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Mai 2017 - coolibri Düsseldorf und Wuppertal

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THEATER D Ü S S E L D O

THEATER D Ü S S E L D O R F Ende April gingen dieVorpremieren von „Der Sandmann“ im Schauspielhaus -noch vorder offiziellen Wiedereröffnung am Gustaf-Gründgens-Platz-über dieBühne. Im Vorfeld gewährte RobertWilsoneinenEinblick in sein Theater. Beieinem öffentlichen Gespräch ging es unteranderem darum, wie er seinenallerersten Theaterbesuch verlebte und warum Natürlichkeit aufder Bühne nichts zu suchen hat. Rosa Enskat undRobertWilson beider Probe zu „Der Sandmann“ Foto: Lucie Jansch Meister der Entschleunigung Beiden Proben zu „Der Sandmann“ im Düsseldorfer Schauspielhaus traf Wilson aufein kleinesMädchen.Als er diejunge Zuschauerin fragte,wie siedas Werk beschreiben würde,antwortete sieihm schlicht: „Düster.“Das passtnicht nurzuE.T.A.Hoffmanns Geschichte,sondern auch zu WilsonsArt,Theater zu machen. Man erinneresichnur an „The BlackRider“. Damals holteersichTom Waitsmit insdunkleBoot. Bei deraktuellen Produktiondes Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktionmit UnlimitedPerformingArtsund denRuhrfestspielen Recklinghausen übernimmtden musikalischen Part dienicht mindergroßartige AnnaCalvi. Thematisch stehefür Wilson vorallem dieLiebesgeschichteimVordergrund,machteerAnfang AprilimSchauspielhaus klar.Und damit 48 auch dieFigur derOlimpia, dieden Hauptcharakter NathanaelinihrenBann zieht. Das Stück kreistumdüstere Träumeeines jungen Studenten, Vergangenheitsbewältigungund Traumata. Undnicht zuletztumdie Angstvor dem„Sandmann“.Besonders dieVerbindungzuFreud reize denRegisseur,erzählte er.Nichtsdestotrotz stehtfür ihnfest: „Wir solltenkeinTheater ohne Humormachen.“ EinbesonderesMerkmal desWilson’schen Theatersist außerdemdie Reglosigkeit, die„stillness“. Auch beim GesprächimSchauspielhaus konnte mansichgut vorstellen,wie derRegisseur über Texten sinniert. Wieihm Gedanken in denKopfschießen.Und wieerbei all demeine beneidenswerte Ruhe bewahrt.Der einstige Stottererließ sich Zeit für seineWorte undzog dierund300 Zuschauer, diegekommen waren, um ihnzuhören, mitlangsamen Worten und Gesten in denBann.Aus gutem Grund. Seinen ersten Theaterbesuch mit„Twenty-some-thing“ beschreibterschlichtmit demSatz: „Eswar zu hektisch.“ Ferner watschte Wilson diegewollte Authentizität im Rampenlichtab. „Die Bühne ist etwasKünstliches“, erklärteer. „Die Art, aufder Bühne zu gehen, isteineandere, weil es aufder Bühne geschieht.“Selbstdas Stillstehensei nichteinfach. Dassdie Bilder Wilsonsauch mit Bedachtfunktionieren,steht außer Frage. Und im „echten“ Schauspielhaus erst recht. NaB DerSandmann:20.5. (19.30 Uhr, ausverkauft), 21.+28.5. (jew.18Uhr)Schauspielhaus,Düsseldorf; dhaus.de

THEATER N R W Bereitszum sechsten Malpräsentiert das landesweiteFestivaltanznrw aktuelle Tanzproduktionen ausNordrhein-Westfalen.ZahlreicheKompanien nehmen an derdiesjährigen Ausgabeteilund gewähren einenEinblick in ihre Arbeit.Erstmals sind auch städtische Tanzensembles vertreten. DieVeranstaltervon tanz nrwhaben in diesem Jahr wieder für einvollesProgramm gesorgt. An 16 verschiedenenVeranstaltungsorten in acht Städtenwird getanztund performt.Insgesamt zeigtdas biennale Tanzfestival54Aufführungen. Tanzschaffende aus ganz NRW konntensichzum ersten Malübereinen Open Call bewerben.Von den92Bewerbungenwurdenletztendlich24Produktionen ausgewählt, dievom 3. biszum 14.Mai aufden hiesigen Tanzbühnen aufgeführt werden.Am10.5. dürfen sich dieBesucherinder Wuppertaler Börseauf „Songsfor „Songsfor Takashi“ Takashi“ vonRaimundHoghe freuen. Derehemalige Dramaturg desTanztheaters Wuppertal konfrontiert denTänzerTakashi Ueno mitganzunterschiedlichen Musikstilen, vonStücken aus demMittelalter über dieRenaissancebis hin zu Songsaus den60ern und70ern.Auf derBühne verbindetUenodie verschiedenenKlänge mitkleinen Gesten undgroßer Wirkungzueiner harmonischen Einheit. Foto: Rosa Frank/ROSA-FRANK.COM T a n z i m M a i MitWilhelminaStark undVeronikaHeisigfindensichimProgramm auch zwei Teilnehmerinnen desFormats„SPRUNGBRETTTANZRECHERCHE NRW“. Im Rahmen desProjektssetzt Stark sich mitder DarstellungweiblicherRollenbilderinder Populärkulturauseinander.Ebensobeleuchtet siedas Thema hinsichtlich vonMenschenrechtenund Rassismus.Bei VeronikaHeisigdagegendreht sich alles um „Wut“ unddie Frage: Wiekann impulsiveKraft kanalisiert undvielleichtsogar in positive Energieumgewandelt werden?Präsentiertwerdendie Arbeitenunter anderemam5.Mai in derKölner TanzFaktur undam6.Mai im tanzhaus nrw. Erstmalswidmetsichtanznrw in diesem Jahr auch denstädtischen BühnenNordrhein-Westfalens.Umdie ganzeBandbreiteder Tanzlandschaft in NRW zu zeigen,präsentiertdas Festivalzum Beispiel „b.31“ in derDüsseldorfer Oper am Rheinund dieGeschichtevon „Don Quichotte“ im AaltoTheater in Essen. cra tanz nrw: 3.5.–14.5., verschiedene Orte in NRW; tanz-nrw-aktuell.de weisheit gerechtigkeit tapferkeit mäßigung Das kalte Herz Schauspiel mit Musik//Rebekka Kricheldorf nach Wilhelm Hauff ab Sa, 16.09.2017 Zwei Monster Kinderstück //Gertrud Pigor nach „Two Monsters“ von David McKee ab So, 24.09.2017 Die Physiker Komödie // Friedrich Dürrenmatt ab Sa, 30.09.2017 Der Lebkuchenmann Familienstück// David Wood ab So, 05.11.2017 Rio Reiser-Wann, wenn nicht jetzt? Liederabend mit Live-Band ab Sa, 11.11.2017 Komödie im Dunkeln Komödie //Peter Shaffer ab Sa, 25.11.2017 Im Schlaraffenland Ein Rechercheprojekt // Uraufführung ab Sa, 13.01.2018 Die Jüdin vonToledo Romanbearbeitung // Lion Feuchtwanger ab Sa, 20.01.2018 Blutsbrüder Stückentwicklung // Uraufführung ab So, 25.02.2018 Othello Tragödie //William Shakespeare ab Sa, 03.03.2018 Spielzeit 2017/18 ≈[ungefähr gleich ] Schauspiel // Jonas Hassen Khemiri ab Sa, 17.03.2018 Floh im Ohr Komödie//Georges Feydeau ab Sa, 05.05.2018 #mäßigung im Abo 02131.2699-22 Neugierig? Code scannen und reinschauen! Das Rheinische Landestheater Neuss Oberstr.95·41460 Neuss rlt-neuss.de ·info@rlt-neuss.de Theaterkasse 02131.26 99-33

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