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Landtagswahl NRW 2017

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In unserem Special zur Landtagswahl 2017 in NRW stellen sich Mitglieder der stärksten Parteien aus den größten Städten zwischen Düsseldorf und Hamm vor.

O B E R H A U S E N

O B E R H A U S E N Foto: CDU Oberhausen CDU Simone-Tatjana Stehr Alter: 46 Familienstand: ledig Geburtsort: Oberhausen Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -seit 2012 Landtagskandidatin -seit 2015 Fraktionsvorsitzende OBERHAUSEN Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Für Stehr, die als Seminardirektorin in der Lehrerausbildung tätig ist, liegt ein Schwerpunkt bei der Bildungspolitik. Diese beginnt für sie bereits bei den Kleinsten. Sie fordert eine personell und materiell optimierte Ausstattung von Kitas. Kinder müssten vor allem in sprachlicher Hinsicht so auf die Schule vorbereitet sein, dass sie tatsächlich am Unterricht teilnehmen können. Sie kritisiert die Landesregierung auch, weil diese Schulen herunterkommen lasse, nicht für ausreichend Personal sorge und beim Thema Unterrichtsausfall, Inklusion und Zuwanderung tatsächliche Probleme verschleiere. Stehr setzt sich auch für eine Digitalisierungs-Offensive in NRW ein. Die Basis für eine bessere NRW-Politik ist eine Wirtschaftspolitik, die Unternehmen nicht von Investitionen abhalte, sondern diese fördere. Foto: Thomas Kattler FDP Thomas Kattler Alter: 44 Familienstand: verheiratet Geburtsort: Oberhausen Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -Sachkundiger Bürger im Umweltausschuss Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Weil mir meine Freiheit immer schon sehr wichtig war und ist, bin ich seit über 15 Jahren Mitglied der FDP. Ich stehe für eine offene liberale Meinung und Politik ein, dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass es Grenzen gibt, die von jedem einzuhalten sind. Ich möchte mit der Unterstützung der Wähler/innen NRW wieder nach vorne bringen. Schüler brauchen beste Bildung und Schulen eine deutlich bessere Ausstattung ohne Unterrichtsausfall. Wer jeden Tag mit dem Auto zu Arbeit fährt, weiß, wie es um unsere Infrastruktur steht: Ich setze mich dafür ein, dass der Investitionsstau auf unseren Straßen schnellstmöglich angegangen wird, damit der Weg zur Arbeit kein Abenteuer wird. Ich habe natürlich noch mehr Ziele, und mit Hilfe der Wähler möchte ich diese anfassen und effektiv beseitigen. Foto:Stefan Zimkeit SPD Stefan Zimkeit Alter: 52 Familienstand: unverheiratet Geburtsort: Oberhausen Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -1985 Vorsitz der JuSos Oberhausen -seit 1994 Mitglied des Rates der Stadt Oberhausen -seit 2010 Mitglied des Landtages -seit 2015 Finanzpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Meine Hauptziele sind mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit. Aus persönlicher Erfahrung setze ich mich dafür ein, dass die Bildungschancen der Kinder nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Es gilt, die frühe Förderung und erste Bildungsangebote für die Kleinsten weiter zu verbessern. Deshalb brauchen wir zusätzliche Investitionen in die Kitas – für mehr Qualität, bessere Öffnungszeiten und Gebührenfreiheit zur Entlastung von Familien. Zur Finanzierung brauchen wir mehr Steuergerechtigkeit, insbesondere durch die Verfolgung von Steuerbetrügern, wie es das Land NRW in den letzten Jahren erfolgreich getan hat. 20

O B E R H A U S E N Foto:Martin Goeke Die Linke Martin Goeke Alter: 35 Familienstand: ledig liiert Geburtsort: Duisburg Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -2000 Eintritt in die damalige PDS (Vorläuferin der Partei DIE LINKE) -seit 2001 Mitglied und Kassierer der Linksjugend Oberhausen -seit 2014 Ratsmitglied Stadt Oberhausen und stellv. Fraktionsvorsitz Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? An erster Stelle steht für mich der Einsatz gegen die Kinderarmut in NRW. Es ist ein Skandal, dass in einem der reichsten Länder der Welt Kinderarmut zunimmt. Fast jedes fünfte Kind in NRW lebt in einem Hartz-IV-Haushalt, in Teilen des Ruhrgebiets ist es sogar jedes dritte. Die Antwort auf Kinderarmut muss ein Ausbau des Sozialstaats sein. Wir brauchen ein Landesprogramm gegen Kinderarmut, das allen Kindern Förderung und Teilhabe ermöglicht, eine gebührenfreie Bildung bietet, um soziale Unterschiede auszugleichen und gleiche Chancen zu eröffnen und kostenlose Verpflegung in Schulen und Kitas garantiert. Foto: Armin Roeppel B‘90/Grüne Andreas Blanke Alter: 53 Familienstand: verheiratet Geburtsort: Wuppertal Wichtigste Stationen der politischen Laufbahn: -seit 2007 Mitglied B‘90/Die Grünen -seit 2014 Ratsmitglied Stadt Oberhausen -seit 2011 Vorstandsmitglied Bezirksverband Ruhr Wofür stehen Sie und mit welchen Zielen treten Sie bei der Wahl an? Der Ausbau der frühkindlichen Bildung muss räumlich und pädagogisch weiter vorangetrieben werden. Der Ausbau der KiTa-Landschaft muss dabei sozialraumorientiert im Fokus stehen. Im schulischen Bereich müssen wir kurz- und mittelfristig den Ganztagsschulbetrieb ausbauen - und das bei allen Schulformen. Neben dem Bildungsauftrag müssen aber die Schulträger in die Lage versetzt werden, auch die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Lernen Spaß macht und zeitgerecht erfolgt. Dazu gehört der Ausbau der digitalen Infrastruktur und eine technisch zeitgemäße Ausstattung aller Schulen - auch Grundschulen. Neben dem schulischen Angebot muss auch eine vernünftige, nachhaltige und gesunde Ernährung sichergestellt werden. Ein warmes Mittagessen gehört dazu. Weitere Parteien Piratenpartei AfD 21

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