Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region
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Juli 2016 - coolibri Ruhrgebiet

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S Z E N E H E R T E N V

S Z E N E H E R T E N V E R S C H I E D E N E O R T E R E C K L I N G H A U S E N Sunset Picknick Tanz auf Halde Die Halde Hoheward ist schon ein ganz schöner Held. Nicht nur, dass sie jederzeit für einen interessanten Spaziergang zur Verfügung steht, im Sommer lädt der schmucke Hügel auch noch zum gediegenen Sonnenuntergangsfrönen ein. Dazu versammeln sich ganze Heerscharen an Sonnenanbetern, um bei elektronischen Sounds und Beats die Seele baumeln zu lassen, das Tanzbein zu schwingen oder einfach nur den herrlichen Ausblick auf Industriekultur im sonnenroten Anstrich zu genießen. Und dafür wird noch nicht mal Eintritt verlangt! Los geht es zwischen Himmelsobservatorium, Sonnenuhr und Drachenbrücke mittags um zwölf. Dann legen den ganzen Tag DJs aus der Region und darüber hinaus auf, angeführt von Vest-Kind Phil Fuldner. Wer nach dem Haldenaufstieg noch Regenerationszeit bis zum Absteppen braucht, kann sich überall zum Chill-out niederlassen. Eigenes Picknick darf jeder mitbringen, lediglich Glas und Alkohol sind auf dem Haldengipfel verboten und auch den eigenen Kohlegrill sollte man mal zu Hause lassen. Aber keine Angst, Bierchen und Bratwurst gibt’s natürlich vor Ort. Bis um 22 Uhr dann die Sonne versunken und der letzte Beat aus den Boxen gewummert ist, dürfte davon auch genug verdrückt worden sein. Und ordentlich viele Fotos vorm Sonnenuntergang geschossen sein. lv 16.7. Halde Hoheward, Herten, emscherlandschaftspark.de Foto: Sascha Kreklau Die Verwechslung Kiosk Galore Fast geraten sie in Vergessenheit: die Museen, hippen Galerien, die angesagten Clubs oder elfenbeinschimmernden Konzertsäle. Denn neben den Hotspots der E- und U-Kultur scheint in diesen Sommer ein alltäglicher Raum für Veranstaltungen besonders beliebt zu sein: die Trinkhalle. Während man in Berlin seit einigen Jahren die Spätikultur mit Sonntagsgesetzen strapaziert, wird im Ruhrgebiet das Büdchen mehr denn je gefeiert. Bereits 2010 startete das Bassklarinetten-Ensemble „Die Verwechslung“ mit ihrem „Kiosk- Alarm“. Anno 2016 werden sie 17 Kioske im gesamten Ruhrgebiet bespielen. Unter dem Titel „Trinkhallen-Tour-Ruhr“ verwandeln sie die Trinkhallen in experimentelle Bühnen für zeitgenössische improvisierte Musik. Im Gepäck haben sie sowohl ihre Instrumente als auch über 20 Gastkünstler aus den unterschiedlichsten Sparten. Auf die Wände der jeweiligen Trinkhallen trifft dann so einiges: Pop oder Free Jazz, Avantgarde oder Trash – bis hin zu postdramatischem Theater. Das Wechselspiel zwischen dem alltäglichen Raum und dem ungewöhnlichen Besuch verspricht ein besonderes Erlebnis. Denn „Die Verwechslung“ will eigene Geschichten erzählen, wo sonst immer viel geredet wird. sr Foto: Pressefoto Mallalatett spielen straßentauglichen Gypsi-Swing Fest am Wall Das Festival – pardon – VESTiWALL versetzt die Recklinghäuser Innenstadt für ein Wochenende in einen euphorisch-bunten Ausnahmezustand. Das Eröffnungskonzert am Freitag gibt der USamerikanische Pianist Soheil Nasseri, der zuletzt die Berliner Philharmonie ausverkaufte. Rund 40 junge Straßenmusiker erobern ab Samstagmittag dann die Gassen der Krim, so heißen einige Straßen in der Innenstadt. Die Verstärker bleiben dabei aus – das Publikum soll immer wieder stehenbleiben und genießen und kann bei einem gemütlichen Spaziergang sämtliche Auftritte miterleben. Der Willy-Brandt-Park gehört ab nachmittags dem Folk, Country und Blues. Der neue Kirchplatz dagegen steht im Zeichen von Jazz, Funk und Soul und macht zwischendurch Platz für Theaterstücke von Gruppen aus der Region. Vor der St. Peter wird außerdem ein Open-Air-Kino aufgabaut, das die Reisereportage „Von Null auf Nix“ des Recklinghäusers Ulle Bowski zeigt. Wenn das Open-Air-Programm am Freitag und Samstag zu Ende ist, geht’s in den umliegenden Kneipen mit mehr Livemusik weiter. Der Sonntag hält einen großen Flohmarkt und ein Abschlusskonzert in der Kirche St. Peter bereit. Rund herum gibt es an allen drei Tagen nonstop Ausstellungen, Artistik und Kinderprogramm. Hach, schöner Überfluss! ip 29.–31. Juli, Willy-Brandt-Park, verschiedene Orte, Recklinghausen; vestiwall.com Foto: Vestiwall Trinkhallen-Tour-Ruhr: 11.–29.7., verschiedene Orte, Ruhrgebiet; trinkhallentour.ruhr 18

S Z E N E M Ü L H E I M Kisten-Comedy beim Stage Festival Kleinkunst plus Frauenpower Eine große Kiste, einen Sack Kostüme und eine Tafel: Das sind die Zutaten des niederländischen Komikerduos Jaap Slagman und Danny Molenaar für ihre kuriose Rollentausch-Show „Pop up“. Rund zehn Acts gibt es beim Mülheimer „Stage Festival“. Das viertägige Kleinkunsthappening am letzten Juliwochenende bietet jede Menge Frauenpower: Soulröhre Lizzy Emeh sowie Cathrin Pfeiffer und Carmela de Feo („La Signoras Comedy Club“) als singende Akkordeonistinnen. Außerdem wagen die drei Engel der Lüfte namens „Passe-Pieds“ akrobatische Höhenflüge. Alles ist kostenlos, aber nach jeder Veranstaltung geht der Hut rum. enaira Foto: Pop up – Anzeige – FELIX Racker allein daheim Was machen Katzen allein daheim? Toben, jagen – oder einfach nur schlafen? Sie wollten schon immer wissen, welchen liebenswerten Unfug Katzen alleine zu Hause anstellen? FELIX hat es mit der Aktion „Racker allein Daheim“ (www.katzenwiefelix.de/rackeralleindaheim) herausgefunden! Am 22. Juli 2016 können auch Sie diesem Geheimnis von 11 bis 18 Uhr am Willy-Brandt- Platz in Essen auf die Spur kommen! Ihre Katze liebt die Vielfalt von FELIX ? coolibri und FELIX verlosen fünf prall gefüllte Lecker-Schmecker-Produktpakete im Wert von je 50 Euro. Ihre Katze würde für ihr Lieblingsfutter von FELIX auch einiges anstellen? Dann überraschen Sie Ihren Racker mit einem leckeren Futterpaket! Schreiben Sie uns bis zum 24. Juli 2016 eine Mail mit dem Kennwort „FELIX Coolibri“ an gewinnspiele@pure-brands.de „Stage 3 Festival“: 28.–31.7. Freilichtbühne, Mülheim; stagefestival.de M Ü L H E I M präsentiert Japaner performen „Fatzer“ Blicke auf Brechts „Fatzer“ Die Theatermacher von „Chiten“ aus Kyoto mischen Sprache mit Klang und Rhythmus. Im Ringlokschuppen werfen sie ihren ganz persönlichen Blick auf Bertolt Brechts Fragment „Fatzer“ beim gleichnamigen Theatersymposium im Ringlokschuppen. Vorab gibt es eine Einführung ins Japanische Theater. Anders präsentiert sich das Staatstheater Saarbrücken: Mit anarchischem Humor und Mitteln des Sampelns macht DJane und Regisseurin Alexandra Holtsch die Brechtvorlage zur „Großen Untergangsshow“. Das Performance-Konzert von „:objective:spectacle:“, Vorträge und Künstlergespräche runden die „Mülheimer Fatzer Tage“ ab. enaira „Fünfte Mülheimer Fatzer Tage“: 8.–10.7. Ringlokschuppen Mülheim; ringlokschuppen.de Foto: Hisaki Matsumoto 19

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