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Mai 2017 - coolibri Düsseldorf und Wuppertal

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KUNST D Ü S S E L D O R

KUNST D Ü S S E L D O R F ErikaHock. Elbows &Knees, 2014–2017 Foto: Sven Laurent Objekte mit Eigenleben 50 „Ichmag dieVorstellung,dass dasInterieurauchein Eigenleben besitztund nicht nur füruns da ist, wenn wires(ge-)brauchen“ „EsgibtTage, an denenich mehr Körperkontakt mitmeinemSchreibtischstuhl habeals mitanderenMenschen. DieDinge,mit denenwir uns täglich umgeben, sind alsosehrwichtig für uns. Ichmag dieVorstellung, dass dasInterieur auch einEigenlebenbesitzt undnicht nurfür unsda ist, wenn wir es (ge-)brauchen“,sagtErika Hock.Als Inspirationsquellefür ihre Skulpturen, dienicht selten an menschlicheKörpererinnern,nennt siedeshalb auch ihreunmittelbare Umgebung.Den Entstehungsprozess beschreibt dieKünstlerin folgendermaßen: „Ich war niewirklich gut im Zeichnen,fertige aber dennochoft SkizzenimAlltagan. Inzwischenbin ichsehrdankbarfür 3D-Animationsprogramme, in dieich meineschnellen Kritzeleien übertrage. Damitfängt jede Arbeitan. Man bekommt einvielbesseresVerständnis vonden Dingen, wenn mansie anzoomen undumkreisenkann.“ Das räumlicheVorstellungsvermögen istfür ihre Arbeitenessenziell. Denn auch dieAusstellungkonzentriertsichweniger aufeinzelneObjekteals aufdas Gesamtbild.Die einzelnen SkulpturenimRaumsteheninVerbindungzueinander. Beim Hinschauen meintman fast,die Stahlrohrobjekte würden sich einander oder demBetrachterentgegenbiegen. AufdieserGrundlage istauch dieReihe „Elbows &Knees“entstanden, dieabApril in der SammlungPhilarazusehen ist: „Die Seriehat ihren Ursprung in derBeschäftigungmit dem Freischwinger. Das istein Stuhl,der diesitzende Position desMenschennachformt.Erhat keine ‚stützenden‘ Hinterbeineund ichhabemir immervorgestellt, wieder Stuhl aufsteht oder sich ausstreckt“, so dieKünstlerin.Die Werkschau „SecondHome“ erlaubtdabei einenkünstlerischenBlick in jene hybriden, halböffentlichen Orte,die im Alltagals Anlaufstelledienen. „Das kann einCafésein, dessen Besuch wir in unsere täglicheRoutine integrieren,ein Sportstudio oder auch derArbeitsort“, so Hock.Oderdie SammlungPhilara, diepünktlich zurVernissage am 27.April auch dieSkulpturenterrasseeröffnet. NaB; Second Home: 28.4.–25.7. Sammlung Philara, Düsseldorf; philara.de

KUNST D Ü S S E L D O R F Fr | 12. Mai | 19:30 GOTT IN DER STADT Kleines Konzert, inspirierender Vortrag, Tapas und gute Gespräche Schulstraße 11 · 40213 Düsseldorf · Tel. 02 11.9010252 | www.maxhaus.de HarryGruyaert. Thepeloton sweeps into Paris andontothe Place de la Concordepastthe HotelCrillon,France, 1982 Allez, allez! Seit ihrerGründungdurch die Sportzeitung L’Auto im Jahre1903ist die Tour de France auch einmedialesEreignis.Anlässlich desGrand Départs zeigtdas NRW-Forumineiner internationalen Gruppenausstellung die imposantenBildweltendes härtestenund bedeutendsten Radrennens der Welt. WederOlympiade noch Fußball-WM –keinanderes Sportereignis istderart faszinierendwie dieTourdeFrance. Undkeinesliefertden Bildjournalisten spektakulärere Motive:atemberaubende Panoramen, mörderischeBergetappen, irre Abfahrten, ekstatischeFansund die„Heldender Landstraße“,die mitschierübermenschlicher Anstrengunggegendie Topographie unddie Elemente kämpfen. Unterdem TitelMythosTourdeFrancepräsentiertdas NRW-Forum vom 19.Mai bis30. Juli Arbeitenvon 20 internationalenKünstlern,die sich demThema aus unterschiedlichenBlickwinkelnnähern: Fahrerporträts, Filmdokus, Installationen, Landschafts- undStimmungsbilder aus über 80 JahrenTour-Geschichte. Legendäre Zeugnisse derRadsport-Historie sind dieAufnahmenberühmterMagnum-Fotografen aus den1940erbis 1980erJahren. „Flandrien“ heißtdie Serievon StephanVanfleteren, derdie großen Radsporthelden Belgiens porträtiert hat; Timm Kölln zeigtBilderder Sportler kurz nach demZieleinlaufund mit„AlongThe Road“machtesichLaurent Cipriani die Perspektiveder Rennfahrerzueigen: VomRücksitzeines Motorradsfotografierteerdie wartenden Zuschauerander Strecke. ZumMythosder Tour gehörenseitAnbeginn auch ihreSchattenseiten: die Stürze,die Schmerzen, randalierende Fans undder EinsatzleistungssteigernderMittel. Der19-minütigeDokumentarfilm „ViveLeTour“ (1962) des französischen Regisseurs Louis Malleliefertein sehenswertes Gegenbild zu denstrahlendenHelden. Dassder Radsport auch einengewissenLifestyle verkörpert,beweistdas britischeLabel Rapha, dasmit einemPop-up-Storefür seinelässige Sportbekleidungvor Ortist.Dem Velo stehtein individuellerLookebenfalls gut zu Gesicht: Parallel zurAusstellungfindetimNRW-Forum an jedemSonntagein „PimpYourBike“-Workshopstatt,woman sein mitgebrachtesFahrrad nach allen Regeln der Kunst optisch aufmöbeln kann. bk Mythos Tour de France:19.5.–30.7.,NRW-Forum Düsseldorf nrw-forum.de Foto: Harry Gruyaert/Magnum Photos - 25.-28. 5.2017 Schloss Lüntenbeck Öffnungszeiten: 11–18 Uhr Eintritt: 5 €, Dauerkarte: Eintritt: 85 €, €, Kinder Dauerkarte: bis 12 Jahre 8 €, Kinder frei bis 12 Jahre frei Öffnungszeiten: Schloss 11–18 Lüntenbeck Anfahrt Uhr; Anfahrt und Parken: und Parken: www.schloss-luentenbeck.de www.schloss-luentenbeck.de 2 MILLIONEN JAHRE MIGRATION Schloss Lüntenbeck Rahmenprogramm: Modenschau, Kinderwerkstatt 13.05.–05.11.2017 NEANDERTHAL MUSEUM neanderthal.de

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