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Lust auf Familie

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G E N E R A T I O N S N

G E N E R A T I O N S N E T Z W E R K Generationen vernetzen Hilfe aus dem Netz „Nur durch Erfahrungsaustausch kann man lernen“, sagt Monika Kasten, die vor zehn Jahren das GenerationenNetzwerk Wuppertal gründete. Das soll Bürgern von Jung bis Alt Hilfestellungen im Alltag bieten und sie in einem großen Netzwerk miteinander verknüpfen. Foto: Robert Kneschke - Fotolia Den Alltag meistern – das klingt oft so einfach, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Manchmal gerät man aus dem Gleichgewicht, manchmal macht die Gesundheit nicht mehr so mit, wie man will. Das Generationen- Netzwerk, das seit zehn Jahren besteht und seit 2013 auch als gemeinnützige Unternehmergesellschaft anerkannt ist, will genau an diesen Stellen mit anpacken. „Wir machen alles, was die Familien zuhause entlastet“, beschreibt Monika Kasten das Aufgabenfeld, das von Haushaltshilfe über Senioren- bis zu Kinderbetreuung reicht. Es wird alten Menschen vorgelesen, bei der Betreuung von Kindern eingesprungen, der Hund ausgeführt, zum Arzt gefahren oder der Garten gepflegt. „Die Leute können einfach anrufen und nach Hilfe fragen.“ Wer das Netzwerk nutzen will, kann das privat bezahlen oder eine Genehmigung von der Krankenkasse einholen, die dann den Fall prüft und die Kostenreglung übernimmt. „Wer eine Pflegestufe hat, dem steht bei uns generell ein Kontingent zur Verfügung“, erklärt die Netzwerkgründerin. Die Hilfestellungen können dabei gelegentlich oder regelmäßig in Anspruch genommen werden – ganz so, wie es gerade von Nöten ist. „Wir machen alles, was die Familien zuhause entlastet.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Netzwerken. Es werden Kontakte vermittelt, zum Beispiel für Pflegedienste oder Trauerbegleiter, für zuverlässige Handwerker oder Beratungsangebote. Auch Angebote für familienfreundliche Firmen werden vermittelt, genauso wie mobile Fußpfleger oder Mieterhilfen. „Ich bin sowieso ein totaler Netzwerker“, erklärt Monika Kasten. „Ich vermittle aber nur, wo ich auch hinterstehe.“ Darüber hinaus fördert das GenerationenNetzwerk aktiv den Austausch zwischen den Generationen, es baut Brücken zwischen Jung und Alt und bewirkt Austausch und Miteinander. Nur so können die Generationen voneinander lernen und gemeinsam die Zukunft und das Jetzt gestalten. Dass hinter dem Projekt echte Leidenschaft steht, liest man nicht nur aus den zahlreichen Kommentaren auf der Homepage, die sich für die Arbeit des Netzwerks bedanken. Dass vermittelt auch Gründerin Monika Kasten selbst, die auch mal ehrenamtlich einspringt, wenn es ganz akut wird. „Damals habe ich das Netzwerk gegründet, um zu helfen. Und das will ich auch heute noch, also packe ich an, wo es halt geht.“ lv GenerationenNetzwerk: Galmeistraße 6, Wuppertal; 0202-2503955, generationen-netzwerk.de RECHTSANWÄLTIN SANDRA CAPRA Fachanwältin für Familienrecht Friedrich-Engels-Allee 135 | 42285 Wuppertal Telefon 0202 9742950 | Telefax 0202 9742951 www.kanzlei-capra.de | capra@kanzlei-capra.de Immer für Sie da in den Bereichen: • Familienrecht • Scheidung • Unterhalt • Gewaltschutz und Opferschutz Ihre Heilpraktikerin für die ganze Familie! Tel.: 0202 • 272 672 66 www.daniela-schoenfeld.de 28

S E N I O R E N S T U D I U M Sybille Schulz-Kaymer ist 66 Jahre alt, ging 2010 in Rente und begann noch im selben Jahr ihr zweites Studium. Sie wählte das weiterbildende Studium für Seniorinnen und Senioren der TU Dortmund, für das die Psychologin auch ehrenamtlich im Beratungsteam tätig ist. Die Entscheidung, nach dem Berufsleben nochmal die Unibank zu drücken, war für sie einfach logisch. „Meine Freunde und Familie hätten sich eher gewundert, wenn ich nichts gemacht hätte.“ Gleiches berichtet der 64-jährige Volker Reinhardt, ebenfalls Student der TU und Ehrenamtler im Beratungsteam. Er wollte mit der Rente mehr, als nur Rumsitzen und Rasenmähen: „Man hat ja doch den Wunsch, geistig fit zu bleiben.“ Den Kontakt mit jungen Studierenden empfinden beide als bereichernd. „Ich habe gelernt, meine Tochter zu verstehen“, erklärt Volker Reinhard, auch in Sachen Technik könne man einiges von den jungen Leuten lernen. Umgekehrt könnten die Senioren als Zeitzeugen zu vielen Themen einen ganz anderen Blickwinkel beisteuern. Auch die berufliche Vorerfahrung sei bei Referaten oder Gruppenarbeiten oft interessant. „Die Distanz, die zu den eigenen Eltern und Großeltern nicht gegeben ist, eröffnet manchmal auch eine größere Offenheit für den Austausch“, so Schulz-Kaymer. Nur einen Fehler dürfe man nicht machen, man dürfe sich nicht als Besserwisser aufspielen. „Ich habe gelernt, meine Tochter zu verstehen“ Weiterbildung im Alter Neue Horizonte Wenn 40 das neue 30 ist, wer will dann schon mit Mitte 60 sein Leben bei Gartenarbeit und Bingo verbringen? Neue Kontakte, Wissen und Impulse bieten Seniorenstudiengänge, wie das „Studium für Ältere“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Zwei studierende Senioren berichten von ihren Erfahrungen. Foto: Lisa Sänger Und wie fühlt es sich an, nach so vielen Jahren wieder auf der Lernseite zu sitzen? Komisch sei anfangs nur das Pflichtpraktikum gewesen, berichtet Sybille Schulz-Kaymer, schließlich habe sie selbst zuvor jahrelang Praktikanten betreut. Das Studieren an sich sei „auf jeden Fall ganz anders als in jungen Jahren, das war ja viel zielgerichteter.“ Das sei auch toll gewesen, aber heute genieße sie besonders die freie Gestaltung. Auch nach dem Abschluss belegt sie noch immer Kurse – aus allen Fachrichtungen. In Wuppertal steht das „Studium für Ältere“ allen Interessierten offen – es gibt kein Mindestalter, Abitur ist nicht nötig. Das thematische Spektrum umfasst Sozial- und Geisteswissenschaften, andere Fächer können ergänzt werden. Die Studienart verleiht keinen akademischen Titel, verlang keine Prüfungen und dient rein der persönlichen Weiterbildung. Informationen finden sich auf zwb.uni-wuppertal.de unter dem Punkt „Weiterbildende Studien“. Ferner findet sich auf fernstudieren.de der kostenfreier Ratgeber „Studieren im Alter“, der wichtige Infos zum Thema bündelt. lis Kinderreitvorschule Die Reitschule in Wuppertal für die ganze Familie am Dönberg. FN Betrieb RSG Dönberg e.V. T. Reitz - mobil 0172 5615376 www.kinderreitvorschule.de Kölner Str. 11 Schönebecker Str. 6 0202 • 25 17 961 www.cafelumini.de Familiencafé Wuppertal 29

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