-Klavierabend mitVíkingur Ólafsson (13.1.)sowieStrawinskys Ballettmusik „Lesacre du printemps“ (15.11.) aus demPaket hervor.Letzterewirdvon demCity of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO)unter Leitung derAusnahmedirigentin MirgaGražinyte-Tyla interpretiert. Na dann kann dieneue Saison ja kommen! LinaNiermann Foto: Pascal Amos Alle Spielzeitinfos und das Videomit IntendantRaphael von Hoensbroech gibt’s auf: konzerthaus-dortmund.de

MUSIK Essener Kulturkost 20/21 Essenist nichtzuletztals Standortder Folkwang UnieineHochburgder musikalischen BühnenkunstimRuhrgebiet.Trotz deraktuellen Krisestecken das AaltoMusiktheater, das AaltoBallett Essen und die Essener Philharmonikernicht denKopf in denSandund haben unverdrossen ihren Spielplanfür dieSaison20/21veröffentlicht. Mitdabei sindeinigeKulturhappen, dieschon jetztAppetitauf dieZeitnachdem Shutdown machen. Das Aalto-Musiktheater wagt sich erstmals in HeinMulders Zeit alsIntendant an eine Uraufführung .Und zwar an dieOper„Dogville“ vomHerner KomponistenGordonKampe (Premiere: 13.3.). Derehemalige Elektro-InstallateurKampe istein Musterbeispiel dafür,dasssichder nachträgliche Erwerb desAbiturs lohnen kann:ErstudierteKomposition an derMusikhochschule Rostockund derFolkwang Uni, sowie Musik-undGeschichtswissenschaftenander Ruhr-Uni.Heute isterProfessor fürKomposition undMusiktheorie an derHochschulefür Musikund TheaterHamburg. „Dogville“ istneben „Frankenstein“ und„Pinocchio“ seinedritteOper, die aufeinem Film basiert. In dergleichnamigenVorlage vonLars vonTrier geht es um diedüstere Geschichte einerFrau, diezur Zeit dergroßenDepressionvor Gangsternflüchtetund in einemDorfUnterschlupfsucht. Doch dieBewohner nutzen ihre prekäre Lage schon bald aus,erniedrigen undmisshandeln sie, bisGrace sich schließlichanihrenPeinigern rächt. Das AaltoBallett präsentiertunter demTitel „Passions“ eine vierteilige Premiere,die 80 JahreBallettgeschichtedes 20.Jahrhundertsnachvollzieht. Am 17.4.könnensichGenießervon stilvollenTanzfigurenunter anderemauf zwei Werkedes tschechischen Choreografen Jirí Kylián freuen. Während„FallingAngels“ als leichtfüßigeHommage an dieTänzerinnen In derneuen TuP- Saisonerfüllt Götz Alsmannmusikalische Wünsche. seiner Compagniedaherkommt,fungiert„Sarabande“als männlicher Gegenpart, derChauvinismus undSelbstüberschätzungthematisiert. Mitden EssenerPhilharmonikern kooperiert erneut GötzAlsmann,den vielewohlnochaus demFernsehen als dengut gelauntenTyp am Klavier mitder extrovertiertenFrisur kennen dürften. Von1996bis 2016 moderierte er zusammen mitChristine Westermann im WDRdie Sendung„Zimmerfrei!“.Als Moderatorund ausgezeichneterMusiker wirdernun auch beiden „Wunschkonzerten“durch denAbend führen (15.+16.4.). ZurAuswahl stehen je vier Stücke in denvierKategorienOuvertüre,Meisterwerke, Oper undBallettsowie SinfonischeDichtung. Abstimmen kann manschon jetztbis zum15.9. aufder Webseite derPhilharmoniker. DavidSander Dasganze Programm allerSparten gibt‘s auf: theater-essen.de Foto: Volker Wiciok 33

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